Lena Velte
Lena Velte, geboren 1994 in München, studierte Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften an der TU Dresden. Es folgten Hospitanzen und Produktionsassistenzen am Theater an der Parkaue und dem Maxim Gorki Theater in Berlin. Im Frühjahr 2024 schloss sie ihr Zweitstudium Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück ab. Ihr Praxissemester absolvierte sie beim Verein Aktion Zivilcourage in Dresden, der gesellschaftliche und politische Bildungsarbeit für alle Altersgruppen anbietet. Ihre Abschlussarbeiten beschäftigten sich mit politischer Bildungsarbeit, Digitaler Demokratie und feministischer Theaterpraxis. Nach ihrem Studium arbeitete Lena Velte in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und Theatervermittlung.
Seit September 2024 ist Lena Velte als Theaterpädagogin in der Abteilung «Resi für alle» tätig.
Zu sehen in
Vladimir Nabokovs Roman »Lolita« aus dem Jahr 1955 wurde ein Bestseller, wenn auch ein umstrittener. Kontroversielle Diskussionen um Pornografieverdacht und Publikationsverbot auf der einen und Faszination für die literarische Finesse auf der anderen Seite begleiten ihn seit dem Erscheinen. Auf seine zum zweifelhaften Mythos gewordene Titelfigur blickte der Autor durch die Augen ihres Stiefvaters. Lea Ruckpaul lässt in ihrem erfolgreichen Debütroman Dolores Haze überleben und erzählt die Geschichte des jahrelangen Missbrauchs rückblickend mit der Analysefähigkeit der erwachsenen Frau, die nicht einseitig als Opfer verstanden werden möchte.
Bye Bye Lolita