Till Briegleb
Till Briegleb (*1962) ist eine deutscher Journalist, Kritiker und Dramaturg. Mit Ersan Mondtag entwickelt er seit 2018 Produktionen an diversen europäischen Bühnen. Unter anderem an der Opera Vlaanderen in Antwerpen und Gent «Der Schmied von Gent» von Franz Schreker (2019), koproduziert vom Nationaltheater Mannheim, Kurt Weills «Der Silbersee» (2021), koproduziert mit der Opéra national de Lorraine, Nancy, und Richard Strauss «Salome» (2024). Weitere Zusammenarbeiten waren Carl Maria von Webers «Der Freischütz» am Staatstheater Kassel, Heinrich Marschners Oper «Der Vampyr» an der Staatsoper Hannover sowie die Doppelproduktion «Gianni Schicchi/L’heure espagnole» von Puccini und Ravel an der Oper Rom und Verdis «La Forza del Destino» an der Oper Lyon. Die Inszenierung des Stücks von Sam Max «Double Serpent» in Wiesbaden, bei der er als Dramaturg beteiligt war, wurde zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Das Stück «Das Rote Haus», das die Spielzeit des Berliner Maxim Gorki Theaters 2025 eröffnete, hat er auch als Autor mitverantwortet.
Als Journalist arbeitet Briegleb für diverse Zeitungen und Magazine in den Bereichen Theater, Kunst und Architektur. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht unter anderem zum Thema ‹Scham› oder ein umfangreiches Werk über die Kultur der Reiterstandbilder. Er lebt in Hamburg.
Stücke
Ein Ufo in Weißwurstform landet vor der Bayerischen Staatskanzlei: Film oder Realität? Der Filmemacher und Asphaltcowboy Klaus Lemke begibt sich gemeinsam mit einem Außerirdischen auf eine rasante Zeitreise durch die Geschichte Münchens und damit auf die Suche nach dem, was die Stadt einmal war und vielleicht künftig sein könnte.
Albert Ostermaiers neues Stück ist eine liebevolle Hommage an den 2022 verstorbenen Filmpoeten Klaus Lemke und zugleich Hymne auf und Abrechnung mit seiner Heimatstadt München.
Munich Machine