Marstall

Solo für 3 Bühnen

Der Marstall ist eine Spielstätte des Residenztheaters (Bayerisches Staatsschauspiel). In der Spielzeit 2019/2020 sind im Marstall Inszenierungen von Michał Borczuch, Schorsch Kamerun, Peter Kastenmüller, Tilmann Köhler, Bastian Kraft, Miloš Lolićm Thom Luz und Lydia Steier zu sehen.

Der Marstall, erbaut von Leo von Klenze, diente der adeligen Gesellschaft Anfang des 19. Jahrhunderts als Hofreitschule. Doch mit dem Untergang der Monarchie findet auch das Reiten im Marstall ein Ende. Die Räumlichkeiten werden fortan als Museum genutzt, in dem die Bevölkerung nutzlos gewordene, prunkvolle Kutschen des ehemaligen Königs bewundern kann.
 

Während der Bombenangriffe im zweiten Weltkrieg wird das Gebäude stark beschädigt. Nachdem man es notdürftig wieder aufgebaut hat, wird es von den Staatstheatern jahrelang als Montagehalle, Holzlager und zum Abstellen von Dekorationsteilen benutzt.
 

Ende der 1960er Jahre suchen viele Künstler mit neuen, experimentellen Stücken und Ideen nach alternativen Aufführungsorten. 1971 wird im Marstall das Potential einer solchen Studio- und Experimentierbühne erkannt und ein gutes Jahr später eröffnet Walter Schmidinger mit Franz Xaver Kroetz‘ Stück «Globales Interesse» im Rahmen des Kulturprogramms der Olympischen Spiele in München feierlich die neu gewonnene Spielstätte. In den folgenden Jahren ist hier unter anderem die Uraufführung von Ingmar Bergmans «Szenen einer Ehe» zu sehen. Nationale und internationale Künstler sind immer wieder im Marstall zu Gast.
 

In den oberen Etagen finden die Werkstätten und ein Requisitenlager ihren Platz. Bis heute entstehen hier sämtliche Bühnenbilder für das Residenztheater. 
 

Unter der Intendanz von Eberhard Witt in den Jahren 1993 bis 2001 übernimmt Elisabeth Schweeger die künstlerische Leitung des Marstalls. Sie entwickelt ihn zu einem Zentrum der zeitgenössischen und avantgardistischen (darstellenden) Kunst in Europa, an dem diese (weitgehend) frei von inhaltlichen oder ökonomischen Zwängen und fernab des normalen Staatstheateralltags ganz im Zentrum stehen kann. Durch die zahlreichen Koproduktionen und den intensiven Austausch mit anderen Künstlern und Institutionen entsteht in und um den Marstall ein Netzwerk verschiedenster Kunstformen und Kulturschaffender. 

 

In der Spielzeit 2019/2020 sind im Marstall Inszenierungen von Michał Borczuch, Schorsch Kamerun, Peter Kastenmüller, Tilmann Köhler, Bastian Kraft, Miloš Lolićm Thom Luz und Lydia Steier zu sehen.

Spielplan Marstall

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02 Nov
Samstag
Sa 02 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
04 Nov
Montag
Mo 04 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
07 Nov
Donnerstag
Do 07 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
09 Nov
Samstag
Sa 09 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
16 Nov
Samstag
Sa 16 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
17 Nov
Sonntag
So 17 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 19.00 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
22 Nov
Freitag
Fr 22 Nov
Premiere

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Marstall, 20.00 Uhr
Preise V

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine Schlange, geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Bastian Kraft löst den linearen Handlungsverlauf auf und lässt drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stücks spielen. Er zeigt Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
24 Nov
Sonntag
So 24 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 19.00 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
25 Nov
Montag
Mo 25 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Marstall, 20.00 Uhr
Preise V

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine Schlange, geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Bastian Kraft löst den linearen Handlungsverlauf auf und lässt drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stücks spielen. Er zeigt Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
28 Nov
Donnerstag
Do 28 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Marstall, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine Schlange, geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Bastian Kraft löst den linearen Handlungsverlauf auf und lässt drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stücks spielen. Er zeigt Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
30 Nov
Samstag
Sa 30 Nov

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»

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