David Moser

David Moser wurde 1994 in Bonn geboren. Er studierte Kulturwissenschaften und Philosophie in Lüneburg, bevor er ein FSJ Kultur in der Dramaturgie am Schauspiel Frankfurt absolvierte. Daraufhin war er ab 2015 dort als Regieassistent tätig, wo er u.a. mit Andreas Kriegenburg, Oliver Reese, Falk Richter, und Alexander Eisenach arbeitete. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er dort «Vatersprache» von Albert Ostermaier in der BOX. Seit März 2017 studiert David Moser Sprech- und Musiktheaterregie an der Theaterakademie August Everding. Hier inszenierte er die Erzählungen «Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse» von Franz Kafka und «Kein Ort. Nirgends» von Christa Wolf. Außerdem richtete er am Residenztheater die szenische Lesung Adapter von Wasim Ghiouri ein und entwickelt eigene Projekte in München wie die szenische Installation «bodyfaust» für das Faust Festival München. David Mosers selbstverfasste Odyssee-Variation «Hotel Calypso» war seine Bachelor-Inszenierung an der Theaterakademie. Im Frühjahr 2020 gastierte er beim Studiengang Szenisches Schreiben an der UdK Berlin bei Prof. John von Düffel. Am Residenztheater inszeniert er «Rex Osterwald».

 

Stücke

Deutschland im Superwahljahr. Rex Osterwald möchte die Gegenkandidatin unbedingt ausschalten und Kanzler werden. Seine Kritiker*innen, Journalist*innen wie politische Gegner*innen, bezeichnen ihn als T-Rex, was er in der Tat ist, dennoch verletzt es ihn. Ein T-Rex kann also auch dünnhäutig sein. Aber diese Kränkungen sind nichts gegen seinen ausgeprägten Optimismus. Er ist der festen Überzeugung, dass er Deutschland wieder ganz nach vorne bringen könnte. «Wenn alle Deutschland lieben würden, hätten wir doch überhaupt keine Probleme.»

Resi zoomt: Rex Osterwald