Bettina Auer

Gast

Bettina Auer, ​geboren in Heidelberg, lebt in Berlin. Sie studierte Musiktheater-Regie sowie Musikwissenschaften und Germanistik in Hamburg und Berlin. Neben festen Engagements als Musikdramaturgin bzw. Chef-Dramaturgin an den Theatern in Bern, Darmstadt, Basel und an der Komischen Oper Berlin betreute sie Inszenierungen und Projekte in Schauspiel und Tanz, wobei sie zahlreiche Uraufführungen konzeptionell mitentwickelte. In dieser Zeit gastierte sie auch am Opernhaus Zürich, am Burgtheater Wien, an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Antwerpen, beim Israel Festival in Jerusalem, Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen und am Schauspiel Köln.

Seit 2009 verbindet Bettina Auer eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito. Darüber hinaus war sie Partnerin zahlreicher Regisseurinnen und Regisseure, unter ihnen Stefan Bachmann, Karin Beier, Tatjana Gürbaca, Claus Guth, Jasmina Hadziahmetovic, Barrie Kosky, Hans Neuenfels, Stefan Pucher, Joachim Schlömer, Nicolas Stemann und Michael Thalheimer.

Seit 2012 arbeitet sie freischaffend als Produktionsdramaturgin u. a. an der Oper Amsterdam («Armide»), am Teatro Argentino («Pepita Jiménez»), Teatros Canal Madrid, an der Oper Antwerpen («Lady Macbeth von Mzensk», «Parsifal», «Tannhäuser», «Der fliegende Holländer», «Macbeth»), bei den Salzburger Festspielen («Iphigénie en Tauride», «Mozart-Trilogie», «Aida»), den Berliner Philharmonikern, am Nationaltheater Oslo («Traumspiel»), Theater an der Wien («Capriccio», «Ring-Trilogie», «Elias»), an der Oper Oslo («Hoffmanns Erzählungen», «La traviata», «Tosca»), der Wiener Staatsoper («Rigoletto»), der Bayerischen Staatsoper («Der feurige Engel»), am Teatro Arriaga in Bilbao («Johannespassion»), an der Hamburgischen Staatsoper («Falstaff»), der Staatsoper Unter den Linden («Lohengrin») und an der Opéra national de Paris («Lear»).

Bettina Auer war Gastdozentin an diversen Hochschulen in Frankfurt, Heidelberg, Leipzig, Berlin und Dresden. Zurzeit lehrt sie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» und der Universität der Künste Berlin.

Stücke

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Dekalog

«Was, im Innersten, ist richtig und was ist falsch?», fragten sich der Filmregisseur Krzysztof Kieślowski und der Anwalt Krzysztof Piesiewicz, als sie 1983 den international gefeierten Filmzyklus «Dekalog» entwickelten, der in zehn Episoden jeweils ein biblisches Gebot in der säkularen Gegenwart beleuchtet. Der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito kehrt mit seiner Version des «Dekalog» ans Residenztheater zurück. Er entwickelt aus dem Filmstoff eine neue Erzählweise, die das Verhältnis zwischen tradierten Werten und aktueller Realität, zwischen Kunst und Wirklichkeit neu untersucht und im Geiste Kieślowskis die moralische Unruhe der Jetztzeit befragt.

Resi streamt: Sneak Preview zu «Dekalog»