Bibiana
Beglau

geboren 1971 in Braunschweig, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie spielte am Schauspielhaus Düsseldorf, am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, an der Schaubühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg und am Wiener Burgtheater. Seit 2011 ist sie Ensemblemitglied am Residenztheater in München. Außerhalb des Theaters ist sie auch in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen zu sehen. Für Ihre Arbeit ist sie mehrfach ausgezeichnet worden, darunter mit dem Grimme Preis und dem Silbernen Bären der Berlinale. Sie arbeitete u.a. mit Christoph Schlingensief, Einar Schleef, Falk Richter, Thomas Ostermeier, Frank Castorf, Dimiter Gotscheff und Sebastian Nübling.

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Residenztheater
  • Do 02. Apr 15, 18:00 Uhr
als Martha
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Residenztheater
  • Fr 10. Apr 15, 20:00 Uhr
  • Mi 22. Apr 15, 20:00 Uhr
  • So 31. Mai 15, 19:00 Uhr
als Mephisto
weitere Termine
Residenztheater
  • Fr 17. Apr 15, 19:00 Uhr
  • Sa 18. Apr 15, 18:00 Uhr
  • Sa 09. Mai 15, 19:00 Uhr
  • So 10. Mai 15, 19:00 Uhr
als Dascha Tschumalowa
weitere Termine
Residenztheater
  • Do 14. Mai 15, 19:00 Uhr
Weitere Rollen am Residenztheater:
  • Perrudja - Konzertantes Hörstück mit Bibiana Beglau
  • Kasimir und Karoline als Dem Merkl Franz seine Erna / Schürzinger / Rosa
  • Bibiana Beglau liest Peter Handke "Wunschloses Unglück"
  • Hört nur, hört! WeihnachtsLesungen
  • Der Komet als 1
  • Die bitteren Tränen der Petra von Kant als Petra von Kant
  • Baal als Isabelle, die Höllengemahlin
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Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

Interview mit Bibiana Beglau

Vor der Premiere von "Baal" sprach Bibiana Beglau mit dem Studentenmagazin Philtrat über Unterhaltung, die Nulllinie und Herzkranzverfettung. Und darüber, welche Funktion Theater für sie haben soll: "Es ist auf der einen Seite das unterhaltende Moment der Ablenkung wie bei allen großen Romanen oder jetzt bei den großen Serien. Aber was darin auch steckt: Wir gucken in ein anderes Leben, wir verlassen das eigene Leben und erleben durch die Geschichte der anderen einen Teil von uns selber. Bei Menschen, die keine Geschichten mehr haben, wird es sehr gefährlich, weil eine Lücke entsteht, die durch alles Mögliche, z. B. Ideologien aufgefüllt wird. Eigentlich ist es ein Liebesdienst, um uns woanders hinzubringen und dadurch die Möglichkeit zu schaffen, etwas anderes zu sehen, eine Horizonterweiterung: Ich war nie in Afrika, aber ich habe eine Geschichte gehört … Es macht das Unmögliche zur Wahrheit."

Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

Spiegel Online Theater-Hits 2014

"Faust" eine der fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014

Theaterkritiker von SPIEGEL und KulturSPIEGEL blicken zurück auf das vergangene Theaterjahr und haben die fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014 ausgewählt. An erste Stelle steht Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung am Residenztheater:  "Es rumst gewaltig und blitzt wunderkerzenhell in der Action-Inszenierung, die der Münchner Staatstheaterchef Martin Kušej im eigenen Haus angerichtet hat - nach Art einer vergnüglichen Höllenfahrt. (…) Der beste Krawallzauber, den das deutsche Regietheater im Jahr 2014 zu bieten hatte."

Spiegel Online Theater-Hits 2014

"Auf der Bühne geht’s um den Live-Moment eines Seins"

Interview

Nach der Spielzeiteröffnung mit "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" sprach das Münchner Feuilleton mit der "Schauspielerin des Jahres" Bibiana Beglau über bildende Kunst und Comics, Castorf und Gotscheff und die Schauspielerei im Allgemeinen: "Ich kann ja nicht spielen – im Sinne von etwas vorspielen –, sondern vertrete immer eine Meinung. Auf der Bühne geht’s um den Live-Moment eines Seins – nur dann hat das Sinn. Da weiß man hinterher, warum einem die Knochen wehtun."

"Auf der Bühne geht’s um den Live-Moment eines Seins"
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Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Programmheft (PDF)

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WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? (FOTOGALERIE)

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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

von Edward Albee

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Baal

Baal

von Bertolt Brecht

Baal
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"Innere Erschütterung"

Interview

Zur Eröffnung des Berliner Theatertreffens sprach Bibiana Beglau mit dem Berliner Tagesspiegel über Frank Castorf, Einbauküchen und Dimiter Gotscheffs "Zement"-Inszenierung, die das Theatertreffen eröffnet."'Zement' wollte Mitko schon immer machen. Der Aufbruch dieses über Jahrhunderte geschundenen Volkes, das einfach nicht mehr kann und sich lieber über vier Generationen erschießen lässt, damit die fünfte vielleicht einen Apfel mehr und eine Arbeitsstunde weniger hat, dieses Helle der Revolution hatte für ihn die gleiche Wertigkeit wie die Kehrseite: der Verrat, der Fanatismus, die Säuberungen. (…) Es ist Mitko gelungen, diese innere Erschütterung, diese Moleküle in den Leuten zum Vibrieren zu bringen. Du spürst das manchmal richtig im Publikum."

"Innere Erschütterung"
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REISE ANS ENDE DER NACHT (FOTOGALERIE)

Reise ans Ende der Nacht Programmheft (PDF)

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