Resi zoomt: Rex Osterwald

RESI ZOOMT: REX OSTERWALD
von Michel Decar
Uraufführung
1 Stunde
Keine Pause
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Deutschland im Superwahljahr. Rex Osterwald möchte die Gegenkandidatin unbedingt ausschalten und Kanzler werden. Seine Kritiker*innen, Journalist*innen wie politische Gegner*innen, bezeichnen ihn als T-Rex, was er in der Tat ist, dennoch verletzt es ihn.

Ein T-Rex kann also auch dünnhäutig sein. Aber diese Kränkungen sind nichts gegen seinen ausgeprägten Optimismus. Er ist der festen Überzeugung, dass er Deutschland wieder ganz nach vorne bringen könnte. «Wenn alle Deutschland lieben würden, hätten wir doch überhaupt keine Probleme.»

Mit dieser Rhetorik der Liebe richtet er sich an sein zukünftiges Volk:

«Ich will hier niemanden unter Druck setzen,
ich will nur nochmal betonen,
wie wichtig das ist.

Nicht nur zu wählen,
sondern auch das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen

Bitte, bitte,
bitte bitte bitte,
wählt Rex Osterwald
Das ist ganz wichtig.
Das wär wirklich ganz lieb.

 

Lukas Rüppel spielt diesen raffiniert-unraffinierten Politiker, dessen Wahlprogramm allen Wähler*innen ausschließlich Wellnessbehandlungen verspricht, aber der sich letztlich doch am besten mit dem Anrichten von Blutbädern auskennt.  Es inszeniert David Moser, Masterstudent im Fach Schauspielregie an der Theaterakademie August Everding.


Der in Augsburg geborene Michel Decar hat in München und Berlin studiert und ist Autor, Regisseur und Filmemacher. Am Residenztheater wurde bereits sein Monolog «Philipp Lahm» aufgeführt.

 

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Besetzung

Künstlerische Leitung

Inszenierung & Live-Schnitt David Moser
Bühne und Kostüme Lisa Käppler, Rosanna König
Licht Max Lapper, Georgij Belaga