Heute

Bild
von Anton Tschechow
19:00 Residenztheater
Bild 
31 Jan 15
Bild

heute zum vorletzten Mal im Resi: William Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung"!

Statement von Martin Kušej

"Der Suhrkamp Verlag hat uns mitgeteilt, dass er heute eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragen wird, um die Absetzung der zukünftigen ‚Baal‘-Aufführungen in der Inszenierung Frank Castorfs im Residenztheater zu erwirken. Wir sind über diesen Schritt des Verlags außerordentlich irritiert und kämpfen dafür, dass die Inszenierung weiterhin im Residenztheater gezeigt werden kann.

Statement von Martin Kušej

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting

Bei einer Abstimmung des Theaterportals nachtkritik.de wurden sowohl Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung als auch David Böschs Version von "Peer Gynt" unter die "zehn wichtigsten Inszenierungen des vergangenen Jahres" gewählt. Aus 45 Inszenierungen des letzten Jahres, die von der nachtkritik.de-Redaktion nominiert wurden, wählten die Leserinnen und Leser ihre zehn Favoriten für dieses "virtuelle Theatertreffen". Das Residenztheater schaffte es als einziges Haus gleich mit zwei Inszenierungen in die Endauswahl! Hier finden Sie die gesamte Auswahl des virtuellen Nachtkritik-Theatertreffens 2015.

"Faust" und "Peer Gynt" unter den "zehn wichtigsten Inszenierungen" bei Nachtkritik-Voting
Bild 

Vor dem Auftritt

Seit mehreren Jahren porträtiert die Fotografin Cordula Treml Schauspieler in der Maske und ihren Garderoben. In unserem Blog zeigt sie außergewöhnliche Aufnahmen von Resi-Schauspielern, die neben der äußerlichen Verwandlung vor allem auch leise Momente der Anspannung, der erhöhten Konzentration und der Versenkung zeigen... MEHR ...
Vor dem Auftritt

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

ARTHUR RIMBAUD

Ich warte auf Gott wie ein Vielfraß auf Speise. Ich bin von niederer Rasse, in Ewigkeit.

So liege ich nun an bretonischer Küste. Wie doch die Städte aufleuchten am Abend! Mein Tagewerk ist getan. Ich verlasse Europa. Seewinde werden mir die Lungen ausbrennen, verlorene Klimate die Haut beizen. Schwimmen, Gras brechen, jagen, rauchen vor allem, Branntweine trinken, stark wie kochendes Metall – es treiben wie die herzigen Ahnen am Feuer.

EINE ZEIT IN DER HÖLLE

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)

Gefährliche Liebschaften Programmheft (PDF)
Bild

Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

Interview mit Bibiana Beglau

Vor der Premiere von "Baal" sprach Bibiana Beglau mit dem Studentenmagazin Philtrat über Unterhaltung, die Nulllinie und Herzkranzverfettung. Und darüber, welche Funktion Theater für sie haben soll: "Es ist auf der einen Seite das unterhaltende Moment der Ablenkung wie bei allen großen Romanen oder jetzt bei den großen Serien. Aber was darin auch steckt: Wir gucken in ein anderes Leben, wir verlassen das eigene Leben und erleben durch die Geschichte der anderen einen Teil von uns selber. Bei Menschen, die keine Geschichten mehr haben, wird es sehr gefährlich, weil eine Lücke entsteht, die durch alles Mögliche, z. B. Ideologien aufgefüllt wird. Eigentlich ist es ein Liebesdienst, um uns woanders hinzubringen und dadurch die Möglichkeit zu schaffen, etwas anderes zu sehen, eine Horizonterweiterung: Ich war nie in Afrika, aber ich habe eine Geschichte gehört … Es macht das Unmögliche zur Wahrheit."

Theater macht das Unmögliche zur Wahrheit

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN (FOTOGALERIE)

"Liebe ist etwas, das man benutzt, nicht etwas, dem man verfällt."

Christo- pher Hampton, "Gefähr- liche Lieb- schaf- ten"

Moment von Anarchie

Interview mit Frank Castorf

Vor seiner dritten Premiere am Residenztheater sprach Regisseur Frank Castorf mit der Münchner Abendzeitung über Pegida, Buhs in Bayreuth und Bertolt Brechts "Baal". Und über die Frage, ob denn sein Theater bei aller Weltkritik und apokalyptischen Stimmung irgendwelche Utopien habe: "Nein, ich würde nie jemanden mit meiner Ansicht belästigen, wie die Welt besser werden könnte. Wenn Utopie, dann liegt sie bei mir im Moment. Das Moment von Anarchie, von Vitalität ist das, was mich interessiert."

Moment von Anarchie
Bild 

Münchens Kulturinstitutionen setzen Zeichen gegen Pegida

BR-Bericht über Anti-Pegida-Aktionen

Das Residenztheater und andere Münchner Kulturinstitutionen setzen eindeutige Zeichen gegen Pegida und für eine weltoffene, tolerante Stadt. Als sich am 22. Dezember Tausende Menschen am Max-Joseph-Platz versammelten, um sich eindeutig gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auszusprechen, konnte man an der Resi-Fassade lesen: "REGIDA - Residenztheater gegen Idiotisierung des Abendlandes". Cheframaturg Sebastian Huber erklärt dazu im BR-Interview, dass dieser Scherz ernst gemeint gewesen sei, insofern als jede Verengung des kulturellen Horizonts immer die Gefahr der Idiotisierung beinhalte und kulturelle Arbeit sich dagegen stellen müsse.

Münchens Kulturinstitutionen setzen Zeichen gegen Pegida

"Du musst das Tier herauslocken. In die Sonne mit dem Tier! Bezahlen! Ans Tageslicht mit der Liebe! Nackt in der Sonne unter dem Himmel!"
Bertolt Brecht, "Baal"

09 Jan 15

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Residenztheaters sind Charlie. #jesuischarlie https://t.co/QqssZ7eqSX

Spiegel Online Theater-Hits 2014

"Faust" eine der fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014

Theaterkritiker von SPIEGEL und KulturSPIEGEL blicken zurück auf das vergangene Theaterjahr und haben die fünf besten Klassiker-Inszenierungen des Jahres 2014 ausgewählt. An erste Stelle steht Martin Kušejs "Faust"-Inszenierung am Residenztheater:  "Es rumst gewaltig und blitzt wunderkerzenhell in der Action-Inszenierung, die der Münchner Staatstheaterchef Martin Kušej im eigenen Haus angerichtet hat - nach Art einer vergnüglichen Höllenfahrt. (…) Der beste Krawallzauber, den das deutsche Regietheater im Jahr 2014 zu bieten hatte."

Spiegel Online Theater-Hits 2014
31 Dez 14
Bild

der letzte Vorhang des Jahres für "Was ihr wollt": damit verabschieden wir uns für 2014 und danken euch für ein grandioses Theaterjahr!

Bild 
Bild 

Happy Birthday Shakespeare: das Shakespeare-Jahr im Resi!

2014 hätte William Shakespeare (vermutlich) seinen 450. Geburtstag gefeiert. Am Resi stehen aktuell nicht nur vier Shakespeare-Inszenierungen auf dem Spielplan, anlässlich des runden Geburtstages wurde der Jubilar auch mit einem kleinen Festival gefeiert: Valerie Kiendl blickt im Blog zurück auf das Shakespeare-Jahr im Resi. MEHR ...
Happy Birthday Shakespeare: das Shakespeare-Jahr im Resi!
Bild 
Bild
Bild 

Theatertour: in der Rüstkammer

Im Rahmen unserer virtuellen Theatertour öffneten wir kurz vor Weihnachten ein ganz besonderes Türchen über Twitter: zu unserer Rüstkammer! Unsere Rüstmeister haben uns einige besondere Schätze gezeigt und vorgeführt. Im Blog gibt's eine Zusammenfassung mit Bildern. MEHR ...
Theatertour: in der Rüstkammer

"Ich komme, um zu stören."
Marius von Mayen- burg, "Der Stein"

16 Dez 14
Bild

"Als ob man ins Leben von jemand anderem einzieht." – übermorgen feiert im Marstall unsere letzte Produktion des Jahres Premiere: Sarantos Zervoulakos inszeniert Marius von Mayenburgs "Der Stein".

Bild 

Verfassungsschutz und NSU-Morde

BR-Aufzeichnung von "Alltag und Rassismus: Verfassungsschutz" zum Nachhören

Die Terroristen des NSU ermordeten zehn Menschen – fünf davon in Bayern. Parallel zum NSU-Prozess in München veranstaltet das Residenztheater eine Diskussionsreihe zum Thema "Alltag und Rassismus" begleitend zu Christine Umpfenbachs dokumentarischem Theaterprojekt "Urteile" im Marstall. Mit dem Themenwochenende "Offener Prozess" zum NSU-Komplex wurde die Debatte im Dezember 2014 fortgesetzt. Einen Mitschnitt der Debatte über die Rolle des Verfassungsschutzes und der Geheimdienste im Rahmen der NSU-Mordserie gibt es hier zum Nachhören.

Verfassungsschutz und NSU-Morde