Shows with English Surtitles
The Residenztheater produces performances in German only – however, some of these are shown with English surtitles. Please indicate at the box office whether you would like a seat with surtitles visible when purchasing a ticket. You can also buy your ticket online. For the best view of the surtitles in the Residenztheater, we recommend the seats in the «Parkett» from row 10 to row 16, especially in the middle. The seats in the central section of the «Balkon» and in every row of the «Rang» are also recommended.
22 May
Fri 22 May
Die Ärztin (The Doctor) - 22 May
Robert Icke has congenially translated Arthur Schnitzler's play «Professor Bernhardi» into the present day. The doctor Ruth Wolff not only comes into conflict with her colleagues and the maxims of the Catholic Church, but also into a media shitstorm. The «Times» of London celebrated «The Doctor» as an «open-heart operation on our present day, which gets more complicated the deeper you cut».
24 May
Sun 24 May
Cabaret - 24 May
The legendary musical «Cabaret» entices us into the dazzling world of the Kit Kat Club in the 1930s. Every night the enigmatic Sally Bowles thrills the audience with her famous song «Life is a Cabaret», a celebration of decadence and diversity. The young American Clifford Bradshaw is caught up in this intensely sensual world. Yet, at the same time, something dark is becoming an ever-stronger presence in the daily lives of these exuberant fun-lovers.
31 May
Sun 31 May
Cabaret - 31 May
The legendary musical «Cabaret» entices us into the dazzling world of the Kit Kat Club in the 1930s. Every night the enigmatic Sally Bowles thrills the audience with her famous song «Life is a Cabaret», a celebration of decadence and diversity. The young American Clifford Bradshaw is caught up in this intensely sensual world. Yet, at the same time, something dark is becoming an ever-stronger presence in the daily lives of these exuberant fun-lovers.
Günther Maria Halmer
(5. Januar 1943 – 10. Mai 2026)
Das Residenztheater trauert um den Schauspieler Günther Maria Halmer, der am 10. Mai 2026 im Alter von 83 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb.
Geboren in Rosenheim, absolvierte Halmer seine Schauspielausbildung von 1967 bis 1969 an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und gab während seiner Ausbildung sein Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel. Von 1969 bis 1974 war er festes Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. 1974 gelang ihm als Karl «Tscharlie» Häusler in der Fernsehserie «Münchner Geschichten» von Regisseur Helmut Dietl der Durchbruch und entwickelte sich in vielen anderen Serien, insbesondere in der Serie «Anwalt Abel», und Filmen zum Publikumsliebling. Auch international hatte Halmer großen Erfolg, so spielte er beispielsweise in Richard Attenboroughs Oscar-gekröntem Film «Gandhi» sowie an der Seite von Meryl Streep in «Sophies Entscheidung».
2025 kehrte er nach Jahrzehnten in Film und Fernsehen auf die Bühne des Residenztheaters zurück – wo für ihn einst alles begann. In der Uraufführung «Gschichtn vom Brandner Kaspar» von Franz Xaver Kroetz spielte er fortan die Rolle des Kaspar Brandner.
Staatsintendant Andreas Beck zum Tod von Günther Maria Halmer:
«Vor circa einem Jahr haben wir mit den Proben zum ‹Brandner Kaspar› begonnen. Ich habe mich so sehr auf diese Produktion mit Günther Maria Halmer gefreut. Ich kannte Herrn Halmer so, wie viele ihn kannten – aus dem Fernsehen als Tscharlie – als der Münchner par excellence.
Als Franz Xaver Kroetz diesen wunderbaren ‹Brandner Kaspar› für uns schrieb, hatte ich schon etwas vorgebaut. Günther Maria Halmer und seine Frau waren häufige Besucher des ‹Resi›, und so habe ich mir nicht nur ein Herz genommen, sondern hatte schon eine leise Absicht, als ich ihn auf ein Getränk einlud. Zwischen den Zeilen konnte ich deutlich ausmachen, dass er nicht nur Lust zum Theater spielen hatte, sondern perfekt für diese Rolle sein würde. Ja sogar diese Rolle ‹unbedingt einmal spielen› wollte.
Er war ein wundervoller Kaspar Brandner.
Eine Rolle, in der so viele große, bayerische (!) Schauspieler geglänzt haben. Er hat diese Rolle geliebt. Das Stück. Diese Arbeit. Und es ist ihm schwergefallen, sie nach nur zwölf Vorstellungen abzugeben. Er sagte mir damals, er wäre krank und dass er jetzt fürs erste pausieren und nicht mehr spielen werden könne. Ich habe ihm gesagt, dass die Rolle und wir auf ihn warten. Günther Maria Halmer musste einen schweren Weg gehen. Er war sehr mutig. Es tut mir so unendlich leid, weil wir alle, Felix von Manteuffel und Sigi Zimmerschied, das ganze Ensemble, Philipp Stölzl und ich, auf seine Rückkehr gehofft, gewartet haben! Auf den ersten, den ältesten Brandner-Bruder dieser Inszenierung.
Jetzt ist der Günther Maria Halmer wie der Brandner im Paradies. Es halfen weder Kirschgeist noch gezinktes Blatt im Spiel. Verdammter Boanlkramer.
Es war mir eine große Ehre. Ich verneige mich vor einem wundervollen, großen Schauspieler. Applaus und stehende Ovationen für Günther Maria Halmer. Und danke, danke Dir, lieber Günther, für so vieles! Du bleibst uns, dem Residenztheater und Deinem Publikum, in herzlicher Erinnerung.
Servus Brandner, Servus Günther.»
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken wahren.
München, den 15. Mai 2026
Bayerisches Staatsschauspiel
Andreas Beck
Staatsintendant
Dr. Katja Funken-Hamann
Geschäftsführende Direktorin