Guntram
Brattia †

wurde 1966 in Innsbruck geboren. Erste Theatererfahrungen machte er am Innsbrucker Kellertheater, er legte sein staatliches Schauspielexamen ab und wechselte schon mit 21 Jahren fest ins Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels. Die nächste wichtige Station war das Deutsche Theater Berlin in der Nachwendezeit unter Thomas Langhoff. Dort begann er auch mit seinen ersten Arbeiten als Regisseur. Es folgten Jahre am Schauspiel Frankfurt, Stationen am Schauspiel Essen, Theater Bonn, dem Hamburger Schauspielhaus und zuletzt im Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses. Ab der Spielzeit 2011 war er wieder festes Ensemblemitglied am Residenztheater unter Martin Kušej.

Er arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Dimiter Gottschef, Andreas Kriegenburg, Robert Lepage, Leander Haussmann, Anselm Weber, Amélie Niermeyer, a.fricsay, Christian Stückl, Thomas Langhoff, Alexander Lang, Wolfgang Engel, Roger Vontobel, Rafael Sanchez, Jürgen Gosch und Karin Henkel.

Neben seiner Arbeit am Theater war Brattia auch regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen und arbeitete seit 2000 kontinuierlich als Regisseur u.a. am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Theater Freiburg, Theater Potsdam, Bad Gandersheimer Domfestspiele, Tiroler Landestheater.

Im September 2014 verstarb Guntram Brattia bei einem Unfall.

Weitere Rollen am Residenztheater:
  • Die Götter weinen als Castile
  • Erpressung als 1
  • Reigen als Der Soldat/Der junge Herr/Der Ehemann/Der Dichter/Der Graf
  • Der Kirschgarten als Jermolaj Alexejewitsch Lopachin, Kaufmann
  • Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele
  • Der Sturm als Caliban
  • Eurydice :: Noir Désir
  • "Im wunderschönen Monat Mai"
  • Final Faust II Fantasy

Residenztheater trauert um Guntram Brattia

Das Residenztheater trauert um sein Ensemblemitglied Guntram Brattia. Mit Entsetzen und unendlicher Trauer haben wir von Guntram Brattias Unfalltod erfahren müssen. Zutiefst schockiert stehen wir vor dem Unerklärlichen, dass unser großartiger Kollege, dieser Volldampfschauspieler und Gefühlsmensch plötzlich aus unserer Mitte gerissen sein soll. Er war ein starker Charakter, ein Temperamentsbolzen, einer, der unbeirrbar seinen Weg ging, ein verlässlicher Partner und grundehrlicher Mensch. Der Schauspieler und Mensch Guntram Brattia ist aber nicht denkbar ohne seine Melancholie, die seinen Figuren immer Tiefe verlieh und jede Begegnung mit ihm grundierte. Für das Ensemble des Residenztheaters ist dieser schrecklich frühe Tod ein schwerer Verlust, der uns in diesen ersten Stunden ohne Trost zurücklässt.

Residenztheater trauert um Guntram Brattia
Final Faust II Fantasy

Final Faust II Fantasy

Marstallplan 2: Final Faust II Fantasy

FINAL FAUST II FANTASY (FOTOGALERIE)

Marstallplan: Faust II

Zum Ende der Spielzeit wartet das Residenztheater noch einmal mit 6 Premieren in 2 Tagen auf: Der MARSTALLPLAN ist ein Minifestival in unserer kleinsten Spielstätte, das jungen Regisseuren eine Plattform bereitstellt, um sich auszuprobieren und ihre Arbeiten gemeinsam zu zeigen. Der Marstallplan 2014 widmet sich Faust II. Ganz unterschiedlich gehen sieben junge Regisseure mit dem Stoff um: Dabei ist mal ein Satz, mal die Atmosphäre eines Aktes oder ein einzelnes Thema des Stückes Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einem der problematischsten Texte der klassischen Dramatik, der uns immer noch den Themenhorizont aufspannt, in dem sich die Menschheit seit der Moderne bewegt.

Marstallplan: Faust II
"Im wunderschönen Monat Mai"

"Im wunderschönen Monat Mai"

Im wunderschönen Monat Mai
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Eurydice :: Noir Désir Programmheft (PDF)

Eurydice :: Noir Désir Programmheft (PDF)
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Der Sturm Programmheft (PDF)

Der Sturm Programmheft (PDF)
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Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele

Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele

nach Texten und Motiven von Georg Büchner

Leonce und Lena. Dunkle Nacht der Seele

LEONCE UND LENA. DUNKLE NACHT DER SEELE (FOTOGALERIE)

Die Tyrannei der Intimität

Auszug aus Richard Sennett „Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität“, Frankfurt am Main 1983

Heute ist das öffentliche Leben zu einer Pflicht- und Formsache geworden. Ihren Umgang mit dem Staat betreiben die meisten Bürger im Geiste ergebener Zurückhaltung, aber die Entkräftung der öffentlichen Sphäre geht weit über das eigentlich Politische hinaus.

Die Tyrannei der Intimität

Die irdische Religion der Liebe

Auszug aus Ulrich Beck „Das ganz normale Chaos Liebe“, Frankfurt am Main 1990

Mit der Freisetzung von Moral und Recht scheint die Liebe zu einer puren Angelegenheit
der sich Liebenden zu werden, wenn schon nicht der Realität nach, so doch dem
Idealtypus.

Die irdische Religion der Liebe
Der Sturm

Der Sturm

von William Shakespeare

Der Sturm
Eurydice :: Noir Désir

Eurydice :: Noir Désir

Ein Projekt von Bernhard Mikeska, Lothar Kittstein und Alexandra Althoff

Eurydice :: Noir Désir

Kabale und Liebe Programmheft (PDF)

Kabale und Liebe Programmheft (PDF)
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KABALE UND LIEBE (FOTOGALERIE)

KOSTÜMENTWÜRFE DER REVISOR (FOTOGALERIE)

Reigen

Reigen

von Arthur Schnitzler

Reigen
Erpressung

Erpressung

von Pippo Delbono

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Der Kirschgarten

Der Kirschgarten

von Anton Tschechow

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