Spielplan

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01 Feb
Samstag
Sa 01 Feb

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–21.00 Uhr
Geschenk-Abo 4
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
02 Feb
Sonntag
So 02 Feb

Reden wir über München

Matinée der «Süddeutschen Zeitung» mit den OB-Spitzenkandidat*innen
Residenztheater, 11.00 Uhr | Eintritt frei mit Einlasskarten
Preise Eintritt frei E

Bleibt Dieter Reiter Oberbürgermeister von München – oder bekommt die Stadt erstmals eine Oberbürgermeisterin? Gegen den Sozialdemokraten Reiter treten Katrin Habenschaden von den Grünen und Kristina Frank von der CSU an. In einer Podiumsdiskussion reden Nina Bovensiepen und René Hofmann mit den drei Spitzenkandidat*innen darüber, warum sie das Amt behalten oder erobern wollen.

Zum Stück «Reden wir über München»
So 02 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.00 Uhr
Abo 72
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
03 Feb
Montag
Mo 03 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 12 A
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
04 Feb
Dienstag
Di 04 Feb

Resi-Werkstatt

19.00–21.00 Uhr | Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben | RESI FÜR ALLE | Workshop zu «Woyzeck»
Preise 5/3€

Jeden ersten Dienstag im Monat haben Sie in der Resi-Werkstatt die Möglichkeit zu einer spielerischen Vorbereitung auf Ihren Theaterbesuch. Die jeweilige Inszenierung wird aktiv und assoziativ erlebbar. 

Zum Stück «Resi-Werkstatt»
Di 04 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 19.30–21.40 Uhr
Abo 21
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
05 Feb
Mittwoch
Mi 05 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Abo 34
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Mi 05 Feb

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 33 A
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
06 Feb
Donnerstag
Do 06 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 43
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
Do 06 Feb

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr
Abo 41 B
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
Do 06 Feb

Androiden aus Mitteldeutschland

Ein Soloabend von und mit Mareike Beykirch
Marstall Café, 20.00–20.45 Uhr
Preise P

Als Erste der Ensemblemitglieder, die sich im Marstall Café dem Publikum aus nächster Nähe vorstellen, begibt sich Mareike Beykirch auf eine ganz persönliche Welt-Raum-Mission in die eigene Vergangenheit. Inspiriert von den Texten des französischen Schriftstellers Édouard Louis probiert sie sich an einer Familienaufstellung und beschreitet ihren eigenen Weg aus dem Vorharz über Theaterstationen quer durch Deutschland bis nach München noch einmal neu – mit soziologischem Detektivgespür, verschiedensten theatralen Ansätzen und schonungsloser Offenheit.

Zum Stück «Androiden aus Mitteldeutschland»
07 Feb
Freitag
Fr 07 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 20.00–22.10 Uhr
Abo 52
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
Fr 07 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 51 B
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
08 Feb
Samstag
Sa 08 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr
Abo 64
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
Sa 08 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 62 B
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
Sa 08 Feb

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 20.00–21.40 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
09 Feb
Sonntag
So 09 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 18.30–21.45 Uhr
Abo 74
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
Stattdessen: VOR SONNENAUFGANG von Ewald Palmetshofer
So 09 Feb

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 18.30–21.30 Uhr | Ersatzvorstellung für WOYZECK
Abo 74
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
So 09 Feb

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.40 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
10 Feb
Montag
Mo 10 Feb

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 19.30–21.15 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 11
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
Mo 10 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 12 B
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
11 Feb
Dienstag
Di 11 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 24
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Di 11 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 22 A
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
12 Feb
Mittwoch
Mi 12 Feb

Traum eines lächerlichen Menschen

nach einer Erzählung von Fjodor M. Dostojewski
Marstall Café, 20.00–21.10 Uhr
Preise P

In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder.

Zum Stück «Traum eines lächerlichen Menschen»
13 Feb
Donnerstag
Do 13 Feb

München redet

Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung»
Residenztheater, 20.00 Uhr | Mit Joachim Gauck (Bundespräsident a.D.)
Preise 15/10 €

Eine gepflegte Streitkultur ist eines der Fundamente unserer Demokratie. Die neue Gesprächsreihe von «Süddeutscher Zeitung» und dem Residenztheater widmet sich Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Unterschiedliche Positionen führen zu einer offenen Debatte auf der Bühne. Bei der Auftaktveranstaltung spricht der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck.

Zum Stück «München redet»
Do 13 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 42 A
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
14 Feb
Freitag
Fr 14 Feb

Sommergäste

von Maxim Gorki
Residenztheater, 20.00–22.10 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Abo 54
Preise H

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Zum Stück «Sommergäste»
15 Feb
Samstag
Sa 15 Feb

Amphitryon

Lustspiel von Heinrich von Kleist nach Molière
Residenztheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 61
Preise G

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Zum Stück «Amphitryon»
16 Feb
Sonntag
So 16 Feb

Ronja Räubertochter

nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren
Residenztheater, 16.00–17.30 Uhr
Preise D

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz, Regisseurin und Leiterin des neuen «Resi für alle», kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner Bürger*innen die zauberhafte Welt der kleinen Heldin Ronja.

Zum Stück «Ronja Räubertochter»
So 16 Feb

Olympiapark in the Dark

Bild in Klängen von Thom Luz nach einer Komposition von Charles Ives
Uraufführung
Marstall, 19.00–20.40 Uhr
Preise V

Hausregisseur Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang durch München zum Olympiapark. Geplant sind: selten gehörte Musikfetzen aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, diverse Hymnen – und je näher man dem Park kommt und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Zum Stück «Olympiapark in the Dark»
17 Feb
Montag
Mo 17 Feb

Ronja Räubertochter

nach dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren
Residenztheater, 10.00–11.30 Uhr | Schulvorstellung: Karten unter schulbestellung@residenztheater.de! Kartenbuchung für Lehrer*innen ist ab sofort möglich.
Preise D

Ronja überwindet mutig Grenzen, sei es mit einem waghalsigen Sprung über den Höllenschlund, der die Mattisburg in zwei Teile teilt, oder durch ihre Freundschaft mit Birk, Sohn des Erzfeindes Borka. Daniela Kranz, Regisseurin und Leiterin des neuen «Resi für alle», kreiert mit Schauspieler*innen des Ensembles und Münchner Bürger*innen die zauberhafte Welt der kleinen Heldin Ronja.

Zum Stück «Ronja Räubertochter»
Mo 17 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 13 A
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
18 Feb
Dienstag
Di 18 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
19 Feb
Mittwoch
Mi 19 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
20 Feb
Donnerstag
Do 20 Feb

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
Residenztheater, 20.00–21.30 Uhr | 19.30 Uhr Einführung
Abo 44
Preise F

Georg Büchners Lustspiel beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsames Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit und die Sehnsucht, sich in einen Automaten zu verwandeln. Hausregisseur Thom Luz macht «Leonce und Lena» zum Ausgangspunkt eines musiktheatralischen Streifzugs durch Büchners heiter-verzweifelten Kosmos.

Zum Stück «Leonce und Lena»
Do 20 Feb

Lulu

von Frank Wedekind in einer Bearbeitung von Bastian Kraft
Cuvilliéstheater, 20.00–21.45 Uhr
Abo 42 B
Preise F

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen. So zeigt er Lulus Blick auf die Männerbilder, die Wedekind in seiner «Monstretragödie» zeichnet.

Zum Stück «Lulu»
21 Feb
Freitag
Fr 21 Feb
Premiere

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 19.30 Uhr
Premium 01 A
Preise H

Die für 21. Februar 2020 angekündigte Produktion «Anna Karenina» nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi in der Inszenierung von Karin Henkel wird in die Spielzeit 2020/2021 verlegt. Stattdessen inszeniert Karin Henkel «Medea», die Premiere findet am 21. Februar 2020 im Residenztheater statt.

Zum Stück «Medea»
22 Feb
Samstag
Sa 22 Feb

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

von PeterLicht nach Molière
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–21.45 Uhr
Geschenk-Abo 2
Preise G

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Zum Stück «Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft»
Sa 22 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 63 A
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
23 Feb
Sonntag
So 23 Feb

Medea

nach Euripides
Residenztheater, 18.30 Uhr | 18 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 3
Preise H

Die für 21. Februar 2020 angekündigte Produktion «Anna Karenina» nach dem gleichnamigen Roman von Lew Tolstoi in der Inszenierung von Karin Henkel wird in die Spielzeit 2020/2021 verlegt. Stattdessen inszeniert Karin Henkel «Medea», die Premiere findet am 21. Februar 2020 im Residenztheater statt.

Zum Stück «Medea»
24 Feb
Montag
Mo 24 Feb

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleißer
Residenztheater, 19.30 Uhr
Abo 14
Preise F

Beim Leichenschmaus im Hause des frisch verwitweten Sattlermeisters Bitterwolf in der niederbayerischen Provinz versammelt sich der ganze Stamm: eine Sippe von Menschen, die im Kampf um und im Streben nach Aufstieg und Glück selbst zum Kapital werden. Doch jeder Versuch, in der Ferne ihr Glück zu machen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zum Stück «Der starke Stamm»
Mo 24 Feb

Die drei Musketiere

nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini
Cuvilliéstheater, 19.30–21.30 Uhr
Preise G

Die drei Musketiere, die eigentlich vier sind, treten auf und denken über ihr Alleinsein nach. Kann man die berühmte Formel «Einer für alle, alle für einen» mathematisch erklären? Wer ist eigentlich «der eine»? Und wer sind überhaupt «alle»?

Zum Stück «Die drei Musketiere»
25 Feb
Dienstag
Di 25 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
Di 25 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr
Abo 23
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
26 Feb
Mittwoch
Mi 26 Feb

Die «Guck-Resi»

Residenztheater | «Der Riss durch die Welt» | Treffpunkt: vor dem Cuvilliéstheater | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de
Preise Theatertag

Mehr sehen mit der «Guck-Resi»! Sie haben Lust, ins Theater zu gehen, aber niemand geht mit? Dann werden Sie Teil der «Guck-Resi». Einmal im Monat – am Theatertag – geht es gemeinsam mit anderen jungen Menschen in eine brandaktuelle Inszenierung am Resi. Vor der Vorstellung gibt es eine Extraeinführung. Hinterher gibt es noch die Möglichkeit sich bei einem Getränk in der Kantine auszutauschen. Einfach unter resi.alle@residenztheater.de kostenfrei registrieren und die monatliche Einladung erhalten!

Zum Stück «Die «Guck-Resi»»
Mi 26 Feb

Woyzeck

von Georg Büchner
Residenztheater, 19.30–22.45 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 32
Preise H

Georg Büchner erzählt von einer geschundenen Kreatur, finanziell an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, von der Wissenschaft zum Studienobjekt gemacht und dem radikalen Mangel an Empathie seiner Umwelt ausgeliefert. Ulrich Rasche untersucht am «Subjekt Woyzeck» die Frage unserer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Bedingungen, die «außer uns liegen», nach individueller Freiheit und schicksalhafter Determination.

Zum Stück «Woyzeck»
Mi 26 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr | Theatertag | «Guck-Resi» / erm. 8 Euro | Anmeldung «Guck-Resi»: resi.alle@residenztheater.de
Preise Theatertag

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
27 Feb
Donnerstag
Do 27 Feb

Vor Sonnenaufgang

von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Residenztheater, 19.30–22.30 Uhr | 19 Uhr Einführung
Abo 43
Preise F

Gerhart Hauptmann erzählt von einer schnell zu Wohlstand gekommenen Bauernfamilie, deren sozialer Aufstieg mit innerer Verhärtung einhergeht und ebnet dem Naturalismus den Weg auf die deutschsprachigen Bühnen. Ewald Palmetshofer übernimmt Struktur und Figurenkonstellation des Hauptmann'schen Frühwerks, löst dieses aber aus der gesellschaftspolitischen Realität des späten 19. Jahrhunderts und bettet seine Mittelstandsfamilie in die triste Gegenwart eines urbanen Ballungsraums.

Zum Stück «Vor Sonnenaufgang»
28 Feb
Freitag
Fr 28 Feb

Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt

von Kevin Rittberger
Uraufführung/Auftragswerk
Marstall, 19.00–21.30 Uhr | 18.30 Uhr Einführung
Preise V

Die antiken Figuren Kassandra und Prometheus sind in Rittbergers Doppelstück die Sehenden in der aktuellen Flüchtlingstragödie. «Kassandra» erzählt von der humanitären Katastrophe in Form eines dokumentarischen Lehrstücks und aus menschlicher Perspektive, in «Prometheus» geht die menschliche Ordnung in eine göttliche über – und in Poesie, als dramatisches Gedicht in der literarischen Tradition von Peter Handke und Heiner Müller.

Zum Stück «Kassandra/Prometheus. Recht auf Welt»
Fr 28 Feb

Drei Schwestern

von Simon Stone nach Anton Tschechow
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | With English surtitles
Abo 53
Preise H

Der Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen.

Zum Stück «Drei Schwestern»
29 Feb
Samstag
Sa 29 Feb

Die Verlorenen

von Ewald Palmetshofer
Uraufführung/Auftragswerk
Residenztheater, 19.30–22.10 Uhr | 19 Uhr Einführung
Geschenk-Abo 1
Preise F

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Zum Stück «Die Verlorenen»
Sa 29 Feb

Der Riss durch die Welt

170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung von Roland Schimmelpfennig
Uraufführung/Auftragswerk
Cuvilliéstheater, 19.30–21.15 Uhr
Abo 63 B
Preise G

Ein Unternehmerpaar und zwei Kunstschaffende verbringen ein Wochenende in einer Villa fernab der Stadt und des Mobilfunknetzes. Die Aussicht ist umwerfend, die Getränke sind reichlich, die Gespräche zäh. Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch die Gespräche und die Fantasien der Figuren geistern.

Zum Stück «Der Riss durch die Welt»
Sa 29 Feb

Abfall, Bergland, Cäsar

Eine Menschensammlung von Werner Schwab
Marstall Café, 20.00 Uhr
Preise P

Barbara Horvath performt in einem furiosen Monolog ein Prosawerk des sprachmächtigen österreichischen Dramatikers Werner Schwabs. Anhand des Alphabets wird eine stattliche Galerie von Figuren mit distinkten Verhaltensweisen und Ansichten vorgeführt: vom Opportunisten zum Künstler, vom Schönling zum Dummbauern, vom Denkakrobaten zum Nächstenliebespießer.

Zum Stück «Abfall, Bergland, Cäsar»