Sebastian Baumgarten

Geboren 1969 in Ostberlin, studierte er Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin. Von 1999 bis 2002 war er Oberspielleiter für Musiktheater am Staatstheater Kassel und von 2003 bis 2005 Chefregisseur am Meininger Theater. Als Grenzgänger zwischen Schauspiel und Musiktheater wurde Baumgarten mehrfach ausgezeichnet. Für seine «Orest»-Inszenierung 2006 an der Komischen Oper Berlin wählten ihn die Kritiker*innen der Fachzeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres. 2011 eröffnete er mit Wagners «Tannhäuser» die 100. Bayreuther Festspiele. 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts «Die heilige Johanna der Schlachthöfe» zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Sebastian Baumgarten inszeniert an maßgeblichen Opernhäusern und Theatern in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Zürich, Kopenhagen, Leipzig, Hamburg, Köln, Dresden, Basel und Stuttgart. Seit 2013 leitet er den Studiengang Regie an der Theaterakademie «August Everding» in München. Mit «Dantons Tod» inszeniert er zum ersten Mal in München.

Stücke

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

Dantons Tod

«Dantons Tod» basiert auf historischen Quellen der Französischen Revolution, deren Maxime der «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» unser Verständnis moderner europäischer Demokratien geformt hat. Büchner erzählt aber nicht vom triumphalen Anfang, als der Kampf dem Volk galt, sondern fokussiert auf das Ende der sogenannten Schreckensherrschaft der Jakobiner 1794, als die Revolution nur noch Terror der Guillotine bedeutet.

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