LukasSiebert

Der Tenor Lukas Siebert studiert Bachelor Gesang an der HMT in München bei Prof. Lars Woldt, davor führten ihn Studien zu KS Prof. Christiane Iven. Im Knabenchor in Karlsruhe begonnen, sammelte er im darauffolgenden Schulmusikstudium in Frankfurt bereits am Staatstheater Mainz Erfahrungen als Solist und gestaltete mit u.a. Hilko Dumno mehrere Liederabende u.a. an der Oper Frankfurt. Am Residenztheater in München ist er in «Dekalog» unter der Regie von Calixto Bieito zu sehen. Im Konzertfach führte ihn Mendelssohns «Lobgesang» in einem Hochschulkonzert bereits zu den Münchner Symphonikern. Neben seinem Debüt als Melot in Wagners «Tristan und Isolde» unter Lothar Zagrosek 2021 führen ihn Operngagements 2022, nebst einer Hochschulproduktion, in der er als Tamino debütieren wird, an die Bayerische Staatsoper in einer Produktion mit Titus Engel und Claus Guth und gegen Ende des Jahres an das Opernhaus Zürich in einer Kinderoper. Zusammen mit seinem Liedduopartner Viktor Jugovic war er bereits mit Liedern von Paul Ben-Haim live auf Deutschlandfunk Kultur zu hören und wird im Sommer einen Liederabend im Rahmen der Opernfestspiele Heidenheim geben. Meisterkurse besuchte er bei Helmut Deutsch und Hedwig Fassbender, parallel studiert er Chor- und Orchesterdirigieren in Frankfurt bei Prof. Vassilis Christopoulos und ist Stipendiat des «Forum Dirigieren» des Deutschen Musikrates. Im Rahmen seiner Dirgierausbildung arbeitete er bereits mit dem MDR Rundfunkchor, sowie der Philharmonie Neubrandenburg.

Zu sehen in

Ein idyllisch im Grünen gelegenes, frisch renoviertes Haus steht zum Verkauf. Eigentümerin Nadia führt gemeinsam mit dem Makler Kaufinteressent*innen herum. Georg Friedrich Haas' und Händl Klaus' Oper «Bluthaus» erzählt Nadias Geschichte, die vom Unentrinnbaren, von einem Trauma, aus dem sie sich befreien will, handelt. Händl Klaus hat für das Libretto Sprechrollen geschrieben, die in dieser ersten gemeinsamen Produktion von Staatsoper und Residenztheater von Ensemblemitgliedern des Residenztheaters gespielt werden.

Bluthaus
Premiere
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Sa 21 Mai
Cuvilliéstheater, 20.00 Uhr
Mi 25 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Do 26 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
Sa 28 Mai
Cuvilliéstheater, 20.30 Uhr
So 29 Mai

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog
Residenztheater, 19.00 Uhr
So 19 Jun