Daria Welsch
Daria Welsch ist in Sibirien geboren und in Augsburg aufgewachsen. Erste Schauspielerfahrungen machte sie 2017 am freien Theater «theter ensemble» in Augsburg. Dort stand sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch dahinter, als Regisseurin, Probenleitung, Regieassistenz und als gewähltes Vorstandsmitglied.
Sie spielte im Kurzfilm «Doppelgänger» (Regie: Dominik Graf) mit, welches 2025 auf den internationalen Hofer Filmtagen Premiere hatte.
2020 wurde sie mit dem Kunstförderpreis Augsburg in der Kategorie «Schauspiel» ausgezeichnet. Sie hat ein abgeschlossenes Theaterwissenschaftsstudium an der LMU und studiert zurzeit Schauspiel im Master an der Theaterakademie August Everding.
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Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.
Die DreigroschenoperÖdipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.
Ödipus