Christian Blank

Christian Blank wurde 1983 in Aschaffenburg geboren. 1998 begann er im Ensemble des Marionettentheaters ‚Das Puppenschiff’ in seiner Heimatstadt erste professionelle Theatererfahrungen zu sammeln. Bis heute ist er dort aktives Ensemblemitglied.

Nach einer Lehre zum Steinbildhauer war er von 2007 bis 2013 festes Ensemblemitglied der Augsburger Puppenkiste. In Augsburg entstanden neben Bühnenbildern auch zahlreiche Puppen, u.a. für »Der kleine Wassermann« (2011) und »Sauhund! - Die pfundige Puppenshow« (Bayerischer Rundfunk, 2012) sowie das alljährliche »Kabarett«. Als Sprecher ist Christian Blank hier u.a. als »Urmel« in »Urmels große Reise« und »Zettel« in »Ein Sommernachtstraum« zu hören.

Ab 2013 studierte er in der Klasse für Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Katrin Brack. Seine Abschlussarbeit wurde 2020 mit dem Diplompreis der Akademie und mehreren Stipendien ausgezeichnet. Seit 2023 ist er dort als Lehrbeauftragter für Modellbau tätig. 

Parallel zum Studium realisierte er neben ersten eigenen Produktionen als Assistent von Jürgen Rose dessen Münchner Retrospektive und Produktionen am Akademietheater Wien und den Salzburger Festspielen (»Endspiel«, 2016) sowie für das Stuttgarter Ballett (»Mayerling«, 2019).

Nach seinem Diplom war er bis 2022 zunächst als Ausstattungsassistent an der Bayerischen Staatsoper, im Anschluss daran bis 2025 als Referent des Technischen Direktors am Residenztheater München tätig. An der Bayerischen Staatsoper arbeitete er u.a. mit Silke Bauer, Anna Viebrock, Aleksandar Denić, Dmitri Tcherniakov und der Bildhauerin Phyllida Barlow (»Idomeneo«, 2021) zusammen und setzte Konzeptionen für Konzertformate und Livestreams mit Marcus H. Rosenmüller und Axel Ranisch um. 2024 entstanden im Auftrag der Bayerischen Staatsoper Puppen für die Neuproduktion »La fille du régiment« und ein Kinderkonzert. Neben dem Bau und der Einstudierung der Puppen für Philipp Stölzls Inszenierung der »Dreigroschenoper« am Residenztheater arbeitete er 2026 für den Kinofilm »Der Regenbogenfisch« erneut mit der Augsburger Puppenkiste zusammen.

Stücke

Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.

Die Dreigroschenoper
Residenztheater, 18.30 Uhr
So 4 Okt
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 6 Okt
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Residenztheater, 19.30 Uhr
Di 13 Okt
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Residenztheater, 18.30 Uhr
So 25 Okt
ggf. Restkarten an der Abendkasse
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Residenztheater, 19.00 Uhr
Do 12 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 14 Nov
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 27 Nov