Residenztheater

Solo für 3 Bühnen

Das Residenztheater (Bayerisches Staatsschauspiel) am Max-Joseph-Platz ist die Hauptspielstätte des Bayerischen Staatsschauspiels. Die beiden anderen Spielstätten, das Cuvilliéstheater und der Marstall, befinden sich in unmittelbarer Nähe der Residenz im Herzen Münchens.

Ein unverhältnismäßiger Luxus in einer schweren Zeit, oder eine dringend notwendige Maßnahme, um der Stadt ein neues kulturelles Gesicht zu geben – nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wird das Bauvorhaben des neuen Residenztheaters 1948 heiß diskutiert. Zwei Jahre später wird dem Publikum ein zwar noch nicht fertiges, aber immerhin «spielfertiges» neues Residenztheater präsentiert.
 

Der Münchner Merkur berichtet damals vom Premierenabend: «Hunderte von Münchnern haben sich versammelt. Es kamen aus Politik, Kunst und altem Adel alle, die Rang und Namen hatten. (…) Als die illustre Gesellschaft während der Pause durch die noch frisch riechenden Gänge wandelte, drückten sich an den Scheiben der Eingangstüren noch immer die Münchner die Nasen platt, einmal, um das glanzvolle Bild zu schauen und zum anderen, um einen Blick in das wiedererstandene, von ihnen so geliebte Residenztheater zu werfen.»
 

Viele Münchner sind überrascht über das neue, hochmoderne Haus. Schließlich steht der Name «Residenztheater» bisher für das vielgeliebte, von François Cuvilliés erbaute Rokoko-Juwel. Außer der in den neuen Bau integrierten Umfassungsmauern hat das neue Haus jedoch nichts mehr mit dem alten Hoftheater gemein. Doch die Kritik an dem Namen des neuen Baus verhallt schnell, denn das Münchner Publikum ist von der wandlungsfähigen Bühne, dem großzügigen Zuschauerraum, der vorbildlichen Akustik und den ausgezeichneten Sichtverhältnissen auf die «modernste Bühne Deutschlands» hellauf begeistert.
 

Nach jahrzehntelangem Betrieb zeigen sich jedoch Anfang der Achtziger Jahre an den technischen Einrichtungen Abnutzungserscheinungen, eine umfassende Sanierung ist unausweichlich. Es wird überlegt, ob die für die technische Sanierung erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen genutzt werden sollen, um auch den Zuschauerraum sowie die umgebenden Foyerräume gänzlich neu zu gestalten.
 

Einen entsprechenden Beschluss trifft der Bayerische Landtag auf seiner Sitzung am 22. Juni 1988. Bereits erheblich früher ist 1983 die Erneuerung der Bühnenmaschinerie und die Neueindeckung der Dächer vom Haushaltsausschuss beschlossen worden. Im Juli 1988 fällt endgültig der Vorhang im Residenztheater.
 

Die durchgeführten gestalterisch-architektonischen Maßnahmen umfassen unter anderem einen Deckendurchbruch zwischen Erd- und Obergeschoss, der dem gesamten Foyerbereich eine optische Mitte verleiht und durch eine Lichtdecke noch zusätzlich für Helligkeit und Überschaubarkeit sorgt. Unterstützt wird dies noch durch die hellen Wandfarben und viele verspiegelte Wandflächen. Der Zuschauerraum wird mit einem Deckengemälde namens "Nachthimmel" von Fred Thieler versehen, das den Raum symbolisch nach oben hin öffnet.

Spielplan Residenztheater

Filter zurücksetzen
01 Feb
Samstag
Sa 01 Feb

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr
Geschenk-Abo 4
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
02 Feb
Sonntag
So 02 Feb

Reden wir über München

Matinée der «Süddeutschen Zeitung» mit den OB-Spitzenkandidat*innen
Residenztheater, 11.00 Uhr | Eintritt frei mit Einlasskarten
Preise Eintritt frei E

Bleibt Dieter Reiter Oberbürgermeister von München – oder bekommt die Stadt erstmals eine Oberbürgermeisterin? Gegen den Sozialdemokraten Reiter treten Katrin Habenschaden von den Grünen und Kristina Frank von der CSU an. In einer Podiumsdiskussion reden Nina Bovensiepen und René Hofmann mit den drei Spitzenkandidat*innen darüber, warum sie das Amt behalten oder erobern wollen.

Zum Stück «Reden wir über München»
So 02 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.00 Uhr
Abo 72
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
04 Feb
Dienstag
Di 04 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 19.30–21.40 Uhr
Abo 21
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
05 Feb
Mittwoch
Mi 05 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Abo 34
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
06 Feb
Donnerstag
Do 06 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 43
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
07 Feb
Freitag
Fr 07 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 20.00–22.10 Uhr
Abo 52
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
08 Feb
Samstag
Sa 08 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr
Abo 64
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
09 Feb
Sonntag
So 09 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 18.30–21.45 Uhr
Abo 74
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
Stattdessen: VOR SONNENAUFGANG von Ewald Palmetshofer
So 09 Feb

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 18.30–21.30 Uhr | Ersatzvorstellung für WOYZECK
Abo 74
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
10 Feb
Montag
Mo 10 Feb

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 11
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
11 Feb
Dienstag
Di 11 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 24
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
13 Feb
Donnerstag
Do 13 Feb

München redet

Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung»
Residenztheater, 20.00 Uhr | Mit Joachim Gauck (Bundespräsident a.D.)
Preise 15/10 €

Eine gepflegte Streitkultur ist eines der Fundamente unserer Demokratie. Die neue Gesprächsreihe von «Süddeutscher Zeitung» und dem Residenztheater widmet sich Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Unterschiedliche Positionen führen zu einer offenen Debatte auf der Bühne. Bei der Auftaktveranstaltung spricht der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck.

Zum Stück «München redet»
14 Feb
Freitag
Fr 14 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 20.00–22.10 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Abo 54
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
15 Feb
Samstag
Sa 15 Feb

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 61
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
16 Feb
Sonntag
So 16 Feb

Ronja Räubertochter

nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren
Residenztheater, 16.00–17.30 Uhr
Preise D

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz, Regisseurin und Leiterin des neuen «Resi für alle», kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner Bürger*innen die zauberhafte Welt der kleinen Heldin Ronja.

Zum Stück «Ronja Räubertochter»
17 Feb
Montag
Mo 17 Feb

Ronja Räubertochter

nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren
Residenztheater, 10.00–11.30 Uhr | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise D

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz, Regisseurin und Leiterin des neuen «Resi für alle», kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner Bürger*innen die zauberhafte Welt der kleinen Heldin Ronja.

Zum Stück «Ronja Räubertochter»
20 Feb
Donnerstag
Do 20 Feb

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Abo 44
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
21 Feb
Freitag
Fr 21 Feb
Premiere

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 19.30 Uhr
Premium 01 A
Preise H

Die für 21. Februar 2020 angekündigte Produktion «Anna Karenina» nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi in der Inszenierung von Karin Henkel wird in die Spielzeit 2020/2021 verlegt. Stattdessen inszeniert Karin Henkel «Medea», die Premiere findet am 21. Februar 2020 im Residenztheater statt.

Zum Stück «Medea»
22 Feb
Samstag
Sa 22 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Geschenk-Abo 2
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
23 Feb
Sonntag
So 23 Feb

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 18.30 Uhr | 18 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 3
Preise H

Die für 21. Februar 2020 angekündigte Produktion «Anna Karenina» nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi in der Inszenierung von Karin Henkel wird in die Spielzeit 2020/2021 verlegt. Stattdessen inszeniert Karin Henkel «Medea», die Premiere findet am 21. Februar 2020 im Residenztheater statt.

Zum Stück «Medea»
24 Feb
Montag
Mo 24 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr
Abo 14
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
25 Feb
Dienstag
Di 25 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr
Abo 23
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
26 Feb
Mittwoch
Mi 26 Feb

Die «Guck-Resi»

Residenztheater | «Der Riss durch die Welt» | Treffpunkt: vor dem Cuvilliéstheater | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de
Preise Theatertag

Mehr sehen mit der «Guck-Resi»! Sie haben Lust, ins Theater zu gehen, aber niemand geht mit? Dann werden Sie Teil der «Guck-Resi». Einmal im Monat – am Theatertag – geht es gemeinsam mit anderen jungen Menschen in eine brandaktuelle Inszenierung am Resi. Vor der Vorstellung gibt es eine Extraeinführung. Hinterher gibt es noch die Möglichkeit sich bei einem Getränk in der Kantine auszutauschen. Einfach unter resi.alle@residenztheater.de kostenfrei registrieren und die monatliche Einladung erhalten!

Zum Stück «Die «Guck-Resi»»
Mi 26 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 32
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
27 Feb
Donnerstag
Do 27 Feb

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 43
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
28 Feb
Freitag
Fr 28 Feb

Drei Schwestern

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | With English surtitles
Abo 53
Preise H

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»
29 Feb
Samstag
Sa 29 Feb

Die Verlorenen

von Ewald Palmetshofer
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 1
Preise F

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Zum Stück «Die Verlorenen»

Residenztheater

Nichts im Residenztheater gefunden?

Marstall
Zum Marstall
Cuvilliéstheater
Zum Cuvilliéstheater

Residenztheater

Max-Joseph-Platz 1
80539 München

Kasse

+49 (0) 89 2185 1940

Telefonischer Kartenvorverkauf
MO bis SA 10–19 Uhr

Tageskasse am Marstallplatz

Marstallplatz 5
80539 München
MO bis SA 10–19 Uhr