Spielplan

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01 Mär
Sonntag
So 01 Mär

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 18.30–20.10 Uhr
Abo 73
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
So 01 Mär

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Cuvilliéstheater, 18.30–20.30 Uhr
Abo 74 A
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
02 Mär
Montag
Mo 02 Mär

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr | Zum 25. Mal | 19.30 Uhr Einführung
Abo 13 B
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
03 Mär
Dienstag
Di 03 Mär

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 21
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
Di 03 Mär

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 22 B
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
04 Mär
Mittwoch
Mi 04 Mär

Drei Schwestern

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung | With English surtitles
Abo 31
Preise H

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»
Mi 04 Mär

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.30–22.00 Uhr
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
05 Mär
Donnerstag
Do 05 Mär

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 20.00–21.40 Uhr
Abo 41
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
06 Mär
Freitag
Fr 06 Mär

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr
Abo 51
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
07 Mär
Samstag
Sa 07 Mär

Columbus oder: Die Weltidee zu Schiffe

von Peter Hacks
Marstall Café, 20.00 Uhr | Ensembleabend
Preise R

Columbus sieht sich schon mit dem Vorhaben, Indien zu erobern, kafkaesk anmutenden Widerständen am Spanischen Hof ausgesetzt, letztendlich wird ihm seine Mission nur aufgrund ökonomischer Notwenigkeit gestattet. Die Überfahrt beschreibt Hacks als Gründungszene der Moderne: Columbus, zunächst Aufklärer, Verfechter der Durchsetzung eines objektiveren, experimentellen und fortschrittlichen Weltbilds, wird im Zuge des Aufeinandertreffens mit den außereuropäischen Einheimischen gleichweg zum europäischen Suprematisten. Schauspieler*innen des Ensembles des Residenztheaters präsentieren und vermessen das Stück in einer gemeinsam erarbeiteten Szenischen Lesung.

Zum Stück «Columbus oder: Die Weltidee zu Schiffe»
Sa 07 Mär

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
Sa 07 Mär

tanzmainz | Sharon Eyal

«Soul Chain» | Gastspiel im Rahmen der Tanzplattform Deutschland 2020
Residenztheater, 20.30–21.20 Uhr | Tickets über www.muenchenticket.de
Preise F

«Soul Chain», eine anspruchsvolle Auftragsarbeit voller Energie für das tanzmainz Ensemble, wurde von der israelischen Choreografin Sharon Eyal und ihrem Partner Gai Behar kreiert. Inspiriert von den starken Emotionen rund um die Liebe verbindet «Soul Chain» Elemente von Ballett und Elektro zu packendem zeitgenössischem Tanz.

Zum Stück «tanzmainz | Sharon Eyal»
08 Mär
Sonntag
So 08 Mär

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 18.30 Uhr
Abo 71
Preise H

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos – und damit nicht genug. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegnern Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Zum Stück «Medea»
09 Mär
Montag
Mo 09 Mär

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Abo 11
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
10 Mär
Dienstag
Di 10 Mär

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 24
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
11 Mär
Mittwoch
Mi 11 Mär

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 19.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 33
Preise H

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos – und damit nicht genug. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegnern Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Zum Stück «Medea»
12 Mär
Donnerstag
Do 12 Mär

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 44
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
Do 12 Mär
Premiere

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
13 Mär
Freitag
Fr 13 Mär

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Abo 52
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Fr 13 Mär

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.30–22.00 Uhr | 19 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
14 Mär
Samstag
Sa 14 Mär

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 19.30–21.40 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 62
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
Sa 14 Mär

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
15 Mär
Sonntag
So 15 Mär

Die «Guck-Resi»

Residenztheater | «Leonce und Lena» | Treffpunkt: vor dem Residenztheater | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de | RESI FÜR ALLE
Preise 15/10 €

Mehr sehen mit der «Guck-Resi»! Sie haben Lust, ins Theater zu gehen, aber niemand geht mit? Dann werden Sie Teil der «Guck-Resi». Einmal im Monat besuchen Sie mit anderen Theaterbegeisterten eine Aufführung am Residenztheater. Vor der Vorstellung treffen wir uns zu einer kleinen Einführung. Hinterher können wir beim gemeinsamen Getränk in der Kantine noch über das Gesehene sprechen. Einfach unter resi.alle@residenztheater.de kostenfrei registrieren und die monatliche Einladung erhalten!

Zum Stück «Die «Guck-Resi»»
So 15 Mär

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 18.30–20.00 Uhr | 18 Uhr Einführung | «Guck-Resi» | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de
Abo 72
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
16 Mär
Montag
Mo 16 Mär

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
17 Mär
Dienstag
Di 17 Mär

Abfall, Bergland, Cäsar

Eine Menschensammlung von Werner Schwab
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | Ensembleabend
Preise P

Barbara Horvath performt in einem furiosen Monolog ein Prosawerk des sprachmächtigen österreichischen Dramatikers Werner Schwabs. Anhand des Alphabets wird eine stattliche Galerie von Figuren mit distinkten Verhaltensweisen und Ansichten vorgeführt: vom Opportunisten zum Künstler, vom Schönling zum Dummbauern, vom Denkakrobaten zum Nächstenliebespießer.

Zum Stück «Abfall, Bergland, Cäsar»
18 Mär
Mittwoch
Mi 18 Mär

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30–21.10 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 32
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
19 Mär
Donnerstag
Do 19 Mär

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
20 Mär
Freitag
Fr 20 Mär
Premiere

Spiel des Lebens

von Knut Hamsun
Residenztheater, 19.00 Uhr
Premium 01 A
Preise G

Ivar Kareno, Philosoph und Hauslehrer der Kinder des Gutsbesitzers Otermann, arbeitet an seinem epochalen Werk. Nach dem antidemokratischen Denken seiner Jugend blickt er auf eine Welt, deren rasende Veränderung noch nicht auf einen Begriff gebracht werden kann. Mit Blick auf unsere Gegenwart ist Hamsuns dramatische Biografie eines brütenden, unnachgiebigen Außenseiters von irritierender Aktualität.

Zum Stück «Spiel des Lebens»
21 Mär
Samstag
Sa 21 Mär

Drei Schwestern

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | With English surtitles
Abo 23
Preise H

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»
Sa 21 Mär

Androiden aus Mitteldeutschland

Ein Soloabend von und mit Mareike Beykirch
Marstall Café, 20.00–20.45 Uhr | Ensembleabend
Preise P

Als Erste der Ensemblemitglieder, die sich im Marstall Café dem Publikum aus nächster Nähe vorstellen, begibt sich Mareike Beykirch auf eine ganz persönliche Welt-Raum-Mission in die eigene Vergangenheit. Inspiriert von den Texten des französischen Schriftstellers Édouard Louis probiert sie sich an einer Familienaufstellung und beschreitet ihren eigenen Weg aus dem Vorharz über Theaterstationen quer durch Deutschland bis nach München noch einmal neu – mit soziologischem Detektivgespür, verschiedensten theatralen Ansätzen und schonungsloser Offenheit.

Zum Stück «Androiden aus Mitteldeutschland»
22 Mär
Sonntag
So 22 Mär

München redet

Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung»
Residenztheater, 11.00 Uhr | Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung» | Mit Eva Illouz (Soziologin) und Marie Schmidt (Redaktion Feuilleton SZ)
Preise 15/10 €

Eine gepflegte Streitkultur ist eines der Fundamente unserer Demokratie. Die neue Gesprächsreihe von «Süddeutscher Zeitung» und dem Residenztheater widmet sich Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Unterschiedliche Positionen führen zu einer offenen Debatte auf der Bühne. Bei der Auftaktveranstaltung spricht der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck.

Zum Stück «München redet»
So 22 Mär

Spiel des Lebens

von Knut Hamsun
Residenztheater, 19.00 Uhr
Premium 01 B
Preise G

Ivar Kareno, Philosoph und Hauslehrer der Kinder des Gutsbesitzers Otermann, arbeitet an seinem epochalen Werk. Nach dem antidemokratischen Denken seiner Jugend blickt er auf eine Welt, deren rasende Veränderung noch nicht auf einen Begriff gebracht werden kann. Mit Blick auf unsere Gegenwart ist Hamsuns dramatische Biografie eines brütenden, unnachgiebigen Außenseiters von irritierender Aktualität.

Zum Stück «Spiel des Lebens»
23 Mär
Montag
Mo 23 Mär

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.40 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
24 Mär
Dienstag
Di 24 Mär

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Preise U

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
25 Mär
Mittwoch
Mi 25 Mär

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.00 Uhr | Ensembleabend
Preise P

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
26 Mär
Donnerstag
Do 26 Mär

Der Drang

Volksstück von Franz Xaver Kroetz
Marstall, 20.00 Uhr
Preise U

In das triste Idyll des Friedhofsgärtnerpaars Hilde und Otto bricht Hildes Bruder Fritz, der wegen Exhibitionismus im Gefängnis saß – und entfesselt ungeahnte sexuelle Energien in seiner Umgebung. Ist es die Lust am Verbotenen, die Neugier aufs Anderssein, oder sind es schlicht Vorurteile, die einerseits faszinieren und andererseits Abwehr hervorrufen? Hassen und lieben, Opfer wie Täter*in sein, ist dieser allgemeine Drang die (un-)heilige Ambivalenz der Gerechten?

Zum Stück «Der Drang»
27 Mär
Freitag
Fr 27 Mär
Premiere

Engel in Amerika

Schauspiel von Tony Kushner
Residenztheater, 17.00–22.30 Uhr | Münchner Premiere | Dauer: ca. 5 Stunden und 30 Minuten inkl. drei Pausen | Ende ca. 22.30 Uhr
Preise G

Der Ausbruch der Krankheit Aids erschüttert Mitte der 1980er-Jahre New York. Tony Kushners von Fantasie überbordendes Theaterepos stammt aus der Geburtsstunde des Neoliberalismus, der Reagan-Ära. Der australische Regisseur Simon Stone liest Kushner aus der Perspektive unseres Jahrtausends, in dem der neoliberale Geist sich unwidersprochen in allen Lebensbereichen eingenistet hat.

Zum Stück «Engel in Amerika»
28 Mär
Samstag
Sa 28 Mär

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr
Abo 63
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
29 Mär
Sonntag
So 29 Mär

Die Verlorenen

von Ewald Palmetshofer
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 15.00–17.40 Uhr | | Mit Kinderbetreuung | Anmeldung vorab an der Theaterkasse, begrenztes Platzangebot
Abo 82
Preise F

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Zum Stück «Die Verlorenen»
So 29 Mär

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.40 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
30 Mär
Montag
Mo 30 Mär

Ronja Räubertochter

nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren
Residenztheater, 10.00–11.30 Uhr | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise D

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz, Regisseurin und Leiterin des neuen «Resi für alle», kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner Bürger*innen die zauberhafte Welt der kleinen Heldin Ronja.

Zum Stück «Ronja Räubertochter»
Mo 30 Mär

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 14
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
Mo 30 Mär

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.30–22.00 Uhr
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
31 Mär
Dienstag
Di 31 Mär

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 19.30 Uhr
Abo 22
Preise H

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos – und damit nicht genug. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegnern Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Zum Stück «Medea»