Antonia Münchow

Geboren 1994 in Berlin, absolvierte Antonia Münchow ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Schon vor dem Studium war sie in der Regie von Willem Wassenaar am Jungen DT Berlin zu erleben. In der Spielzeit 2018/2019 wirkte sie am Theater Göttingen. Mit der Spielzeit 2019/2020 tritt sie ihr Erstengagement an und wird Ensemblemitglied am Residenztheater.

Zu sehen in

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es auch: Er leidet an Hypochondrie. Er kann und will sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer*innen – das der Sterblichkeit.

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft

1846 taucht in München eine sich als spanische Gräfin ausgebende Irin mit unglaublichen Tanzkünsten auf und betört den bayrischen König Ludwig I. Lola Montez bringt erotisches Feuer ins biedermeierliche München, tanzt dem Hof auf der Nase herum und macht das Volk eifersüchtig. Georg Ringsgwandl macht sich an die Ehrenrettung der aufregendsten Frau, die Bayern im 19. Jahrhundert erlebte und davonjagte und erzählt ihre Geschichte als zeitgenössisches Musiktheater.

Lola M.
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Apr
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 30 Apr