Mara Miribung

Geboren in Italien, Südtirol. Cellostudium in London, Guildhall School of Music & Drama. Spezialisierung für Alte Musik in Basel, Schola Cantorum. Als Kammer- und Orchestermusikerin ist sie in internationalen Ensembles tätig, z.B Kammerorchester Basel, Balthasar Neumann Ensemble, Camerata Variabile, Lautten Compagney Berlin, Israel Mozart Orchestra. Als Solistin spielt sie u.a. 2018 mit der Geneva Camerata in Basel, Hong Kong, Seoul. Von 2015 bis 2017 war sie Gastdozentin für Barockcello an der Universidad Central in Bogotá, Kolumbien. Am Theater Basel arbeitet sie mit den Regisseuren Schorsch Kamerun und Thom Luz. Mit letzterem verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Mit seinen Inszenierungen gastierte sie u.a. bei: Berliner Theatertreffen 2019, Kammerspiele München, Biennale Venezia, Kampnagel Hamburg, Vidy Lausanne, Theatre Nanterre Amandiers, Festspielhaus Hellerau, NET Festival Moskau, Kaserne Basel, Athens Festival. Ausserdem arbeitet sie an einem Soloprojekt. Am Residenztheater ist Mara Miribung als Gast in Thom Luz‘ Inszenierung «Olympiapark in the Dark» zu erleben.

Zu sehen in

Thom Luz und sein spielendes und musizierendes Ensemble erschaffen im Marstall eine Münchner Fassung der Ives'schen Symphonie «Central Park in the Dark»: einen akustischen Spaziergang zum Olympiapark. Mit dabei: Musik aus verschiedenen Jahrhunderten, berühmte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft – und je dunkler es wird, umso mehr auch flüsternde Stadtgespenster und begrabene bayerische Hunde.

Olympiapark in the Dark

Während wir voll Freude die ersten Vorstellungen, die Sie bald wieder auf der Bühne erwarten werden, vorbereiten, möchten wir Sie zu einem ersten Schnupperblick ins Residenztheater einladen: Und zwar – ganz wie im Museum – in Form eines Rundgangs, auf dem bestens vertraute Orte in ein theatrales Licht getaucht werden und sich manche Tür öffnet, die für das Publikum sonst verschlossen bleibt. In Miniaturszenen testen wir, wie sich Momente aus unserem Repertoire in der neuen Lebenssituation anhören,  womöglich ganze neue Resonanzen erleben und wie Schauspieler*innen und Zuschauer*innen sich wieder begegnen können – mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, aber auch mit aller Direktheit, die dem Theater eigen ist und die uns in der derzeitigen Vereinzelung so fehlt.

Theaterparcours
16.00 Uhr
So 12 Jul