Daniele Pintaudi

Gast

Geboren in der Schweiz, studierte Daniele Pintaudi Klavier in La Chaux-de-Fonds, Zürich, Paris und Basel sowie anschließend Schauspiel in Genf sowie experimentelles Musiktheater in Bern. In den letzten Jahren arbeitete er als Schauspieler und Musiker an verschiedenen Theatern, unter anderem am Theater Basel, am Deutschen Theater Berlin, am Théâtre Vidy Lausanne, an der Gessnerallee Zürich, am Schauspielhaus Zürich, am Konzert Theater Bern, am Hebbel am Ufer (HAU) und am Radialsystem Berlin, am Théâtre Le Poche Genf, am Théâtre Le Public Brüssel, am Théâtre Populaire Romand und am Théâtre ABC La Chaux-de-Fonds. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Schweizer Regisseur Thom Luz, mit dessen Inszenierungen er in Frankreich, Deutschland, Island, Finnland, Israel, Polen, Holland, in der Schweiz und auf der Biennale in Venedig gastierte. 2018 brachte er bei der Münchener Biennale und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Davide Carnevalis Solo-Stück «Ein Porträt des Künstlers als Toter» zur Uraufführung. Am Residenztheater ist Daniele Pintaudi als Gast in Thom Luz‘ Inszenierungen «Olympiapark in the Dark» und «Leonce und Lena» zu erleben.

Zu sehen in

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Leonce und Lena
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 14 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 10 Jan
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 13 Jan

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark
Marstall, 19.00 Uhr
So 29 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
So 05 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 11 Jan
Marstall, 19.00 Uhr
So 19 Jan
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 29 Jan