Felix Klare
Felix Klare ist 1978 in Heidelberg als Sohn zweier Ärzte zur Welt gekommen. Seine Schulzeit verbrachte der spätere Schauspieler in München und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
Noch während der Schauspielschule spielte er am Maxim Gorki Theater und am Berliner Ensemble, bevor ihn seine ersten Engagements nach der Schauspielschule, als Gast ans Hamburger Schauspielhaus führten.
Sein erstes und bisher einziges Festengagement zwischen 2002 und 2004 fand in der ersten Spielzeit von Intendantin von Amélie Niermeyer am Theater Freiburg statt.
Es folgten Gastengagement u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Bayerischen Staatsschauspiel in München, wo er über sieben Spielzeiten als Gast in der Intendanz von Dieter Dorn in etlichen Inszenierungen wirkte (2004 - 2011).
Nach der ersten Spielzeit von Martin Kušej wendete er sich vermehrt, bis auf wenige Ausnahmen, u.a. am Schauspiel Stuttgart, dem Film zu.
Seit 2008 ist der Schauspieler einem breiten Publikum vor allem als Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz des Stuttgarter Tatorts bekannt.
Zu seinen weiteren wichtigen Filmen gehören:
das Scientology-Drama «Bis nichts mehr bleibt» (2010) von Niki Stein, Stefan Krohmers Doku-Drama «Dutschke» (2010), Dror Zahavis Geiseldrama München 72 – «Das Attentat» (2012), das TV-Event «Der Wagner-Clan». Eine «Familiengeschichte» (2013), «Unter Anklage: Der Fall Harry Wörz» (2014), in dem Klare den Anwalt der Titelfigur spielt; «Zweimal lebenslänglich» (2015), «Weil Du mir gehörst» unter der Regie von Alexander Dierbach und «Unschuldig» unter der Regie von Nicolai Rohde.
Neben vielen weiteren Filmen in Kino und TV, war er auch Teil der aufsehenerregenden ARD-Serie «Schneller als die Angst» und in der Netflix-Serie «Totenfrau» in der Rolle des Antagonisten zu sehen (2021 - 2023).
In seinem viel beachteten Film «Wir haben einen Deal», spielt Felix Klare einen Familienvater, der nach 30 Jahren wieder auf seinen früheren Fußballtrainer trifft, der ihn jahrelang sexuell missbraucht hat.
Hier erhielt er u.a. den Robert-Geisendörfer-Preis.
Performing in
Playwright Yasmina Reza («James Brown Wore Curlers») is fascinated by court cases, and her collection of short stories summarises her observations from recent years. She laconically and pointedly observes the moments when incomprehensible deeds must be judged, conflicting statements must be found to be true or false, and often entire lives hang in the balance – and, almost in passing, captures a panorama of human existence. Resident director Nora Schlocker adapts the texts for the stage.
Die Rückseite des Lebens