Antonia Münchow

Geboren 1994 in Berlin, absolvierte Antonia Münchow ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Schon vor dem Studium war sie in der Regie von Willem Wassenaar am Jungen DT Berlin zu erleben. In der Spielzeit 2018/2019 wirkte sie am Theater Göttingen. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist sie Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

«Agnes Bernauer», uraufgeführt 1977 in der DDR, beginnt als Märchen im Zeitraffer. Die Folie des Märchens dient Franz Xaver Kroetz als Mittel, gesellschaftliche Verhältnisse unter die Lupe zu nehmen. Die empathische und engagierte Agnes Bernauer muss ihr Gewissen befragen, ob es ein richtiges Leben im falschen geben kann.

Agnes Bernauer
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 18 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Fr 19 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
So 21 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 30 Nov
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Di 14 Dez

Kleists Novelle, die auf das Erdbeben von Santiago de Chile im August 1647 Bezug nimmt, ist von kristallener Schönheit und irritiert als poetisch verdichtete, verstörende Vision aktueller Debatten in Zeiten der Pandemie. Erzählt wird von Plünderungen im rechtlosen Raum, aber auch von Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit. Und dem trügerischen Idyll des verloren geglaubten Paradieses, das keine gesellschaftlichen Schranken kennt, folgt Diffamierung und Lynchjustiz.

Das Erdbeben in Chili

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

Der australische Autor und Regisseur Simon Stone, dessen aufsehenerregende zeitgenössische Interpretationen klassischer Dramen international für Furore sorgen, greift Erzählstränge und Motive aus Horváths Œuvre auf und katapultiert diese in unsere Gegenwart. Dabei gelingt ihm in einer Poesie der Alltagssprache eine hochaktuelle Hommage an den Horváth'schen Kosmos der Glücksuchenden und Gestrandeten, der Auf- und Aussteiger*innen, der Tag- und Albträumer*innen – und eine theatrale Analyse unserer Gegenwart.

Unsere Zeit
Residenztheater, 17.00 Uhr
Mi 27 Okt
Residenztheater, 17.00 Uhr
Do 28 Okt
Residenztheater, 17.00 Uhr
Sa 18 Dez
Residenztheater, 17.00 Uhr
So 19 Dez

In der Nervenklinik des Psychiaters Dr. Prentice geht es zu wie im Irrenhaus. Alles beginnt mit einem Bewerbungsgespräch, während dessen Dr. Prentice der Sekretärin Geraldine mehr als #MeToo-verdächtige Annäherungsversuche macht. In flagranti ertappt werden sie von seiner Frau, die allerdings eine eigene Affäre zu vertuschen sucht. Es entspinnt sich eine atemberaubende Jagd von sechs Figuren nach passenden Kleidungsstücken, passenden Ausreden und dem passenden Geschlecht, bei der beinahe ein Polizist ermordet wird und alles mit Winston Churchills Penis endet.

Was der Butler sah
Marstall, 19.00 Uhr
So 31 Okt
Marstall, 19.00 Uhr
Mo 01 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Sa 27 Nov
Residenztheater, 20.00 Uhr
Fr 10 Dez
Residenztheater, 20.00 Uhr
Do 16 Dez
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 25 Dez
Residenztheater, 20.30 Uhr
Fr 31 Dez