Kevin Rittberger

Kevin Rittberger, geboren 1977 in Stuttgart, studierte Neuere deutsche Literatur sowie Publizistik- und Kommunikations- wisssenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach Engagements als Regieassistent am Staatstheater Stuttgart und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg entwickelte er ab 2004 eigene Arbeiten an Stadttheatern und in der freien Szene, u.a. am Schauspielhaus Wien, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspiel Frankfurt und am Düsseldorfer Schauspielhaus. Neben Inszenierungen eigener Texte setzte er sich in zahlreichen Arbeiten mit dem Werk Alexander Kluges auseinander, u.a. in «Wer sich traut, reißt die Kälte vom Pferd» 2011 am Residenztheater. Außerdem wirkte er als Kurator interdisziplinärer Veranstaltungen am Deutschen Schauspielhaus, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Basel und am Maxim Gorki Theater Berlin und ist Autor und Herausgeber der Bücher «Arglosigkeit» (2016) und «Organisation/Organisierung» (2018). Seit 2011 schreibt er Auftragswerkefür zahlreiche Bühnen, u.a. «Puppen» (Schauspielhaus Wien, 2011), «Kimberlit» (Schauspiel Frankfurt, 2013), «Peak White oder Wirr sinkt das Volk» (2016, Theater Heidelberg) und «IKI. radikalmensch» (Theater Osnabrück, 2019). «Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung» enstand 2011 als Auftragswerk des Schauspielhaus Wien. Die neu überarbeitete Version und «Prometheus. Wir Anfänge» schrieb er im Auftrag des Residenztheaters.

Stücke

Der Autor und Aktivist Kevin Rittberger entwirft in seinem Stück von 2016 ein Pflegeheim in einer vielleicht gar nicht allzu fernen Zukunft. Ein paar alte, weiße Männer schlurfen noch über den Gang. Wer oder was kümmert sich um sie, wenn die letzte Pflegerin den Dienst quittiert? Mit Galgenhumor beleuchtet Rittberger Ängste und Feindbilder einer aussterbenden Spezies.

Es liest das Ensemble des Residenztheaters. Im Anschluss Gespräch mit Kevin Rittberger.

 

PEAK WHITE oder Wirr sinkt das Volk