Charlotte Schwab

Geboren 1952 in der Schweiz, absolvierte Charlotte Schwab ihre Ausbildung am Staatlichen Konservatorium für Musik und Schauspiel in Bern. Ihre Engagements als Schauspielerin führten sie u. a. an das Schauspielhaus Düsseldorf, die Schaubühne Berlin, das Schauspielhaus Zürich, das Schauspielhaus Hamburg, zu den Salzburger Festspielen, wo sie mit Andrzej Wajda arbeitete, sowie an das Thalia Theater Hamburg. Gemeinsame Arbeiten verbinden sie mit Regisseur*innen wie Claus Peymann, Peter Stein, Frank-Patrick Steckel, Jürgen Flimm und Volker Hesse. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied am Residenztheater, wo sie bereits in Inszenierungen von Michael Thalheimer, Tina Lanik, Andreas Kriegenburg und Mateja Koležnik wirkte.

Zu sehen in

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Erinnerung eines Mädchens
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 30 Okt
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 13 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 11 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Di 28 Dez

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Gott
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 17 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 02 Nov
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 14 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 16 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 20 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mi 01 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 17 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mo 20 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 23 Dez

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Lulu
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 06 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 08 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 12 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 19 Nov
Gastspiel, 19.30 Uhr
Fr 03 Dez
Gastspiel, 19.30 Uhr
Sa 04 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mi 15 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Mi 29 Dez

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Was der Butler sah
Marstall, 19.00 Uhr
So 31 Okt
Marstall, 19.00 Uhr
Mo 01 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Sa 27 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 10 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Do 16 Dez
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 25 Dez
Residenztheater, 20.30 Uhr
Fr 31 Dez