Kostia Rapoport
Kostia Rapoport ist freiberuflicher Musiker und Komponist, studierte Komposition an Hochschulen in Hannover, Paris und Peking und lebt in Berlin. Seit 2010 arbeitet er überwiegend im Sprechtheater. Er schrieb und produzierte die Musik zu über 70 Produktionen - am Residenztheater zuerst 2011. Seine Stücke reichen von elektroakustischem Sounddesign zu Instrumentalkompositionen, von computergesteuerten interaktiven Klangsystemen bis hin zu Pop und Schlager. Von 2018 bis 2023 war er musikalischer Leiter am Schauspiel des Staatstheater Nürnberg. Neben der Theatertätigkeit spielt er Klavier, Synthesizer und Live-Elektronik, meist in improvisierten Kontexten, solo und in Bands (BABA DUNYAH), arbeitet an Remixen, Tanz- und Filmmusiken, Installationen und Hörspielen und veröffentlicht Musik unter verschiedenen Pseudonymen auf seinem fiktiven Label vvirr.
Stücke
Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. Seine Protagonistin Bernarda Alba ist eine Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes acht Jahre Trauer ausruft, aus ihrem Haus eine Art Gefängnis für ihre fünf erwachsenen Töchter macht und damit das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.
Bernarda Albas Haus