Belle Santos

Belle Santos ist Künstlerin mit Schwerpunkt in Performance, Installation und Kostümbild. Eine (regelmäßige) Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseur*innen Satoko Ichihara, Nile Koetting, Ran Chi Bar-zvi, Tilman Hecker, Elsa-Sophie Jach, Samara Hersch, sowie Leonie Böhm und Lucia Bihler, an Häusern wie dem Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Hannover, Volkstheater Wien, Theater Bremen, Theater Rotterdam und der Volksbühne Berlin. Von 2015 bis 2022 war sie Teil der Künstlerischen Leitung der immersiven Performance Gruppe «The Agency», deren Arbeiten u. a. auf das Nachwuchs Regiefestival «Radikal Jung» und die Athen Biennale eingeladen wurden. Sie war für das Kostümbild von «2038» im Deutschen Pavilion auf der Venedig Biennale (2021) verantwortlich und dem Kinofilm «Allegro Pastell», der 2026 in die deutschen Kinos kommt. Sie war Stipendiatin des Goethe Instituts Villa Kamogawa in Kyoto, der Saison Foundation in Tokyo und erhielt zuletzt das 6-Monatige Künstlerinnen-Stipendium an der Cité International des Arts in Paris. 


Foto: Neven Allgaier

Stücke

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken. 

Automatenbüfett
Marstall, 20.00 Uhr
Fr 13 März
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Marstall, 20.00 Uhr
Di 24 März
ggf. Restkarten an der Abendkasse
Termin speichern
Marstall, 19.00 Uhr
So 12 Apr
Marstall, 20.00 Uhr
Sa 18 Apr

Neun Frauen im Münchner Einzugsgebiet porträtiert Jovana Reisinger in ihrem für den Bayerischen Buchpreis nominierten Roman. In der Bühnenadaption wird dieser Lebensraum zur programmierten Idylle, in der die Figuren komisch und tragisch zugleich ihre Selbstermächtigung proben und nach Lücken und Freiräumen in der gesellschaftlich verordneten Optimierung ihres Rollenbilds suchen.

Spitzenreiterinnen