Matthias Störmer

Störmer studierte Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und wird seit einer Teilnahme bei einem Meisterkurs von Ks. Brigitte Fassbaender von ihr unterrichtet. Sein erstes Engagement führte ihn an das Tiroler Landestheater, von 2013 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Theater Regensburg.

Der junge österreichische Bariton spielt und singt sich als Don Giovanni, Guglielmo, Sharpless, Dandini oder auch als Zahlkellner Leopold Im Weißen Rössl ins Zentrum des Geschehens. Jüngst feierte er sein umjubeltes Rollendebut als Don Giovanni am Theater Regensburg und wurde als Leopold am Theater Dortmund gefeiert. Weitere Engagements führen ihn an die Oper Graz, das Staatstheater Nürnberg, an die Kammerphilharmonie Bremen, an das Theater Dortmund, und die Staatsoperette Dresden. Wichtige Rollendebuts waren u. a. Guglielmo in «Così fan tutte», Papageno in «Die Zauberflöte», Schaunard in «La Bohème», Sharpless in «Madama Butterfly», Dandini in «La Cenerentola», und Oreste in «Iphigénie en Tauride». Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist er ein gefragter Interpret zeitgenössischer Werke und verkörperte hier bedeutende Rollen u.a. den Showmaster Hilbert Winter in der Uraufführung der Oper «Freax» von Moritz Eggert, Rafael Mendelssohn in «Die Banalität der Liebe» von Ella Milch-Sheriff und die Hauptrolle Paul in der Tanzoper «Les enfants terribles» von Philip Glass. Er arbeitete bereits mit namhaften Regisseuren*innen zusammen wie Ks. Brigitte Fassbaender, Matthias Reichwald, Thaddeus Strassberger, Lotte de Beer, Lydia Steier, Aron Stiehl, Itay Tiran, die er mit seiner Darstellungskraft begeistern konnte. Neben der Oper widmet sich Matthias Störmer auch der Sakralmusik und feierte als Lied-Interpret und Konzertsänger beim Eppaner Liedsommer in Südtirol, am Tiroler Landestheater, Theater Regensburg sowie am Landestheater Niederbayern große Erfolge.

Seit dem Frühjahr 2019 ist Matthias Störmer freischaffend unterwegs. Am Residenztheater ist Matthias Störmer in «Dekalog» von Calixto Bieto zu sehen.

Stücke

Zu sehen in

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 30 Okt
Residenztheater, 19.30 Uhr
Fr 05 Nov