Anna Bardavelidze

Geboren 1998 in München, begann Anna Bardavelidze ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Dort arbeitete sie als Teil des Studiojahres am Schauspiel Frankfurt mit Christina Tscharyski, Jessica Glause und Anne Bader. Anschließend folgte eine Gastarbeit mit Volker Löscham Schauspiel Essen. Anna Bardavelidze war von 2019 bis 2020 Stipendiatin der Liesl- Christ-Stiftung für Zweisprachigkeit und wurde von 2020 bis 2022 von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.
Seit der Spielzeit 2022/2023 ist sie am Residenztheater engagiert.

Zu sehen in

München hat zuletzt gezeigt, wie es starke Zeichen gegen den Rechtsruck, gegen das Vergessen und für die Demokratie setzen kann. An diesem Abend liest das Ensemble: Gegen den Hass, für eine offene Gesellschaft und für ein respektvolles Miteinander, ohne das Theater und Kultur nicht überlebensfähig sind. Wir laden Sie ein, sich zu setzen, zuzuhören und miteinander in den Austausch zu gehen.

Gegen den Hass

In Kooperation mit dem XR HUB Bavaria, dem Bayerischen Rundfunk, dem Goethe Institut, ZDF.Digital und dem Lehrstuhl für Philosophy of Mind der LMU München wird ausgehend von künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven die Prozesshaftigkeit und das Potential der Verbindung von Theater und Technologie erfahrbar gemacht. 

 

16–20 Uhr: Ausstellung im Marstall in Kooperation mit XR HUB Bavaria, BR, Goethe Institut, ZDF.Digital und LMU München – EINTRITT FREI!

20 Uhr: Gespräche und Diskussion zu «Neue Sinnlichkeit»

Im Anschluss: Party zu «Neue Sinnlichkeit»

RESI DIGITAL: NEUE SINNLICHKEIT

Vor 2500 Jahren schrieb Aischylos mit «Agamemnon» den Auftakt zu seiner Tragödientrilogie der «Orestie». Er schildert darin den tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt als Ursache für Krieg, Leid und Verderben und zeigt, wie sich dieser durchbrechen lässt. Zu Recht gilt die «Orestie» deshalb bis heute als großes Plädoyer für Demokratie und Frieden.

Agamemnon

Der chilenische Autor und Regisseur Guillermo Calderón untersucht in seinem neuen Stück humorvoll und bissig die Tücken interkultureller Verständigung. Während der Proben zu einem Chorkonzert mit deutschen und chilenischen Volksliedern erzählt er, welche Beziehung sich in mehreren Auswanderungswellen seit dem 19. Jahrhundert entwickelt hat und entlarvt nebenbei die Scheinheiligkeit so manch guter Absicht.

Bavaria
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 29 Jun
Zum letzten Mal
Marstall, 20.00 Uhr
Do 11 Jul

Du bist, wie du sprichst. Phonetikprofessor Higgins wettet mit seinem Freund Pickering, aus der energischen Eliza Doolittle, die sich durch den Verkauf von Blumen auf der Straße mit Mühe über Wasser hält und nur breitesten Dialekt spricht, in kürzester Zeit eine perfekt artikulierende Dame der Upperclass zu machen. Eliza erweist sich als disziplinierte und talentierte Schülerin und besteht erste Auftritte in der High Society. Higgins schreibt den Erfolg seiner Genialität zu und erhebt reflexhaft Anspruch auf sie. Es entzieht sich seiner Wahrnehmung, dass sich Eliza nicht zuletzt durch seinen Unterricht zu einer selbstbewussten und reflektierten Frau entwickelt, die nicht nur ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, sondern auch umzusetzen weiß.

Pygmalion
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mi 26 Jun
Theatertag: 15/10 Euro auf allen Plätzen
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Mi 03 Jul
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 23 Jul

Ensemble entdecken