Tobias Löffler

Stücke

Zurückgekehrt vom Krieg gegen die Athener wird Amphitryon von seiner Frau Alkmene nicht mehr wiedererkannt. In der Nacht zuvor hat sich der Gott Jupiter einen bösen Spaß erlaubt und sie in Gestalt ihres vermeintlich heimgekehrten Ehemanns verführt. Ein bitteres Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf und stürzt die unschuldig Betroffenen in eine tiefe Bewusstseinskrise, in der sie zwischen Realität und Täuschung taumeln.

Amphitryon
Premiere
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 21 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 22 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mi 27 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 09 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 22 Dez
Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 30 Dez

Mit den Worten «hallo? / hört uns jemand?» eröffnet der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer sein neuestes Theaterstück, eine hochmusikalische, rhythmisch stark geformte Sprachpartitur. Im Zentrum steht Clara, die nach dem Scheitern ihrer Ehe an einem Wendepunkt angelangt ist und sich ins verlassene Haus ihrer Großmutter zurückzieht. Doch auch dort wird sie von ihrem alten Leben und der schwierigen Beziehung zu ihrem 13-jährigen Sohn eingeholt.

Die Verlorenen
Residenztheater, 19.00 Uhr
Sa 23 Nov
Residenztheater, 15.00 Uhr
So 15 Dez
Residenztheater, 19.00 Uhr
Fr 27 Dez

Im Sommerhaus des Rechtsanwalts Bassow trifft sich die russische intellektuelle Mittelschicht. Eine gesellschaftliche Veränderung liegt in der Luft, doch mit jedem Gespräch, jedem Streit, jeder Selbstenthüllung wird fraglicher, ob diese Sommergäste für ein anderes, wahrhaftigeres Leben und die Verwirklichung gerechterer Verhältnisse ausgestattet sind. In Gorkis beharrlicher Frage nach unserer Fähigkeit zu Solidarität liegt das radikal Gegenwärtige dieses modernen Klassikers.

Sommergäste
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 30 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 21 Dez
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 29 Dez

Argan bildet sich nicht nur ein, krank zu sein, sondern ist es tatsächlich: er leidet an Hypochondrie. So kann und will er sich nicht anders zu seinem sozialen Umfeld ins Verhältnis setzen als über sein Leid, um das er in tyrannischer Selbstbespiegelung kreist. PeterLicht seziert gewohnt sprachverspielt sowohl den Individual- als auch den Gesellschaftskörper und bricht das letzte Tabu neoliberaler Selbstoptimierer – das der Sterblichkeit.

Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft