Christoph Franken

Geboren 1978 in Köln, absolvierte Christoph Franken sein Schauspielstudium an der Otto Falckenberg Schule in München und der Filmakademie in Ludwigsburg. Während seines Engagements am Schauspiel Hannover von 2005 bis 2009 arbeitete er u. a. mit Jürgen Gosch, Wilfried Minks, Nuran David Calis, Tilman Köhler und Sebastian Nübling. Von 2009 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin, wo er u. a. in Inszenierungen von Jürgen Gosch, Stephan Kimmig, Nora Schlocker, Nuran David Calis, Stefan Pucher, Rafael Sanchez, Michael Thalheimer, Tilman Köhler, Daniela Löffner, Jette Steckel, Thom Luz und Sebastian Hartman zu erleben war. Seit 2015 spielt Christoph Franken im «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen.

Zu sehen in

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Amphitryon
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 21 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 27 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 09 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 22 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 30 Dez

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark
Marstall, 19.00 Uhr
So 24 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 30 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Di 03 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Di 10 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
So 29 Dez

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft