Robin Ormond

Geboren im Jahr 1993, wuchs Robin Ormond in Straßburg auf, wo er zwischen 2008 und 2011 Schauspiel mit dem Ensemble des Théâtre National de Strasbourg studierte. Im Anschluss absolvierte er seinen Master am Institut d'études politiques de Paris. Parallel zu seinem Studium brachte er erste Inszenierungen auf die Bühne, u.a. «Turista» von Marius von Mayenburg am Théâtre de la Manufacture in Nancy - Lorraine (2013). Er war Regieassistent am Schauspielhaus Wien und anschließend am Theater Basel, wo er unter anderem Ersan Mondtag und Miloš Lolić assistierte. Außerdem fungierte er als Regieassistent für Simon Stone bei «Drei Schwestern» und folgt ihm seit 2017 als künstlerischer Mitarbeiter für seine Arbeiten an der Oper, am Theater und beim Film (zuletzt «Lucia di Lammermoor», Met Opera, 2022; «Wozzeck», Wiener Staatsoper, 2022; «Unsere Zeit», Residenztheater, 2021 etc.). Robin Ormond ist auch als Übersetzer tätig, u.a. übersetzte er Stücke von Simon Stone und Alexander Zeldin.

2017 inszenierte er «Die Nacht kurz vor den Wäldern» von Bernard-Marie Koltès am Theater Basel. In der Spielzeit 2021/2022 folgt eine Neu-Inszenierung des Monologs für das Residenztheater.   

 

Stücke

Der erste Theatertext von Bernard-Marie Koltès ist ein abgründiger Monolog, der den französischen Dramatiker 1977 mit einem Schlag berühmt machte: Er zeigt einen getriebenen Menschen auf der Suche nach menschlicher Nähe. In der Inszenierung folgt das Publikum dem Schauspieler Michael Wächter auf seinem Weg in die Nacht durch den Stadtraum und per Kopfhörer seinem inneren Monolog.

Die Nacht kurz vor den Wäldern
19.00 Uhr
Di 27 Sep
19.00 Uhr
Mi 05 Okt
19.00 Uhr
Di 25 Okt