Jonathan Joèl Albrecht
Jonathan Joèl Albrecht wurde 1998 in Starnberg geboren und wuchs am Ostufer des Starnberger Sees auf. Gefördert durch ein Stipendium an der Schule für zeitgenössischen Tanz »Neues Tanzen«, erarbeitete er sich früh ein leistungsorientiertes Fundament in Modern- und Breakdance, bevor er von 2017 bis 2021 seine Schauspielausbildung an der München Film Akademie absolvierte. Noch während der Ausbildung spielte er in Alexander Giesches Inszenierung »X Shared Spaces« an den Münchner Kammerspielen. Unmittelbar nach seinem Abschluss folgten 65 Vorstellungen im Schimmelpfennig-Stück »Die Biene im Kopf« am Residenztheater München über zwei Spielzeiten. In den darauffolgenden Jahren wandte er sich verstärkt dem Film zu: Hauptrollen unter der Regie von Dominik Graf sowie Arbeiten mit Jovana Reisinger, Franz X. Bogner, Christina Tournatzès, Camilla Guttner und Artur Althen. In der Spielzeit 2025/26 kehrte er ans Theater zurück – zunächst am Münchner Volkstheater in Christian Stückls Inszenierung von »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui«, gefolgt von Philipp Stölzls Inszenierung der »Dreigroschenoper« am Residenztheater.
Zu sehen in
Unter dem gleichgültigen Mond von Soho versucht Londons Unterwelt Mackie Messer dingfest zu machen; mit Songs und Texten, so geschliffen scharf wie Macs Messer. Brecht, Hauptmann und Weill erschufen mit »Die Dreigroschenoper« (uraufgeführt 1928) eine völlig neue Form des Musiktheaters. Ein Stück über eine Gesellschaft, in der alles auf seinen Geldwert reduziert wird und Räuber*innen Bürger*innen sind – und umgekehrt.
Die Dreigroschenoper