Miloš Lolić

Geboren 1979 in Belgrad, studierte Miloš Lolić Theater- und Rundfunkregie in seiner Heimatstadt. Ab 2002 inszenierte er an Theatern in Serbien. 2011 war seine Belgrader Inszenierung von Falk Richters «Gott ist ein DJ» zum Festival Radikal Jung in München eingeladen. Anschließend inszenierte er am Münchner Volkstheater Lorcas «Bluthochzeit», wofür er im Rahmen der Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet wurde. Für seine Inszenierung von Wolfgang Bauers «Magic Afternoon» am Wiener Volkstheater erhielt er den Theaterpreis NESTROY als Bester Nachwuchs-Regisseur sowie den Dorothea-Neff-Preis. Es folgten Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, in Wien am Volkstheater und am Burgtheater, am Berliner Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Frankfurt und am Theater Basel.

Stücke

Der Dramatiker Thiemo Strutzenberger zeichnet ein Panorama von ökonomischen und erotischen Begegnungen zwischen verarmtem Adel und der Dienerschaft zur Zeit der napoleonischen Kriege. Seine Figuren scheitern im Versuch der Kontaktaufnahme, letztlich aber an einem System, in dem der Mensch zur Ware und die Liebe zum Pfand wird. Die Spuren der Wertelogik, die Menschenleben in Zahlen rechnet, verfolgt Strutzenberger bis in unsere Gegenwart.

Der Preis des Menschen
Premiere
Marstall
Fr 24 Apr