Spielplan

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ICH SEH SIE IM RESI

Liebes Publikum,

alle Spielstätten des Residenztheaters sind wieder in voller Kapazität geöffnet.


Für Ihren Theaterbesuch bis einschließlich 14. Oktober 2021 gelten die 3G-Regeln:

  • Der Vorstellungsbesuch ist nur für Personen mit einem negativen Test, für vollständig geimpfte oder nachweislich genesene Personen möglich (3G-Regel).
  • Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske ist während Ihres Aufenthalts in den Spielstätten Pflicht – auch am Platz während der Vorstellung.
     

NEU Für Ihren Theaterbesuch ab dem 15. Oktober 2021 gelten die 3G+-Regeln:

  • Der Vorstellungsbesuch ist nur für Personen mit einem negativen PCR-Test, für vollständig geimpfte oder nachweislich genesene Personen möglich (3G+-Regel).
  • Im Theater entfällt damit die Maskenpflicht.
     

Selbstverständlich werden wir weiterhin sämtliche Hygieneregeln umsetzen. Zudem beobachten wir die Entwicklungen täglich und halten Sie über etwaige Änderungen bezüglich Ihres Vorstellungsbesuchs auf dem Laufenden.


SAVE THE DATE
Der Vorverkauf für die Vorstellungen im November beginnt am 15. Oktober.

 



Die Veranstaltungen sind für Wirtschaftlichkeitshilfe im Rahmen des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen registriert.



Ergänzungen zu den Benutzungsbedingungen der Bayerischen Staatstheater aufgrund der aktuellen Situation (SARS-CoV-2)

01 Nov
Montag
Mo 01 Nov

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 19.00–21.00 Uhr
Abo 12
Preise E

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
Mo 01 Nov

Was der Butler sah

von Joe Orton
Marstall, 19.00–20.30 Uhr
Preise V

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Zum Stück «Was der Butler sah»
02 Nov
Dienstag
Di 02 Nov

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 21
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
03 Nov
Mittwoch
Mi 03 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
Mi 03 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
Mi 03 Nov

Graf Öderland

Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch
Münchner Premiere
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr
Abo 31
Preise H

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Im Mörder sieht er sein eigenes Gefangensein in einer von Pflicht, Gesetz und Ordnung dominierten bürgerlichen Existenz gespiegelt. Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug. Vor dem Hintergrund sich neu formierender Protestbewegungen lädt sich die Figur des Grafen neu auf. Stefan Bachmann hat «Graf Öderland» – eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021 – als bildgewaltigen, albtraumartigen Trip inszeniert.

Zum Stück «Graf Öderland»
Mi 03 Nov

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise T

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Zum Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess»
04 Nov
Donnerstag
Do 04 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
Do 04 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
Do 04 Nov

Graf Öderland

Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch
Münchner Premiere
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr
Abo 41
Preise H

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Im Mörder sieht er sein eigenes Gefangensein in einer von Pflicht, Gesetz und Ordnung dominierten bürgerlichen Existenz gespiegelt. Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug. Vor dem Hintergrund sich neu formierender Protestbewegungen lädt sich die Figur des Grafen neu auf. Stefan Bachmann hat «Graf Öderland» – eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021 – als bildgewaltigen, albtraumartigen Trip inszeniert.

Zum Stück «Graf Öderland»
05 Nov
Freitag
Fr 05 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
Fr 05 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
Fr 05 Nov

Dekalog

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 51
Preise H

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Zum Stück «Dekalog»
Fr 05 Nov

Cyrano de Bergerac

nach Edmond Rostand in einer Bearbeitung für zwei Einsamkeiten von Federico Bellini und Antonio Latella
Marstall, 20.00–22.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Antonio Latella und Federico Bellini («Die drei Musketiere») machen das Stück über den dichtenden Musketier mit der zweitberühmtesten Nase der Weltliteratur nach der Pinocchios zum Ausgangspunkt einer Recherche über das Wesen des Theaters, der Politik und der Liebe, in der statt der über fünfzig Figuren der Vorlage nur zwei Darsteller auf der Bühne stehen. Die beiden Männer müssen die Dreiecksgeschichte nun ohne das Objekt ihrer Begierde erzählen und haben somit auch keine Muse, die ihre Verse befeuern könnte.

Zum Stück «Cyrano de Bergerac»
06 Nov
Samstag
Sa 06 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
Sa 06 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
08.00–10.00 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
Sa 06 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
Sa 06 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 61
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
Sa 06 Nov

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise T

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Zum Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess»
07 Nov
Sonntag
So 07 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
So 07 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
08.00–10.00 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
So 07 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
So 07 Nov

Resi auf Reisen: Gastspiel «Die drei Musketiere» am Kurtheater Baden in der Schweiz

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Gastspiel, 17.00–19.00 Uhr
Preise E

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Resi auf Reisen: Gastspiel «Die drei Musketiere» am Kurtheater Baden in der Schweiz»
So 07 Nov

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 18.30–22.00 Uhr | 18 Uhr Einführung
Abo 71
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Zum Stück «Hamlet»
So 07 Nov

Herz aus Glas

nach dem gleichnamigen Drehbuch von Herbert Achternbusch
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.30 Uhr
Preise V

Das Steigen der Meere, das Sterben der Wälder und sogar die beiden Weltkriege soll der Waldprophet Mühlhiasl, der als bayerischer Nostradamus in die Sagenwelt des Bayerischen Waldes eingegangen ist, vorhergesagt haben. Herbert Achternbusch bedient sich dieser Legende, um von einer Gesellschaft zu erzählen, der zur Wahrung ihres Wohlstands jedes Mittel recht ist: Denn vom Ruhm des teuren Rubinglases der ortsansässigen Manufaktur lebt das ganze Dorf – nur, dass der soeben verstorbene Glasmeister Mühlbeck die geheime Rezeptur mit ins Grab genommen hat. Der eilends zur Abhilfe einbestellte Kuhhirte Hias bestätigt die ihm zugeschriebenen hellseherischen Fähigkeiten, indem er zur Stelle ist, bevor überhaupt nach ihm gerufen wurde. Angetrieben von seinen düsteren Prophezeiungen einerseits und vom tyrannischen Glashüttenherrn Goldfinger andererseits, gerät das ganze Dorf in Aufruhr und ist bald bereit, dem Reichtum den Seelenfrieden zu opfern.

Zum Stück «Herz aus Glas»
So 07 Nov

Die Wolken, die Vögel, der Reichtum

von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.00 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise F

Im Phrontisterion, der Denkfabrik des Sokrates, wird an der Herstellung des Wahren und Guten gearbeitet – und heimlich am Sockel des Weltbilds gesägt. Für die Technik, das schwache Argument zum starken zu machen und umgekehrt, sind die Philosoph*innen berühmt und berüchtigt. Und genau deshalb steht auch eines Tages ein neuer Schüler auf der Flucht vor der Schuldenlast vor der Tür ... Thom Luz entwickelt aus drei Komödien des Aristophanes einen neuen musikalischen Theaterabend. Schwerpunkte: Gier, Geiz und Gesang.

Zum Stück «Die Wolken, die Vögel, der Reichtum»
Wegen Erkrankung im Ensemble muss die geplante Premiere von «Die Wolken, die Vögel, der Reichtum» auf Donnerstag, 25. November 2021 verschoben werden. Die Vorstellung entfällt ersatzlos.
08 Nov
Montag
Mo 08 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 11
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
09 Nov
Dienstag
Di 09 Nov

Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Resi auf Reisen: «Borderline» ist zu Gast in der Mary Hall in Seoul»
Di 09 Nov

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
11.30–13.30 Uhr
Preise T

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
10 Nov
Mittwoch
Mi 10 Nov

Graf Öderland

Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch
Münchner Premiere
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr | Mit «Guck-Resi», Anmeldung unter: resi.alle@residenztheater.de
Abo 32
Preise H

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Im Mörder sieht er sein eigenes Gefangensein in einer von Pflicht, Gesetz und Ordnung dominierten bürgerlichen Existenz gespiegelt. Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug. Vor dem Hintergrund sich neu formierender Protestbewegungen lädt sich die Figur des Grafen neu auf. Stefan Bachmann hat «Graf Öderland» – eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021 – als bildgewaltigen, albtraumartigen Trip inszeniert.

Zum Stück «Graf Öderland»
11 Nov
Donnerstag
Do 11 Nov

Unter Umstehenden – Einander begegnen

Begehbare Ensemble-Fotoinstallation von Louis Panizza
13.00 Uhr | Residenztheater Foyer I 13 bis 20 Uhr I nur mit Online-Anmeldung I es werden 10-minütige Slots für Einzelpersonen vergeben
Preise Eintritt frei

Für die Installation «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
hat der Bühnenbildner und Künstler Louis Panizza das Ensemble des Residenztheaters gemeinsam mit dem Münchner Fotografen Magnus Lechner porträtiert und als lebensgroße Aufsteller im Marstall in einem großen, dichten Kreis positioniert.

Zum Stück «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
12 Nov
Freitag
Fr 12 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 52
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
Fr 12 Nov

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi
Marstall, 20.00–21.20 Uhr
Preise T

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Zum Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess»
13 Nov
Samstag
Sa 13 Nov

Die Träume der Abwesenden

Eine Trilogie («Leas Hochzeit» – «Heftgarn» – «Simon») von Judith Herzberg
Residenztheater, 18.00–23.00 Uhr
Abo 62
Preise H

Judith Herzberg zeichnet in ihrer Trilogie mit feinem Humor das Porträt einer jüdischen Großfamilie aus Amsterdam. Hinter der alltäglichen und fröhlichen Fassade aber verbirgt sich ein verwundetes Seelenleben. Es sind die Geschichten von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen, in deren Körper sich die Traumata der Verfolgung und Shoah tief eingeschrieben haben. Sich von der Vergangenheit zu lösen, scheint unmöglich, trotzdem tanzen, lieben und heiraten sie aufs Neue und bleiben auf der Suche nach einem Neuanfang.

Zum Stück «Die Träume der Abwesenden»
Sa 13 Nov

Erinnerung eines Mädchens

von Annie Ernaux
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.20 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

In ihrer 2016 erschienenen autobiografischen Erzählung «Erinnerung eines Mädchens» unternimmt die französische Autorin Annie Ernaux den Versuch, einem zutiefst prägenden Ereignis in ihrem Leben auf die Spur zu kommen. Was ist ihr, der damals achtzehnjährigen jungen Frau, im Sommer 1958 widerfahren? Zwischen Erinnerungsbruchstücken, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und jahrzehntealten Fotografien unternimmt die Autorin eine nahezu forensische Analyse des Geschehenen, seiner Auswirkungen und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sexuellen Doppelmoral, die Männern und Frauen gänzlich unterschiedliche Formen der «Freiheit» zuzusprechen respektive zu verwehren pflegt. «Erinnerung eines Mädchens» zeigt die schmerzhafte Auseinandersetzung der fast Achtzigjährigen mit sexueller Scham, Ohnmacht und Selbstermächtigung und ist – kurz vor dem Beginn der #MeToo-Bewegung erschienen – ein berührendes und zutiefst politisches Dokument vom Ende des Schweigens.

Zum Stück «Erinnerung eines Mädchens»
14 Nov
Sonntag
So 14 Nov

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 18.30–20.15 Uhr
Abo 72
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
So 14 Nov

Es waren ihrer sechs

frei nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Neumann
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise U

Im Zentrum des 1945 erschienenen Romans «Es waren ihrer sechs» von Alfred Neumann steht die Idee vom jugendlichen Widerstand gegen totalitäre Herrschaftssysteme. Basierend auf einem Zeitungsartikel über die Flugblattaktionen und die Hinrichtung der Mitglieder der Weißen Rose entwickelte Neumann aus dem Leben der Widerstandskämpfer*innen ein «freies Spiel der Fantasie». Der polnische Regisseur Michał Borczuch unternimmt mit seiner Bearbeitung des Stoffs den Versuch, die Gedankenwelt von Neumanns Figuren wie auch das reale Wirken der Weißen Rose aus heutiger Sicht zu rekonstruieren.

Zum Stück «Es waren ihrer sechs»
15 Nov
Montag
Mo 15 Nov

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 19.30–21.30 Uhr
Abo 13
Preise E

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
16 Nov
Dienstag
Di 16 Nov

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 22
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
17 Nov
Mittwoch
Mi 17 Nov

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 33
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
18 Nov
Donnerstag
Do 18 Nov

Unter Umstehenden – Einander begegnen

Begehbare Ensemble-Fotoinstallation von Louis Panizza
13.00 Uhr | Residenztheater Foyer I 13 bis 20 Uhr I nur mit Online-Anmeldung I es werden 10-minütige Slots für Einzelpersonen vergeben
Preise Eintritt frei

Für die Installation «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
hat der Bühnenbildner und Künstler Louis Panizza das Ensemble des Residenztheaters gemeinsam mit dem Münchner Fotografen Magnus Lechner porträtiert und als lebensgroße Aufsteller im Marstall in einem großen, dichten Kreis positioniert.

Zum Stück «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
19 Nov
Freitag
Fr 19 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 54
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
20 Nov
Samstag
Sa 20 Nov

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 63
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
Sa 20 Nov
Premiere

Die Unerhörten

Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen nach Sappho, Ovid, Euripides u.a.
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Zum Stück «Die Unerhörten»
21 Nov
Sonntag
So 21 Nov

Graf Öderland

Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch
Münchner Premiere
Residenztheater, 16.00–17.30 Uhr | Mit Kinderbetreuung
Abo 82
Preise H

Der Kassierer einer Bank greift zur Axt und mordet. Die Tat ohne klar ersichtlichen Beweggrund erschüttert Staatsanwalt Martin: Im Mörder sieht er sein eigenes Gefangensein in einer von Pflicht, Gesetz und Ordnung dominierten bürgerlichen Existenz gespiegelt. Unter dem Namen des mythischen Alter Egos Graf Öderland beginnt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug. Vor dem Hintergrund sich neu formierender Protestbewegungen lädt sich die Figur des Grafen neu auf. Stefan Bachmann hat «Graf Öderland» – eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021 – als bildgewaltigen, albtraumartigen Trip inszeniert.

Zum Stück «Graf Öderland»
So 21 Nov

Die Unerhörten

Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen nach Sappho, Ovid, Euripides u.a.
Marstall, 19.00 Uhr
Preise U

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Zum Stück «Die Unerhörten»
22 Nov
Montag
Mo 22 Nov

Der Kreis um die Sonne

von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–20.50 Uhr
Abo 14
Preise G

Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker*innen, entwirft in raffinierten Zeitsprüngen, markanten Brüchen bzw. klug konstruierten Übergängen das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft zu Beginn einer Pandemie. Er zeigt seine Figuren bei losen Begegnungen und beiläufigen Gesten und erstellt so in präzisen, poetisch verdichteten Konversationssplittern, Miniaturen und Momentaufnahmen eine Kartografie der Krise.

Zum Stück «Der Kreis um die Sonne»
23 Nov
Dienstag
Di 23 Nov

Mehr Schwarz als Lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 11.00–12.20 Uhr | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise S

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr Schwarz als Lila»
Di 23 Nov

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 19.00–22.30 Uhr
Abo 23
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Zum Stück «Hamlet»
24 Nov
Mittwoch
Mi 24 Nov

Hamlet

von William Shakespeare
Residenztheater, 19.00–22.30 Uhr
Abo 34
Preise H

Ein goldenes Zeitalter scheint mit dem Ableben des dänischen Königs ein Ende zu finden. Sein Nachfolger versucht die aufkeimenden Konflikte mit Diplomatie zu beschwichtigen, doch Prinz Hamlet will den Onkel als Thronfolger und neuen Mann der Mutter nicht akzeptieren. Während das Volk willens scheint, sich von der Illegitimität des neuen Machthabers überzeugen zu lassen, will Hamlet dessen Platz aber auch nicht einnehmen – und sabotiert so, vielleicht unbewusst, die tradierte Vorstellung der politischen Ordnung an sich. Ist Hamlet der legendäre Zauderer, der nicht genug Mut zum Handeln hat, oder findet er sich vor den Trümmern eines hoffnungslos veralteten Regierungssystems wieder? Sind die Verschwörungen und Intrigen, die er aufdeckt, das eigentliche Wesen der Politik als Theaterbühne – oder sind sie vielmehr Halluzinationen eines trauernden Sohns und politikverdrossenen Studenten?

Zum Stück «Hamlet»
25 Nov
Donnerstag
Do 25 Nov

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 20.00–22.00 Uhr
Abo 42
Preise E

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
Do 25 Nov
Premiere

Die Wolken, die Vögel, der Reichtum

von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Preise F

Im Phrontisterion, der Denkfabrik des Sokrates, wird an der Herstellung des Wahren und Guten gearbeitet – und heimlich am Sockel des Weltbilds gesägt. Für die Technik, das schwache Argument zum starken zu machen und umgekehrt, sind die Philosoph*innen berühmt und berüchtigt. Und genau deshalb steht auch eines Tages ein neuer Schüler auf der Flucht vor der Schuldenlast vor der Tür ... Thom Luz entwickelt aus drei Komödien des Aristophanes einen neuen musikalischen Theaterabend. Schwerpunkte: Gier, Geiz und Gesang.

Zum Stück «Die Wolken, die Vögel, der Reichtum»
26 Nov
Freitag
Fr 26 Nov

Unter Umstehenden – Einander begegnen

Begehbare Ensemble-Fotoinstallation von Louis Panizza
13.00 Uhr | Residenztheater Foyer I 13 bis 20 Uhr I nur mit Online-Anmeldung I es werden 10-minütige Slots für Einzelpersonen vergeben
Preise Eintritt frei

Für die Installation «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
hat der Bühnenbildner und Künstler Louis Panizza das Ensemble des Residenztheaters gemeinsam mit dem Münchner Fotografen Magnus Lechner porträtiert und als lebensgroße Aufsteller im Marstall in einem großen, dichten Kreis positioniert.

Zum Stück «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
27 Nov
Samstag
Sa 27 Nov

Was der Butler sah

von Joe Orton
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr
Abo 64
Preise G

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Zum Stück «Was der Butler sah»
Sa 27 Nov
Premiere

Marienplatz

von Beniamin M. Bukowski
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00–21.30 Uhr
Preise U

Beniamin Bukowskis «Marienplatz» kreist um einen realen Vorfall aus dem Jahr 2017: Am 19. Mai gegen drei Uhr früh fuhr ein Mann mit seinem Auto auf den Münchner Marienplatz, übergoss sich mit mehreren Litern Benzin und zündete sich an. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus und bis heute haben sich weder seine Identität noch die Umstände seiner Selbstverbrennung aufgeklärt, wohl aber Anlass zu Spekulationen verschiedenster Couleur gegeben.

Zum Stück «Marienplatz»
28 Nov
Sonntag
So 28 Nov

Die Träume der Abwesenden

Eine Trilogie («Leas Hochzeit» – «Heftgarn» – «Simon») von Judith Herzberg
Residenztheater, 17.00–22.00 Uhr
Abo 73
Preise H

Judith Herzberg zeichnet in ihrer Trilogie mit feinem Humor das Porträt einer jüdischen Großfamilie aus Amsterdam. Hinter der alltäglichen und fröhlichen Fassade aber verbirgt sich ein verwundetes Seelenleben. Es sind die Geschichten von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen, in deren Körper sich die Traumata der Verfolgung und Shoah tief eingeschrieben haben. Sich von der Vergangenheit zu lösen, scheint unmöglich, trotzdem tanzen, lieben und heiraten sie aufs Neue und bleiben auf der Suche nach einem Neuanfang.

Zum Stück «Die Träume der Abwesenden»
So 28 Nov

Cyrano de Bergerac

nach Edmond Rostand in einer Bearbeitung für zwei Einsamkeiten von Federico Bellini und Antonio Latella
Marstall, 19.00–21.00 Uhr
Preise V

Antonio Latella und Federico Bellini («Die drei Musketiere») machen das Stück über den dichtenden Musketier mit der zweitberühmtesten Nase der Weltliteratur nach der Pinocchios zum Ausgangspunkt einer Recherche über das Wesen des Theaters, der Politik und der Liebe, in der statt der über fünfzig Figuren der Vorlage nur zwei Darsteller auf der Bühne stehen. Die beiden Männer müssen die Dreiecksgeschichte nun ohne das Objekt ihrer Begierde erzählen und haben somit auch keine Muse, die ihre Verse befeuern könnte.

Zum Stück «Cyrano de Bergerac»
29 Nov
Montag
Mo 29 Nov

Unter Umstehenden – Einander begegnen

Begehbare Ensemble-Fotoinstallation von Louis Panizza
13.00 Uhr | Residenztheater Foyer I 13 bis 20 Uhr I nur mit Online-Anmeldung I es werden 10-minütige Slots für Einzelpersonen vergeben
Preise Eintritt frei

Für die Installation «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
hat der Bühnenbildner und Künstler Louis Panizza das Ensemble des Residenztheaters gemeinsam mit dem Münchner Fotografen Magnus Lechner porträtiert und als lebensgroße Aufsteller im Marstall in einem großen, dichten Kreis positioniert.

Zum Stück «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
Mo 29 Nov

Urteile (revisited) – Nach dem Prozess

Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi
Marstall, 20.00–21.20 Uhr | Im Anschluss Publikumsgespräch
Preise T

Auch zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung sind die Hintergründe des NSU-Komplexes nach wie vor ungeklärt. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» basiert auf dem 2014 uraufgeführten Stück «Urteile». Es thematisiert, was die Hinterbliebenen in München bis zur Selbstenttarnung der Täter*innen im November 2011 erleben mussten. «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess» wird darüber hinaus um eine Betrachtung aus dem Jahr 2021 erweitert: Wie denken und fühlen die Betroffenen über die Ereignisse und den Prozess heute?

Zum Stück «Urteile (revisited) – Nach dem Prozess»
Mo 29 Nov

Die Wolken, die Vögel, der Reichtum

von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Preise F

Im Phrontisterion, der Denkfabrik des Sokrates, wird an der Herstellung des Wahren und Guten gearbeitet – und heimlich am Sockel des Weltbilds gesägt. Für die Technik, das schwache Argument zum starken zu machen und umgekehrt, sind die Philosoph*innen berühmt und berüchtigt. Und genau deshalb steht auch eines Tages ein neuer Schüler auf der Flucht vor der Schuldenlast vor der Tür ... Thom Luz entwickelt aus drei Komödien des Aristophanes einen neuen musikalischen Theaterabend. Schwerpunkte: Gier, Geiz und Gesang.

Zum Stück «Die Wolken, die Vögel, der Reichtum»
30 Nov
Dienstag
Di 30 Nov

Unter Umstehenden – Einander begegnen

Begehbare Ensemble-Fotoinstallation von Louis Panizza
13.00 Uhr | Residenztheater Foyer I 13 bis 20 Uhr I nur mit Online-Anmeldung I es werden 10-minütige Slots für Einzelpersonen vergeben
Preise Eintritt frei

Für die Installation «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
hat der Bühnenbildner und Künstler Louis Panizza das Ensemble des Residenztheaters gemeinsam mit dem Münchner Fotografen Magnus Lechner porträtiert und als lebensgroße Aufsteller im Marstall in einem großen, dichten Kreis positioniert.

Zum Stück «Unter Umstehenden – Einander begegnen»
Di 30 Nov

Agnes Bernauer

von Franz Xaver Kroetz
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Preise F

Beeinflusst vom Volksstück Marieluise Fleißers und dem Theater Bertolt Brechts erzählt Franz Xaver Kroetz in «Agnes Bernauer», uraufgeführt 1977 in der DDR, die Geschichte einer Emanzipation nicht durch Erkenntnis, sondern Empathie.

Zum Stück «Agnes Bernauer»
Di 30 Nov

Die Unerhörten

Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen nach Sappho, Ovid, Euripides u.a.
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach erweckt die unerhörte Liebeslyrik von Sappho - ≪Europas erster Dichterin≫- zu neuem Leben. Sie spürt die vergessenen Reste der sapphischen Dichtung auf, verdichtet sie chorisch und deckt auf dem Weg durch den literarischen Kanon – gemeinsam mit der Münchner Techno-Liveband SLATEC – die systematische Auslöschung der weiblichen Stimme, ihr Verstummen und die Notwendigkeit ihrer Selbstermächtigung auf.

Zum Stück «Die Unerhörten»