Spielplan

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Vorverkauf DEZEMBER

Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Dezember 2020 inkl. 1. Januar 2021 startet am SA 31. Oktober 2020.
Der Dezember-Spielplan ist online!


Exklusiv für Abonnent*innen

Ab FR 30. Oktober haben Resi-Abonnent*innen exklusives Vorkaufsrecht für ausgewählte Veranstaltungen im Dezember. Diese Vorstellungen sind gekennzeichnet mit «Ich seh' Sie im Resi». Die Karten können direkt über den Abo-Login gebucht werden. Danach werden die Vorstellungen für den regulären Vorverkauf freigegeben.

 

01 Nov
Sonntag
So 01 Nov

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 18.30–20.00 Uhr
Preise F

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
02 Nov
Montag
Mo 02 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
06 Nov
Freitag
07 Nov
Samstag
Sa 07 Nov

Dantons Tod

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.00 Uhr
Preise H

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Zum Stück «Dantons Tod»
Sa 07 Nov
Premiere

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | RESI FÜR ALLE
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
08 Nov
Sonntag
So 08 Nov

Dantons Tod

von Georg Büchner
Residenztheater, 18.00–20.30 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise H

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Zum Stück «Dantons Tod»
So 08 Nov

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Eine Konzertinstallation von Schorsch Kamerun nach Fritz Lang und Thea von Harbou
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–20.10 Uhr
Preise 28€/22€

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

Zum Stück «M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)»
09 Nov
Montag
Mo 09 Nov

Einer gegen alle

frei nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf in einer Bearbeitung von Alexander Eisenach
Uraufführung
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr | «Guck-Resi», nur mit Anmeldung: resi-alle@residenztheater.de
Preise G

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur aus dem Ersten Weltkrieg, sondern verabschiedet sich gänzlich von seiner früheren Identität. Seine Flucht wird zur ziellosen Odyssee durch die junge Weimarer Republik. Alexander Eisenach nimmt Grafs Roman als Ausgangspunkt einer Recherche über Kriegstraumata, einer Expedition durch Grafs Werk und betrachtet aus heutiger Perspektive eine Zeit, in der sich im Ringen um eine neue Normalität politische Extremismen Bahn brechen.

Zum Stück «Einer gegen alle»
Mo 09 Nov

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Eine Konzertinstallation von Schorsch Kamerun nach Fritz Lang und Thea von Harbou
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 20.00–21.10 Uhr
Preise 28€/22€

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

Zum Stück «M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)»
10 Nov
Dienstag
Di 10 Nov

Androiden aus Mitteldeutschland

Ein Soloabend von und mit Mareike Beykirch
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise 20€/8€

Mareike Beykirch begibt sich auf eine ganz persönliche Welt-Raum-Mission in die eigene Vergangenheit. Inspiriert von den Texten des französischen Schriftstellers Édouard Louis probiert sie sich an einer Familienaufstellung und beschreitet ihren eigenen Weg aus dem Vorharz über Theaterstationen quer durch Deutschland bis nach München noch einmal neu – mit soziologischem Detektivgespür, verschiedensten theatralen Ansätzen und schonungsloser Offenheit.

Zum Stück «Androiden aus Mitteldeutschland»
11 Nov
Mittwoch
Mi 11 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 10.00 Uhr | RESI FÜR ALLE | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
12 Nov
Donnerstag
Do 12 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 18.00 Uhr | RESI FÜR ALLE
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
Do 12 Nov

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr | Online-Vorstellung
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
13 Nov
Freitag
Fr 13 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
14 Nov
Samstag
Sa 14 Nov
Premiere

Der Kreis um die Sonne

von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30 Uhr
Preise G

Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker*innen, entwirft in raffinierten Zeitsprüngen, markanten Brüchen bzw. klug konstruierten Übergängen das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft zu Beginn einer Pandemie. Er zeigt seine Figuren bei losen Begegnungen und beiläufigen Gesten und erstellt so in präzisen, poetisch verdichteten Konversationssplittern, Miniaturen und Momentaufnahmen eine Kartografie der Krise.

Zum Stück «Der Kreis um die Sonne»
15 Nov
Sonntag
So 15 Nov

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 18.30–20.45 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise F

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
So 15 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
17 Nov
Dienstag
Di 17 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 10.00 Uhr | RESI FÜR ALLE | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
Di 17 Nov

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Residenztheater, 19.30–21.30 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise F

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
Di 17 Nov

Androiden aus Mitteldeutschland

Ein Soloabend von und mit Mareike Beykirch
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise 20€/8€

Mareike Beykirch begibt sich auf eine ganz persönliche Welt-Raum-Mission in die eigene Vergangenheit. Inspiriert von den Texten des französischen Schriftstellers Édouard Louis probiert sie sich an einer Familienaufstellung und beschreitet ihren eigenen Weg aus dem Vorharz über Theaterstationen quer durch Deutschland bis nach München noch einmal neu – mit soziologischem Detektivgespür, verschiedensten theatralen Ansätzen und schonungsloser Offenheit.

Zum Stück «Androiden aus Mitteldeutschland»
18 Nov
Mittwoch
Mi 18 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 18.00 Uhr | RESI FÜR ALLE | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
Mi 18 Nov

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr | Online-Vorstellung
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
20 Nov
Freitag
Fr 20 Nov

50 Mal Lenz - Ein Versuch

nach «Lenz» von Georg Büchner. Eine Aufführung auf Zoom.
19.30–20.15 Uhr | Online-Vorstellung
Preise R

Fünf Menschen sind live per Zoom-Konferenz zur Vorstellung in der Theatergarderobe eingeladen. Auch Sie sind dabei gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein: als Publikum. Im anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit der Schauspielerin über das Erlebte auszutauschen.

Zum Stück «50 Mal Lenz - Ein Versuch»
Fr 20 Nov
Premiere

Gott

von Ferdinand von Schirach
Residenztheater, 19.30 Uhr
Preise G

Elisabeth Gärtner hat nur noch den Wunsch zu sterben. Sie verlangt nach einem Medikament, das sie tötet. Vor dem Ethikrat soll nun grundsätzlich ihr Fall und damit das kontroverse Thema Sterbehilfe diskutiert werden. Die Expert*innen streiten leidenschaftlich über die Fragen: Hat der Mensch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Dürfen Ärzt*innen beim Suizid helfen? Wem gehört unser Leben?

Zum Stück «Gott»
21 Nov
Samstag
Sa 21 Nov

Der Kreis um die Sonne

von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 20.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise G

Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker*innen, entwirft in raffinierten Zeitsprüngen, markanten Brüchen bzw. klug konstruierten Übergängen das kaleidoskopartige Bild einer Gesellschaft zu Beginn einer Pandemie. Er zeigt seine Figuren bei losen Begegnungen und beiläufigen Gesten und erstellt so in präzisen, poetisch verdichteten Konversationssplittern, Miniaturen und Momentaufnahmen eine Kartografie der Krise.

Zum Stück «Der Kreis um die Sonne»
Sa 21 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
22 Nov
Sonntag
So 22 Nov

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Eine Konzertinstallation von Schorsch Kamerun nach Fritz Lang und Thea von Harbou
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–20.10 Uhr
Preise 28€/22€

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

Zum Stück «M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)»
So 22 Nov

Das Erdbeben in Chili

nach der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist
Residenztheater, 20.00–22.15 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise H

Kleists Novelle, die auf das Erdbeben von Santiago de Chile im August 1647 Bezug nimmt, ist von kristallener Schönheit und irritiert als poetisch verdichtete, verstörende Vision aktueller Debatten in Zeiten der Pandemie. Erzählt wird von Plünderungen im rechtlosen Raum, aber auch von Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit. Und dem trügerischen Idyll des verloren geglaubten Paradieses, das keine gesellschaftlichen Schranken kennt, folgt Diffamierung und Lynchjustiz.

Zum Stück «Das Erdbeben in Chili»
23 Nov
Montag
24 Nov
Dienstag
Di 24 Nov

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise 20€/8€

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
26 Nov
Donnerstag
Do 26 Nov

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr | ICH SEH' SIE IM RESI
Preise F

Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz nimmt es zum Anlass für einen musiktheatralischen Streifzug durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
Do 26 Nov

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr
Preise 20€/8€

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
27 Nov
Freitag
Fr 27 Nov

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.15 Uhr
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
28 Nov
Samstag
Sa 28 Nov

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Preise F

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Sa 28 Nov

Mehr schwarz als lila

nach dem gleichnamigen Roman von Lena Gorelik für die Bühne bearbeitet von Lena Gorelik
Uraufführung
Marstall, 20.00 Uhr | RESI FÜR ALLE
Preise R

Ratte, Paul und Alex sind ein untrennbares Dreigestirn. Die 17-Jährigen lieben es, sich ständig emotional und intellektuell herauszufordern. Ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt als der junge und charismatische Lehrer Herr Spitzing ihre Klasse vertretungsweise übernimmt und sich ihrer Gruppe anschließt. Auf einer Klassenfahrt nach Auschwitz kommt es zu einem Vorfall, der das Ende ihrer besonderen Beziehung bedeuten wird.

Zum Stück «Mehr schwarz als lila»
29 Nov
Sonntag
So 29 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 16.00–17.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»
So 29 Nov

M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)

Eine Konzertinstallation von Schorsch Kamerun nach Fritz Lang und Thea von Harbou
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–20.10 Uhr
Preise 28€/22€

Theatermacher Schorsch Kamerun überträgt gemeinsam mit einem großen Ensemble von Schauspieler*innen, Musiker*innen und Aktivist*innen Motive des berühmten Films aus dem Jahr 1931, in dem die Suche nach einem Serienmörder eine ganze Stadt in Atem hält, in die Form einer Konzertinstallation und erzählt von heutigen Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten.

Zum Stück «M (3) – Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)»
So 29 Nov

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Zum Stück «Lulu»