Alexander Weise

Alexander Weise, geboren in Datteln/Ruhrgebiet, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Es folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum und dem Theater Graz.  Seit 2005 arbeitete er u.a. am Maxim Gorki Theater, an der Volksbühne, dem GRIPS-Theater und den Sophiensälen sowie Staatsschauspiel Stuttgart, Metropoltheater München, am Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Bonn, Staatstheater Dresden oder als Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel. Seit 2009 erarbeitet er regelmäßig Sprechchöre für Theaterproduktionen u.a. am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, dem Theater Magdeburg oder dem Staatstheater Kassel. Am Residenztheater war er zuletzt in Schillers «Die Räuber» (Inszenierung: Ulrich Rasche) als Schufterle zu sehen und zeichnete sich ebenfalls für die Sprechchöre der Inszenierung aus. Die Inszenierungen «Die Räuber» und «Das große Heft», ebenfalls in der Regie von Ulrich Rasche, wurden jeweils zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Im November 2020 wird er seine eigene Inszenierung von Édouard Louis' «Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht» in Berlin auf die Bühne bringen. In Film und Fernsehen ist er u.a. neben Gastauftritten in Serien wie «Deutschland’89», «Letzte Spur Berlin» oder «SOKO Leipzig» durchgehend als Uwe in der zweiten Staffel von «Andere Eltern» (Sky/TNT) zu sehen.

Stücke

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegner*innen Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Medea
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Apr
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 30 Apr