Christian Erdt

Geboren 1987 in Furth im Wald, absolvierte Christian Erdt sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Es folgte ein Engagement im Studio am Schauspiel Frankfurt, wo er vor allem mit Ersan Mondtag und Alexander Eisenach arbeitete. Nach einem Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wechselte er 2016 ins Ensemble des Residenztheaters. Er arbeitete u. a. mit Oliver Frljić, Martin Kušej, Mateja Koležnik, Hans Neuenfels und Andrea Breth.

Zu sehen in

Im Haus des frisch verwitweten Bitterwolf in der bayerischen Provinz versammelt sich die Verwandtschaft, der ganze Stamm: eine Sippe, die im Kampf um Aufstieg und Glück selbst zum Kapital wird. Jeder Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheint zum Scheitern verurteilt.

Der starke Stamm

«Es waren ihrer sechs» erzählt minutiös und packend vom Schicksal der sechs Mitglieder einer Widerstandszelle – vier Studierende und ein Professorenpaar – an der Münchner Universität vom Moment der Verhaftung bis zu ihrer Hinrichtung durch das NS-Regime. Der polnische Regisseur Michał Borczuch macht den Roman zum Ausgangspunkt einer Recherche über Heldenbilder und Formen des Widerstands in unserer Gegenwart.

Es waren ihrer sechs

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben ausgestattet sind.

Sommergäste

Hamsuns Trilogie zeigt die Geschichte eines Menschen, der sich von den tonangebenden Eliten übersehen und um gesellschaftliche Anerkennung betrogen fühlt. Ivar Kareno muss sich entscheiden, ob er am radikalen Denken seiner Jugend festhält oder eine politisch gemäßigte Karriere einschlägt.

Spiel des Lebens