Bendix Fesefeldt

Stücke

1846 taucht in München eine sich als spanische Gräfin ausgebende Irin mit unglaublichen Tanzkünsten auf und betört den bayrischen König Ludwig I. Lola Montez bringt erotisches Feuer ins biedermeierliche München, tanzt dem Hof auf der Nase herum und macht das Volk eifersüchtig. Georg Ringsgwandl macht sich an die Ehrenrettung der aufregendsten Frau, die Bayern im 19. Jahrhundert erlebte und davonjagte und erzählt ihre Geschichte als zeitgenössisches Musiktheater.

Lola M.
Premiere
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Apr
Cuvilliéstheater, 19.30 Uhr
Do 30 Apr

Der Münchner Dramatiker Frank Wedekind schuf mit Lulu eine «Schlange», geschaffen, um «zu locken, zu verführen» – eine «Urgestalt des Weibes» und eine ideale Projektionsfläche männlichen Begehrens. Doch wer ist Lulu? Diese Frage ergründet Bastian Kraft, indem die drei Schauspielerinnen nicht nur Lulu, sondern auch alle anderen Figuren des Stückes spielen.

Lulu

Medea zieht eine beispiellose Blutspur nach sich: Verrat am Vater, Mord am Bruder, Mord am König von Iolkos. Medea geht bis zum Äußersten, um an ihren Gegner*innen Rache zu nehmen. Sie tötet ihre eigenen Kinder und vernichtet das Herrscherhaus von Korinth. Ausgehend von Euripides untersucht Karin Henkel das Ungeheuerliche vorsätzlicher Fremd- und Selbstzerstörung.

Medea
Residenztheater, 19.30 Uhr
Sa 25 Apr
Residenztheater, 19.30 Uhr
Do 30 Apr

Der Autor und Aktivist Kevin Rittberger entwirft in seinem Stück von 2016 ein Pflegeheim in einer vielleicht gar nicht allzu fernen Zukunft. Ein paar alte, weiße Männer schlurfen noch über den Gang. Wer oder was kümmert sich um sie, wenn die letzte Pflegerin den Dienst quittiert? Mit Galgenhumor beleuchtet Rittberger Ängste und Feindbilder einer aussterbenden Spezies.

Es liest das Ensemble des Residenztheaters. Im Anschluss Gespräch mit Kevin Rittberger.

 

PEAK WHITE oder Wirr sinkt das Volk