Spielplan

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SPIELZEIT 2020/2021

Alle Premieren der Spielzeit 2020/2021 in der Übersicht finden Sie hier. Ein Spielzeitheft in gedruckter Form erscheint zur Spielzeiteröffnung im Herbst.

03 Okt
Samstag
Sa 03 Okt
Premiere

Borderline

Dokufiktion von Jürgen Berger
Uraufführung
Marstall
Preise 21€/18€

Südkoreanische Schauspieler*innen stehen zusammen mit deutschen Kolleg*innen des Residenztheater-Ensembles auf der Bühne und beschäftigen sich mit der jüngsten Geschichte Ostasiens und Westeuropas. Sie erzählen Geschichten der Flucht und Ankunft, der Trennung und Wiedervereinigung.

Zum Stück «Borderline»
09 Okt
Freitag
Fr 09 Okt
Premiere

Einer gegen alle

nach dem gleichnamigen Roman von Oskar Maria Graf für die Bühne bearbeitet von Alexander Eisenach
Uraufführung
Residenztheater
Preise G

Georg Löffler, Bauernsohn aus dem Inntal, desertiert nicht nur von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs, sondern steigt auch aus seinem früheren Leben aus. Sein Neuanfang gerät zur Odyssee durch die junge Weimarer Republik, in der er keinen Platz finden kann: Als obdachloser Streuner in Oberbayern, als anonymer Flaneur in München, als Juwelendieb und Bankräuber im Vogtland versucht er, seine Identität und Herkunft hinter sich zu lassen – und mordet brutal alle, die sich ihm auf seiner Flucht in den Weg stellen.

Zum Stück «Einer gegen alle»
11 Okt
Sonntag
So 11 Okt
Premiere

Der Preis des Menschen

von Thiemo Strutzenberger
Uraufführung
Marstall
Preise 28€/22€

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Zum Stück «Der Preis des Menschen»
30 Okt
Freitag
Fr 30 Okt
Premiere

Dantons Tod

von Georg Büchner
Residenztheater
Preise H

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, die unser aller Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner fokussiert auf wenige Tage gegen Ende der Schreckensherrschaft der Jakobiner. Die ehemaligen Weggefährten Danton, Epikureer und Melancholiker, und Robespierre, Tugendterrorist und Dogmatiker, stehen einander als ideologische Gegner gegenüber und die Revolution bedeutet nur noch den Terror der Guillotine, dem die Revolutionäre selbst zum Opfer fallen.

Zum Stück «Dantons Tod»