ChristianErdt

Geboren 1987 in Furth im Wald, absolvierte Christian Erdt sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Es folgte ein Engagement im Studio am Schauspiel Frankfurt, wo er vor allem mit Ersan Mondtag und Alexander Eisenach arbeitete. Nach einem Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wechselte er 2016 ins Ensemble des Residenztheaters. Er arbeitete u. a. mit Oliver Frljić, Martin Kušej, Mateja Koležnik, Hans Neuenfels und Andrea Breth.

Zu sehen in

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Bluthaus
Premiere
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 21 Mai
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Mi 25 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Do 26 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Sa 28 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
So 29 Mai

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog
Residenztheater, 19.00 Uhr
So 19 Jun

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur aus dem Ersten Weltkrieg, sondern verabschiedet sich gänzlich von seiner früheren Identität. Seine Flucht wird zur ziellosen Odyssee durch die junge Weimarer Republik. Alexander Eisenach nimmt Grafs Roman als Ausgangspunkt einer Recherche über Kriegstraumata, einer Expedition durch Grafs Werk und betrachtet aus heutiger Perspektive eine Zeit, in der sich im Ringen um eine neue Normalität politische Extremismen Bahn brechen.

Einer gegen alle

Im Zentrum des 1945 erschienenen Romans «Es waren ihrer sechs» von Alfred Neumann steht die Idee vom jugendlichen Widerstand gegen totalitäre Herrschaftssysteme. Basierend auf einem Zeitungsartikel über die Flugblattaktionen und die Hinrichtung der Mitglieder der Weißen Rose entwickelte Neumann aus dem Leben der Widerstandskämpfer*innen ein «freies Spiel der Fantasie». Der polnische Regisseur Michał Borczuch unternimmt mit seiner Bearbeitung des Stoffs den Versuch, die Gedankenwelt von Neumanns Figuren wie auch das reale Wirken der Weißen Rose aus heutiger Sicht zu rekonstruieren.

Es waren ihrer sechs
Marstall, 20.00 Uhr
Di 31 Mai
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 04 Jun
Marstall, 20.00 Uhr
Mi 15 Jun

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 05 Jun
Residenztheater, 18.30 Uhr
Do 16 Jun

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Was der Butler sah
Residenztheater, 20.00 Uhr
Di 24 Mai
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 27 Mai
Residenztheater, 20.00 Uhr
Di 14 Jun
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 17 Jun