Daniela Kranz

Leiterin «Resi für alle»

Geboren 1968 in Bielefeld, studierte Daniela Kranz Regie am Mozarteum in Salzburg. Nach ihrem Studium war sie Regieassistentin am Residenztheater, bevor sie sich vor allem mit Ur- und Erstaufführungen von Gegenwartsdramatik einen Namen machte. Ihre Arbeiten entstanden u. a. am Burgtheater und Schauspielhaus Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Saarländischen Staatstheater und wurden bereits mehrmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Neben ihrer Regietätigkeit unterrichtete sie am Mozarteum in Salzburg und an der Zürcher Hochschule der Künste. Zuletzt zeichnete sie am Theater Basel verantwortlich für Theaterprojekte im Stadtraum, realisierte Bühnenprojekte mit Bürger*innen der Stadt sowie Inszenierungen mit Jugendlichen, brachte Oper und Schauspiel für Kinder und Jugendliche auf die Bühne und inszenierte den Theaterparcours «Das Theater der Bilder» im Kunstmuseum Basel.

Ab 2019/2020 leitet sie das «Resi für alle» und richtet sich damit an alle Interessierten, die bei zahlreichen neuen partizipativen Angeboten dabei sein möchten.

Stücke

Die Seelsorgerin Claire Fletcher muss miterleben, wie ein junger Mann einen Anschlag auf ihren Chor verübt und vor ihren Augen dessen Mitglieder aus der Mitte ihrer Gemeinschaft und dem Leben reißt. Besessen von dem Gedanken zu verstehen, wie diese von Hass und Rassismus getriebene Tat mit ihrer Überzeugung eines liberalen, offenen und emphatischen Miteinander zu vereinbaren ist, werden die Ereignisse zum Ausgangspunkt ihrer Suche nach Antworten. Bei jeder Vorstellung trifft ein anderer Chor auf die beiden Schauspieler*innen,  die dann gemeinsam mit dem Publikum Claires Begegnungen auf ihrem Weg begleiten.

Die Ereignisse

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Mehr schwarz als lila
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 28 Nov
Marstall, 18.00 Uhr
Di 01 Dez
Marstall, 10.00 Uhr
Mi 02 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
So 06 Dez
Marstall, 10.00 Uhr
Mo 07 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 12 Dez

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner*innen partizipativ die zauberhafte Welt des Mattiswaldes und seiner kleinen Heldin.

Ronja Räubertochter