Valentino Dalle Mura

Geboren 1996, absolvierte Valentino Dalle Mura sein Schauspielstudium von 2015 bis 2019 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und war bereits während des Studiums am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin auf der Bühne zu erleben. Mit der Spielzeit 2019/2020 tritt er sein erstes Festengagement an und wird Mitglied im Ensemble des Residenztheaters.

Zu sehen in

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Der Preis des Menschen
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 27 Nov
Marstall, 20.00 Uhr
Do 10 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 11 Dez
Marstall, 20.00 Uhr
Di 22 Dez
Marstall, 19.00 Uhr
Fr 25 Dez

Die Seelsorgerin Claire Fletcher muss miterleben, wie ein junger Mann einen Anschlag auf ihren Chor verübt und vor ihren Augen dessen Mitglieder aus der Mitte ihrer Gemeinschaft und dem Leben reißt. Besessen von dem Gedanken zu verstehen, wie diese von Hass und Rassismus getriebene Tat mit ihrer Überzeugung eines liberalen, offenen und emphatischen Miteinander zu vereinbaren ist, werden die Ereignisse zum Ausgangspunkt ihrer Suche nach Antworten. Bei jeder Vorstellung trifft ein anderer Chor auf die beiden Schauspieler*innen,  die dann gemeinsam mit dem Publikum Claires Begegnungen auf ihrem Weg begleiten.

Die Ereignisse

Der berühmte Film von Fritz Lang (1931) zeigt die atemlose Jagd auf einen Serienmörder und zeichnet das gesellschaftliche Panorama einer zutiefst verunsicherten Metropole. In der Adaption durch Schorsch Kamerun und Cathy van Eck wird der Film zur Konzertinstallation, der Stoff zur Folie der Gegenwart. In Koproduktion mit der Münchener Biennale entsteht nun der zweite Teil des Musiktheater-Triptychons als einmalige Live-Film-Preview auf dem Marstallplatz.

M (2) – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (Wem nützt welcher Schrecken?)

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben ausgestattet sind.

Sommergäste