Florian Seufert

Zu sehen in

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust« – Goethes Faust beschreibt damit nicht nur ein persönliches Drama, sondern eine Erfahrung moderner Subjektivität: Das Ich erscheint als Gefüge widersprüchlicher Kräfte. Goethes Drama zeigt den modernen Menschen als Getriebenen einer Logik permanenter Steigerung – zwischen Selbstkontrolle, Konsum und Zerstörung. Ulrich Rasche zeigt dieses Geschehen als inneres Kammerspiel. Die Figuren verkörpern Kräfte eines zerrissenen Bewusstseins; Mephisto wird zu einem dunklen Schatten des Subjekts selbst.

Faust I
PremiereSalzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Sa 25 Juli
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
So 26 Juli
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Di 28 Juli
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Fr 31 Juli
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
So 2 Aug
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Mo 3 Aug
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Mi 5 Aug
Salzburger Festspiele
Gastspiel, 19.00 Uhr
Do 6 Aug
Münchner Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 6 Nov