München redet

Die «Süddeutsche Zeitung» und das Residenztheater laden zu einer gemeinsamen Gesprächsreihe zu Fragen der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenlebens ein. Dabei möchte das Theater Gastgeber einer breiten Öffentlichkeit sein und auf sachlich faktenbasierte Weise zukunftsrelevante Themen unserer Gesellschaft zur Diskussion stellen. Ausgehend von der Gegenüberstellung zweier unterschiedlicher Positionen soll eine Debatte eröffnet und die Streitkultur als demokratische Errungenschaft gepflegt und gewürdigt werden.

 

Vielleicht ist es kein Zufall, dass sowohl Demokratie als auch Theater in der griechischen Antike ihren Anfang nehmen. Die offene Theaterbühne als Agora, die Zuschauer*innen als Polis. Theater ist Tradition, ist Innovation, ist Zeitgenossenschaft. In den Inszenierungen und in der Kunst der Rede. Die große Bühne des Residenztheaters als Raum für Argument, Zitat, Konflikt und Kontroverse. Gefordert sind Antworten wie auch die Fähigkeit, mit Sprache Bilder zu evozieren, voraus- und nachzudenken. Bei «München redet» wird Politik nicht zu Kunst, vielmehr ist der breite Diskurs darüber, wie wir in einer offenen und pluralen Gesellschaft zusammenleben wollen, zusammenleben können, die Kunst der Politik.

 

Es treten auf: Expert*innen aus den Bereichen Philosophie, Politik, Wissenschaft,Wirtschaft, Literatur und Kunst. Sie stellen Fragen und geben Antworten – im Für und Wider, im Sowohl-als-auch. Auf offener Bühne, ohne doppelten Boden. Duett und Duell. Denn: Wir müssen reden!

 

Eine Kooperation von Residenztheater und «Süddeutsche Zeitung»