Silvia Costa

Die Regisseurin Silvia Costa wurde 1984 in Treviso geboren. Sie studierte Bildende Kunst und Theater an der Università Iuav in Venedig und kreiert Performances, Theaterinszenierungen sowie Installationen und Videoarbeiten. 2007 gründete sie zusammen mit dem Musiker Lorenzo Tomio die Theatercompagnie Plumes dans la tête. Zudem war Silvia Costa in der von Romeo Castellucis mitgegründeten Compagnie Socìetas Raffaello Sanzio als Schauspielerin und Assistentin tätig. In dieser Zeit entstanden u.a. die Arbeiten «Parsifal» am Théâtre de la Monnaie (Regie: Romeo Castellucci, 2011), «The Four Seasons Restaurant» beim Festival Avignon (2012), «Hyperion. Briefe eines Terroristen» an der Schaubühne Berlin (2013), «Orfeo ed Euridice» bei den Wiener Festwochen (2014), «Le Sacre du printemps» an der Ruhrtriennale (2014), «Ödipus der Tyrann» an der Schaubühne in Berlin (2015), «Le Metope del Partenone» am Theater Basel (2015), «Moses und Aron», an der Opéra national de Paris (2015), «Jeanne au bûcher» an der Opéra de Lyon (2017), «Tannhäuser», an der Bayerischen Staatsoper (2017), «Das Floß der Medusa» an der Dutch National Opera (2018), «Salome» bei den Salzburger Festspielen (2018), «Die Zauberflöte» am Théâtre de la Monnaie (2018) und «Il primo Omicidio» an der Opéra Garnier (2019).
2018 feierte ihre Inszenierung «Nel Paese dell'inverno», die von Cesare Paveses «Dialoghi con Leucò» inspiriert wurde, Premiere beim Festival d'Automne in Paris. Des Weiteren war sie für Regie und Ausstattung bei «Wry Smile Dry Sob» verantwortlich – eine choreografisch-musikalische Installation nach Becketts «Spiel» am Landestheater Vorarlberg in Bregenz. An der Staatsoper Stuttgart inszenierte sie 2019 «Juditha triumphans» von Antonio Vivaldi. Von 2017 bis 2019 ist sie assoziierte Künstlerin des Teatro dell'Arte / Triennale Milano und 2019 des Le Quai d'Angers CND.

Stücke