Heute

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von William Shakespeare
19:00 Residenztheater

"Greifbare Bedrohung"

Probenbericht

Die Süddeutsche Zeitung war bei den Proben zu "Wir sind jung. Wir sind stark." dabei und hat mit den jugendlichen Darstellern der intergroup über die Arbeit an diesem Stück gesprochen: "Spannend ist das natürlich, nachzuvollziehen, wie jemand auf einmal so radikalisiert wird, zum Täter wird, obwohl er einmal eine gute Basis hatte".

"Greifbare Bedrohung"

Wir sind jung. Wir sind stark. Programmheft (PDF)

Wir sind jung. Wir sind stark. Programmheft (PDF)
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JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE

Premiere mit Jugendlichen der intergroup am 5. Februar im Marstall

Anja Sczilinski, die Leiterin des JUNGEN RESI, inszeniert mit jugendlichen Darstellern "Wir sind jung. Wir sind stark" nach dem preisgekrönten Film von Burhan Qurbani, der von den ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 handelt. Die Autoren von "Wir sind jung. Wir sind stark.", Martin Behnke und Regisseur Burhan Qurbani, erhielten im Januar den Bayerischen Filmpreis für das beste Drehbuch, das vom JUNGEN RESI für die Bühne adaptiert wurde und nun zum ersten Mal im Theater zu sehen ist.

JUNGES RESI BRINGT BURHAN QURBANIS "WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK" AUF DIE BÜHNE

Wir sind jung. Wir sind stark. (Fotogalerie)

"auf unserem eigenen Klischee ausrutschen"

Interview mit Bijan Zamani

Vor der Premiere von Ayad Akhtars "Geächtet" sprach der Münchner Merkur mit Hauptdarsteller Bijan Zamani über Wohnungsbesichtigungen unter falschem Namen, Toleranz und Klischees: "Alle Figuren haben einen klischierten Stempel auf der Stirn: ihre Religion. Und wir sind es in unserer Wahrnehmung auch gewöhnt, das Handeln eines Menschen mit diesem Stempel in Verbindung zu bringen – vor allem bei den konfliktbeladenen Religionen. Das Schöne an dem Stück ist, dass es unsere Gewohnheiten benutzt, um uns aufs Glatteis zu führen, sodass wir selber auf unserem eigenen Klischee ausrutschen."

"auf unserem eigenen Klischee ausrutschen"

unsere nächste Premiere: "Geächtet" ab Donnerstag im Residenztheater.

unsere nächste Premiere: "Geächtet" ab Donnerstag im Residenztheater.

"Balkan macht frei" + "Philoktet" unter den zehn wichtigsten Inszenierungen des letzten Jahres

"Virtuelles Theatertreffen" von nachtkritik.de

Bei einer Publikums-Abstimmung des Theaterportals nachtkritik.de wurden sowohl "Balkan macht frei" von Oliver Frljić als auch Ivan Panteleevs Inszenierung von Heiner Müllers "Philoktet" unter die "zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres" gewählt. Aus 47 Inszenierungen des letzten Jahres, die von der nachtkritik.de-Redaktion nominiert wurden, wählten die Leserinnen und Leser ihre zehn Favoriten für dieses "virtuelle Theatertreffen". Das Residenztheater schaffte es erneut mit zwei Inszenierungen in Top 10l!

"Balkan macht frei" + "Philoktet" unter den zehn wichtigsten Inszenierungen des letzten Jahres

"Es ist Zeit, dass wir aufwachen. Zeit, dass wir aufhören, nur Lippenbekenntnisse zum Islam und zu islamischer Kunst abzulegen. Wir stützen uns auf die Griechen, die Römer… – wo doch der Islam auch zu dem gehört, was uns ausmacht. Aber Gott bewahre, wenn jemand tatsächlich versucht, uns daran zu erinnern."

Ayad Akhtar, "Geächtet"

Lieblingsszenen

Bei den Schülern der Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing hat unser Kinderstück "Pinocchio" offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Nach ihrem Vorstellungsbesuch im Dezember 2015 haben die Kinder in 30 farbenfrohen Bildern ihre Lieblingsszenen festgehalten und zu jedem Bild einen Brief verfasst. MEHR ...
Lieblingsszenen
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Das Chamäleon: Wer "Ich" sagt, lügt schonmal Programmheft (PDF)

Das Chamäleon: Wer "Ich" sagt, lügt schonmal Programmheft (PDF)
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DAS CHAMÄLEON: WER "ICH" SAGT, LÜGT SCHONMAL (FOTOGALERIE)

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

Interview mit Jürgen Kuttner

"'Ich' ist ja eine kühne Behauptung. Wer sich seiner selbst so sicher ist, dem würde ich erst einmal gleich misstrauen." Vor der Premiere von "Das Chamäleon: Wer 'Ich' sagt, lügt schonmal" sprach Regisseur und Darsteller Jürgen Kuttner mit der Süddeutschen Zeitung über Adorno und Glamourgirls, das Über-Ich und Diskurstheater sowie über sein Verhältnis zu seinem eigenen Ich: "Wenn das Ich sich erst einmal zu Wort meldet, dann hat man Probleme, dann fängt man an, sich auf die Couch zu legen, überlegt, hat man das richtig, das falsch gemacht.

"Das Beste ist, sich selbst ignorieren zu können."

welcome: Aufbau für "Das goldene Vlies".

welcome: Aufbau für "Das goldene Vlies".

Mensch Meier Programmheft (PDF)

Mensch Meier Programmheft (PDF)
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MENSCH MEIER (FOTOGALERIE)

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film

Lesung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Magazin

Wie schon in den beiden Jahren zuvor dokumentiert das SZ-Magazin im Januar 2016 die Verhandlung im NSU-Prozess mit Originaltönen, die gekürzt, aber sonst unverändert wiedergegeben werden. Das daraus entstandene Protokoll erschien im gedruckten SZ-Magazin und wurde in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Münchner Volkstheater und dem Residenztheater von Ensemblemitgliedern gelesen und auf Film aufgezeichnet.

NSU-Prozess: Die Protokolle des dritten Jahres als Film

Wohnwagen im Zauberwald: "Peer Gynt" im Resi!

Wohnwagen im Zauberwald: "Peer Gynt" im Resi!
07 Jan 16
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"Eigentlich is es doch wurscht, wie man sein Geld verdient, bloß da muss es sein." unsere nächste Premiere ist "Mensch Meier" von Franz Xaver Kroetz: ab Sonntag im Marstall!

31 Dez 15
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Theater mit Liebe. jeden Tag, nur für euch: danke euch und allen Kolleginnen und Kollegen für ein famoses Jahr 2015 am Resi! wir sehen uns nächstes Jahr.

Auszeichnungen für Valery Tscheplanowa, Franz Pätzold und "König Ödipus"

AZ-Sterne des Jahres sowie tz-Rosensträuße des Jahres für Resi-Schauspieler

Zum Jahresende wurden die beiden Resi-Ensemblemitglieder Valery Tscheplanowa und Franz Pätzold mit den Kulturpreisen der Münchner Abendzeitung sowie der tz ausgezeichnet. Valery Tscheplanowa erhielt sowohl den AZ-"Stern des Jahres" als "beste Schauspielerin“ als auch den tz-Rosenstrauß des Jahres, mit denen die Kulturredaktionen der beiden Tageszeitungen jedes Jahr herausragende Persönlichkeiten und Leistungen aus dem Münchner Kulturleben auszeichnen. Resi-Schauspieler Franz Pätzold erhielt ebenfalls den "Stern des Jahres" der Abendzeitung als "bester Schauspieler" für seine Rollen in "Baal", "Balkan macht frei" und "Philoktet". Die tz zeichnete zudem Mateja Koležniks Inszenierung von "König Ödipus" mit einem Rosenstrauß aus.

Auszeichnungen für Valery Tscheplanowa, Franz Pätzold und "König Ödipus"
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23 Dez 15

"Achtung Requisite: Bitte noch etwas Glitzer in die Garderobe von Frau Rykova, Requisite bitte für mehr Glitzer!" #Durchruf für "Pinocchio"

Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung jetzt auf DVD!

"Zement" von Heiner Müller nach Gladkow in der Regie von Dimiter Gotscheff, zugleich die letzte Arbeit des Theaterregisseurs vor seinem Tod, eröffnete 2014 das 51. Berliner Theatertreffen. Das ZDF und 3sat zeichneten diese Inszenierung anlässlich des Theatertreffens am 17. und 19. April 2014 während der Vorstellungen am Residenztheater auf. Nun ist die Aufzeichnung auch als DVD in der Reihe "DIE THEATER EDITION" erschienen.

Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung jetzt auf DVD!

Kunst(ver)lust

Mehrere Resi-Ensemblemitglieder zeigen Gesicht gegen den Kulturabbau: Die Initiative "Kunstverlust" setzt sich für die Stärkung kultureller Bildung und die Wertschätzung künstlerischer Arbeit in Deutschland ein! Im Blog beschreibt einer der Initiatoren Florian Wetzel die Anliegen. MEHR ...
Kunst(ver)lust

Mobile immobil

Im Blog beschreibt Amy Stebbins die Grundsituation in Ivan Panteleevs Inszenierung von Heiner Müllers "Philoktet" anhand des Bühnenraums von Johannes Schütz, der von einem Mobile bestimmt wird: "Das Mobile ist fixiert, die Verhältnisse können von den Figuren selbst nicht mehr aus dem Gleichgewicht gebracht werden. " MEHR ...
Mobile immobil

"Die Fessel hat kein Loch als in die Fessel
Und keinen Freund als deinen Feind hast du."

Heiner Müller, "Philoktet"

"Die Verteidigerin"

Interview mit Meike Droste

Vor der Premiere von "Das goldene Vlies" sprach Medea-Darstellerin Meike Droste, die zum ersten Mal am Residenztheater arbeitet, mit der Süddeutschen Zeitung über ihre Rolle in der ARD-Serie "Mord mit Aussicht", Bühnenmorde und vor allem über ihre Sicht auf Grillparzers Medea-Figur: "Für mich erlischt in dem Moment etwas in ihr, der Mord an den Kindern ist absolute Rache an dem, der sie verraten hat und gleichzeitig ein nicht anders können, weil sie alles verloren hat. Und vor allem ist er die Erfüllung eines Fluchs, der am Beginn der Geschichte steht."

"Die Verteidigerin"
04 Dez 15
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wer zum ersten Mal im Residenztheater spielt: Meike Droste. ab Sonntag ist sie als Medea in "Das goldene Vlies" zu sehen. willkommen am Resi!

DAS GOLDENE VLIES (FOTOGALERIE)

Notizen zu "Philoktet"

Regisseur Ivan Panteleev inszeniert im Cuvilliéstheater Heiner Müllers "Philoktet". Im Vorfeld seiner Proben am Resi entstanden zahlreiche Notizen und Skizzen, bei denen er die Modellfotos des Bühnenbildners Johannes Schütz überschrieb. Im Blog zeigen wir einen Einblick in diese Skizzen. MEHR ...
Notizen zu "Philoktet"
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Die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess

BR-Aufzeichnung von "Alltag und Rassismus" zum Nachhören

Am Samstag wurde im Anschluss an die Vorstellung "Urteile" über die Münchner Opfer des NSU die Diskussionsreihe "Alltag und Rassismus" fortgesetzt. Antonia von der Behrens und Yavuz Narin, beides Anwälte der Nebenkläger im NSU-Prozess, sowie Florian Ritter, Mitglied des Bayerischen Untersuchungsausschusses NSU, diskutierten über die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess: Schützt der Verfassungsschutz oder gefährdet er unsere Sicherheit? Der NSU-Prozess deckt zahlreiche Sicherheitslücken auf und ermittelt exemplarisch zu Fragen unser aller "Staats"-Sicherheit. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ina Krauss (Bayern 2).

Die Rolle des Verfassungsschutzes im NSU-Prozess
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