München redet

Residenztheater, 19.30 Uhr
Mo 30 Mai
MÜNCHEN REDET
Diskussionsreihe in Kooperation mit der «Süddeutschen Zeitung»

WIDER DAS VERGESSEN

Ihr Überleben grenzt an ein Wunder. Die einzigartigen Geschichten und andauernden Traumata von Zeitzeugen des Holocaust sind Mahnung und Chance zugleich in einer Welt des erstarkenden Antisemitismus. Die stellv. SZ-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid im Gespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Eva Umlauf und Dr. Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems), Doron Rabinovici (Autor und Historiker) sowie Deborah Hartmann (Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz) über die Erinnerungskultur.

DIE TRÄUME DER ABWESENDEN

Wider das Vergessen schreibt auch Judith Herzberg. Die niederländische Schriftstellerin überlebte als Kind die Judenverfolgung bei einer «Kriegsmutter» auf dem Land. Ihre Trilogie «Die Träume der Abwesenden» zeichnet das Porträt einer jüdischen Großfamilie aus Amsterdam. Es sind die Geschichten von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen, in deren Körper sich die Traumata der Verfolgung und Shoah tief eingeschrieben haben.

Die vorerst letzte Vorstellung von «Die Träume der Abwesenden» in der Inszenierung von Stephan Kimmig ist am Mo 06. Juni 2022.