Bettina Pommer
Bettina Pommer, 1984 in Graz geboren, studiert an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im Fachbereich Szenografie und Ausstellungsdesign. Nach ihrem Studium wird sie als Bühnenbildassistentin an den Münchner Kammerspielen tätig.
Seit 2014 ist sie als freischaffende Bühnenbildnerin in Deutschland, Belgien, Niederlande, Schweden und Österreich tätig unter anderem an den Münchner Kammerspielen, dem Thalia Theater Hamburg, dem Schauspiel Köln, dem Schauspielhaus Bochum, der Ruhrtriennale, dem Deutschen Theater Berlin, dem Staatstheater Dresden, dem Residenztheater München, dem NTGent, dem Malmö Stadsteater und dem Schauspielhaus Graz.
Sie arbeitet mit Regisseur*innen wie Johan Simons, Pınar Karabulut, Stefan Pucher, Katrin Plötner, Elsa-Sophie Jach und Clara Weyde zusammen.
Für das Bühnenbild der Inszenierung «Deutschstunde» (Regie: Johan Simons) am Thalia Theater Hamburg wurde sie 2015 mit dem Eva-Bonacker-Preis ausgezeichnet. Es folgten weitere Einladungen zum Nederlands Theater Festival 2016 («Dit zijn de Namen», Regie: Philipp Becker), zum Theatertreffen Berlin 2017 («Der Schimmelreiter», Regie: Johan Simons) und 2018 zu Radikal Jung («Romeo und Julia», Regie: Pınar Karabulut).
Stücke
Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken.
Automatenbüfett