DanielaKranz

Leiterin «Resi für alle»

Geboren 1968 in Bielefeld, studierte Daniela Kranz Regie am Mozarteum in Salzburg. Nach ihrem Studium war sie Regieassistentin am Residenztheater, bevor sie sich vor allem mit Ur- und Erstaufführungen von Gegenwartsdramatik einen Namen machte. Ihre Arbeiten entstanden u. a. am Burgtheater und Schauspielhaus Wien, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Saarländischen Staatstheater und wurden mehrmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Neben ihrer Regietätigkeit unterrichtete sie am Mozarteum in Salzburg und an der Zürcher Hochschule der Künste. Am Theater Basel war sie verantwortlich für Theaterprojekte im Stadtraum, realisierte Bühnenprojekte mit Bürger*innen der Stadt sowie Inszenierungen mit Jugendlichen, brachte Oper und Schauspiel für Kinder und Jugendliche auf die Bühne und inszenierte den Theaterparcours «Das Theater der Bilder» im Kunstmuseum Basel. Seit der Spielzeit 2019/2020 leitet sie am Residenztheater das «Resi für alle» und richtet sich damit an alle Interessierten, die bei zahlreichen neuen partizipativen Angeboten dabei sein möchten. Ihre beiden Resi-Inszenierungen «Ronja Räubertochter» und «Mehr Schwarz als Lila» sind weiterhin im Repertoire zu sehen. Ihre Regiearbeit «Niemand wartet auf Dich» hatte im Januar 2021 als «Resi zoomt» Premiere.

In der Spielzeit 2021/2022 inszeniert Sie am Residenztheater «Ist mein Mikro an?».

Stücke

Der Dramatiker Jordan Tannahill hat mit dem Stück «Ist mein Mikro an?» eine Kampfansage und Liebeserklärung zugleich geschrieben. Der Titel ist eine Anspielung auf Greta Thunbergs Rede vor Abgeordneten des britischen Unterhauses am 23. April 2019. Jetzt erinnern 18 junge Frauen zwischen 13 und 22 Jahren, begleitet von einer DJane, an das drängendste Problem der Menschheit.

Ist mein Mikro an?
Marstall, 18.00 Uhr
Mi 25 Mai
Marstall, 18.00 Uhr
Do 02 Jun
Buchungsanfragen: schulbestellung@residenztheater.de
Marstall, 10.00 Uhr
Fr 03 Jun
Marstall, 19.00 Uhr
Mi 22 Jun
Buchungsanfragen: schulbestellung@residenztheater.de
Marstall, 10.00 Uhr
Do 23 Jun

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Mehr Schwarz als Lila
Marstall, 20.00 Uhr
Di 21 Jun
Buchungsanfragen: schulbestellung@residenztheater.de
Marstall, 11.00 Uhr
Mi 22 Jun

Astrid Lindgrens Klassiker über Freundschaft, Familienbande und Selbstständigkeit auf der Resi-Bühne mit viel Bühnenzauber und Musik.

Ronja Räubertochter

Die vielgespielte holländische Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans gibt mit ihrem Stück drei Frauenfiguren eine Bühne, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Eigenverantwortung auseinandersetzen. Juliane Köhler schlüpft in diese verschiedenen Figuren, die die bewusste Reflektion ihres persönlichen Engagements in der Gesellschaft verbindet.

Niemand wartet auf dich