Andrea Sanson

Andrea Sanson ist Lichtdesigner und Multimedia-Künstler aus Triest. Er hat Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Venedig studiert, wo er durch erste Zusammenarbeiten mit dem Teatro La Fenice erstmals mit der Welt der Oper in Berührung kam, während er zugleich im Bereich der Performancekunst experimentierte.

Seit 2017 arbeitet er mit der Compagnia Societas zusammen und machte Lichtdesigns für die Inszenierungen von Romeo Castellucci (»Democrazia in America«, »La Vita Nuova«, »Sul concetto di volto nel Figlio di Dio«, »Buster«, »Bros«, »Berenice«, »Schwanegesang D744«, »Credere alle Maschere«, »To Carthage then I came«).

Er hat mit unterschiedlichen Künstler*innen aus den Bereichen experimentelles Theater/Musiktheater, Tanz und zeitgenössische Musik zusammengearbeitet, darunter Claudia Castellucci, OHT, Nicola Ratti, Marta Bellu, Marco D’Agostin und Gaia Ginevra Giorgi.

Sein Ansatz im Lichtdesign ist filmisch; er nutzt die Qualitäten von Schatten und Blendung als Mittel, um Raum zu verwandeln und imaginäre Landschaften und Halluzinationen zu erschaffen. Seine szenische Praxis denkt Beleuchtungsobjekte als narrative Elemente innerhalb der Dramaturgie neu.

Zu sehen in

Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Texte von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.

La Musica – zwischen ihr und ihm
Marstall, 20.00 Uhr
Do 2 Juli
Marstall, 20.00 Uhr
Mo 13 Juli