Premiere
26. January: 10.00 o'clock

Die Biene im Kopf

by Roland Schimmelpfennig
#resibiene
26. January: Cuvilliéstheater, 19.30 o'clock

Agnes Bernauer

By Franz Xaver Kroetz
#resiagnes
26. January: Marstall, 20.00 o'clock

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess (Judgements (revisited) - after the trial)

A documentary theatre project about the victims of the NSU in Munich by Christine Umpfenbach and Azar Mortazavi
#resiurteile

Wir spielen weiter ‒ ab 27. Januar mit 50 % Platzangebot!

«Es ist eine richtige Entscheidung, wenn auch zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt. Die Theater waren und sind sicher. Das haben wir in den vergangenen Monaten, oder Jahren, bewiesen und ist von Studien untermauert. Die ungleich strengere Verfahrensweise in der Kunst und Kultur aufzuheben, freut uns sehr. Wir ziehen gleich mit Wirtschaft und Gastronomie. Endlich!»

(Andreas Beck, Staatsintendant) 

In Kulturveranstaltungen ist laut Kabinettsbeschluss vom 25. Januar 2022 ab DO 27. Januar eine Platzbelegung von 50 % erlaubt.

Aktuelle Informationen zu Ihrem Theaterbesuch, 2G+, Ihrem Abonnement und dem Kartenkauf finden Sie gesammelt in den FAQ.

Neuer Premierentermin «Das Vermächtnis (The Inheritance)» am 30. Januar

Aufgrund mehrerer Erkrankungen im Ensemble können die Proben und Voraufführungen zu Philipp Stölzls Inszenierung von Matthew Lopez‘ «Das Vermächtnis (The Inheritance)» leider nicht wie geplant durchgeführt werden.

 

Die Premiere/Deutschsprachige Erstaufführung ist nun NEU am Sonntag 30. Januar 2022, 15 Uhr, im Residenztheater.

ZUM TODE VON HERBERT ACHTERNBUSCH

«In Bayern mag ich nicht einmal gestorben sein», sagte Herbert Achternbusch in einem seiner Filme, und trotzdem war Bayern sein Leben. Am 23. November 1938 wurde Achternbusch in München geboren, jetzt, Anfang dieser Woche, ist er im Alter von 83 Jahren auch hier gestorben. Achternbusch war das, was man zurecht als Universalkünstler bezeichnet: Filmemacher, Romancier, Dramatiker, Dichter, Schauspieler, Regisseur und Maler. Sein Thema war Bayern, dem er mit seinem anarchischen Humor zu Leibe rückte. Es war eine Art Hassliebe, die ihn mit seiner Heimat verband. Er hoffte: «Die Leute sollen lachen, aber vom Inhalt doch vergiftet werden, so dass sie das Schlimme eher unbewusst merken.»

 

Zum Theater fand Achternbusch erst in den 1980er-Jahren, als er sich als Schriftsteller und Filmemacher längst einen Namen gemacht hatte. Auch wenn er in München vor allem mit den Münchner Kammerspielen zusammenarbeitete, gelang ihm 1985 am Residenztheater sein größter Theatererfolg: «Gust». Ein kleines Zwei-Personen-Stück, bei dem Achternbusch auch selbst Regie führte. Es ist biografisch geprägt, denn Gust hieß Achternbuschs Ziehonkel und dieser monologisiert darin als 83-jähriger Mann unablässig über sein Leben und seine Jugend, während seine Frau Lies neben ihm stirbt. Josef Bierbichler spielte den Gust, Robert Spitz die Lies. Achternbusch wurde für sein Stück nicht nur mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet, die Inszenierung wurde im darauffolgenden Jahr auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen – es sollte Achternbuschs einzige Einladung zum Theatertreffen bleiben. Trotz des großen Erfolges blieb «Gust» für lange Zeit der letzte Achternbusch-Abend am Residenztheater, denn Dieter Dorn holte ihn danach als Hausautor an die Kammerspiele. Erst in der vergangenen Spielzeit kehrte Achternbusch wieder als Autor ans Residenztheater zurück: in der Uraufführung von «Herz aus Glas» von Elsa-Sophie Jach im Marstall. Es war mit Sicherheit nicht der letzte Achternbusch am Resi!

 

Shows with English Surtitles:

«DIE TIEFE KOMMT GRATIS»

Über die niederländische Autorin Judith Herzberg und ihre Stücktrilogie «Die Träume der Abwesenden»

Judith Herzberg reiste Ende September 2021 mit dem Nachtzug aus Amsterdam nach München, denn sie fliegt nicht mehr gerne, um der Generalprobe und der Premiere von «Die Träume der Abwesenden» beizuwohnen. Unter diesem Titel hat der Regisseur Stephan Kimmig drei ihrer Stücke zu einem großen Familienepos zusammengefasst: «Leas Hochzeit», «Heftgarn» und «Simon». 

Geschrieben hat sie diese über zwei Jahrzehnte hinweg. Sie begleitet darin ihre Figuren, eine jüdische Großfamilie und deren Freundeskreis, in einem Zeitraum von Anfang der 1970er- bis Ende der 1990er-Jahre.

NEW: THE RESI-MEDIATHEK

Streams, audiobooks, video trailers, series and much more!

Finally, all the videos, audios, streams and other content we produced before, during and after the corona-related lockdowns have found their place: In the new Resi-Mediathek!

 

You are invited to browse and discover new things.

 

CURRENT

 

 

 

All offers in the media library are available free of charge.

 

ENSEMBLEPORTRAIT

Video installation by Jonas Alsleben and Thom Luz in the foyer of the Residenztheater

For the video installation ENSEMBLEPORTRAIT, video artist Jonas Alsleben and house director Thom Luz have developed over a hundred scenes, moments and atmospheres with all the actors of the house, which can be seen in the foyer of the Residenztheater. The film not only sets the scene for the ensemble and portrays them at close quarters, but also strings together in airy snatches of memories
sequences, moments of a role, beloved encounters, and attempts to create a daring, dreamlike arc.

 

This year's ensemble booklet was created from stills and close-ups taken from them.

 

Design: Perndl+Co
Photo: Eva Wlk

Poster campaign 2021/2022

Andreas Beck, State Director of the Residenztheater, and Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Head of Collection Contemporary Art Bavarian State Painting Collections/Pinakothek der Moderne, approached artists living and/or working in Munich to visualize the production-posters and program booklet titles for the new productions of the 2021/2022 season for the Munich Residenztheater.

 

 

Andreas Beck: «Kunst ist mitunter auch ein Re-Agieren auf das Können der Anderen. Theaterplakate sind immer Versprechungen. Theater und Bildende Kunst gehen seit jeher Hand in Hand. In dieser Spielzeit, nach der langen Schließung, sind viele unserer Produktionen schon weiter gediehen als sonst üblich. Auf diesem Umstand basiert unsere Zusammenarbeit. Bildende Künstler*innen unserer Stadt wählten Motive für Plakate zu unseren Theaterarbeiten aus; eine Reaktion auf die Arbeit der darstellenden Kolleg*innen. Die bildende Kunst spiegelt unsere Theaterarbeiten, ganz direkt und gleich vor Ort. So entstehen neue Allianzen.»

The motifs of the first posters were created by Boban Andjelkovic, Gabi Blum, Veronica Burnuthian, Miro Craemer, Katharina Gaenssler, Eva Leitolf, Mehmet & Kazim, Beate Passow, Gülbin Ünlü and Johannes Tassilo Walter. Motifs from Jutta Burkhardt, Nana Dix, Philipp Gufler, Caro Jost, Olaf Metzel und Valio Tchenkov will follow.

 

A cooperation between Residenztheater and Pinakothek der Moderne

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