Rieke Süßkow

Geboren 1990 in Berlin, studierte Rieke Süßkow zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Schon vor ihrem Studium der Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg entstanden erste eigene Regiearbeiten in der freien Szene Wiens. Rieke Süßkow inszeniert unter anderem am Staatstheater Nürnberg, Schauspiel Frankfurt, Berliner Ensemble und Burgtheater Wien. Für ihre präzisen und formstarken Theaterabende erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Festivaleinladungen, etwa zum Heidelberger Stückemarkt, zu den Mülheimer Theatertagen und dem Radikal jung Festival. 2022 erhielt sie den Nestroy-Preis in der Kategorie «Bester weiblicher Nachwuchs», im Jahr darauf wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. Außerdem wurde sie zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen: 2023 mit ihrer Uraufführungsinszenierung «Zwiegespräch» von Peter Handke am Burgtheater Wien und 2024 mit «ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM» von Werner Schwab am Staatstheater Nürnberg. Sie lebt in Wien und ist seit der Spielzeit 2025/26 Hausregisseurin am Volkstheater Wien. «Bernarda Albas Haus» ist ihre erste Regiearbeit am Residenztheater.

Stücke

Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

 

 

Bernarda Albas Haus
19.30 Uhr Einführung
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Do 16 Apr
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 18 Apr
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Fr 24 Apr
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Fr 8 Mai
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Fr 15 Mai