"Dieses Irren- haus ist mein Zu- hause."
Tracy Letts, "Eine Familie"

Antonius und Cleopatra Programmheft (PDF)

Antonius und Cleopatra Programmheft (PDF)
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Perspektiven wechseln: unser erster Abotag

An unserem ersten Abotag hatten die Resi-Abonnenten die besondere Gelegenheit, in individuellen Führungen zum ersten Mal hinter die Theater-Kulissen zu blicken und das Residenztheater aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Eine Zusammenfassung in Bildern gibt’s im Blog! MEHR ...
Perspektiven wechseln: unser erster Abotag

Marstallplan: "Luxus braucht Sklaverei"

Zum Ende der Spielzeit wartet das Residenztheater noch einmal mit fünf Premieren in zwei Tagen auf: Der Marstallplan ist ein Minifestival in unserer kleinsten Spielstätte, das jungen Regisseuren eine Plattform bereitstellt, um sich auszuprobieren und ihre Arbeiten gemeinsam zu zeigen. Der Marstallplan 2015 steht unter dem Thema "Luxus braucht Sklaverei": Wie leben wir und auf wessen Kosten? Wer zahlt den Preis von Luxus und Wachstum? Und wo bleibt die persönliche Möglichkeit einer Wahl oder eines Eingriffs? Wo die Chance auf Veränderung? Das Sommerfestival Marstallplan 2015 stellt sich diesen Fragen und lädt junge Regisseure zum Thema ein.

Marstallplan: "Luxus braucht Sklaverei"
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ANTONIUS UND CLEOPATRA (FOTOGALERIE)

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"Der Frieden macht die Leute krank."
William Shakes- peare, "Antoni- us und Cleopa- tra"

THOMAS UND TRYGGVE (FOTOGALERIE)

"Gegenrede - Alternativen hören"

Ganztägige Lesung gegen das Treffen der G7-Staatschefs

Am 8. Juni, dem letzten Tag des G7-Gipfels, laden das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele und das Münchner Volkstheater in Zusammenarbeit mit Attac München zu einer ganztägigen Lesung gegen das Treffen der G7-Staatschefs und deren Politik unter dem Titel "Gegenrede - Alternativen hören". Die Lesung ist am Montag, 8. Juni von 12 bis 20 Uhr am Richard-Strauss-Brunnen in der Fußgängerzone.

"Gegenrede - Alternativen hören"

Fremdkörper

Kurz nach der Uraufführung von Oliver Frljićs "Balkan macht frei" sprachen wir mit ihm über eine gefälschte Todesanzeige, nationale Identität und seine erste Münchner Arbeit: "Ich will es dem Publikum nicht einfach machen. Sie sollen Dinge erleben, die über den rationalen Zugang hinaus gehen." MEHR ...
Fremdkörper
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"Bosnien, ein Land voller Nichts. Ich zog weg und fand die Last meiner Träume."
Oliver Frljić, "Balkan macht frei"

Identität und Heimatverlust

Interview mit Oliver Frljić

Vor der Uraufführung von "Balkan macht frei" im Marstall sprach die Abendzeitung mit Autor und Regisseur Oliver Frljić über Identität, Heimatverlust und seine Arbeit hier in Deutschland: "Ich finde es ehrlicher, meine Biografie und Meinungen in die Performance zu werfen. Wir reden in Europa immer über Menschenrechte, schließen aber systematisch eine Menge Menschen genau davon aus. Ich bin jetzt ein Bosnier in Deutschland mit einem Arbeitsvertrag. Klar, ich bin nicht auf der Baustelle, sondern im Theater. Aber ich thematisiere auch, wie ich mich auf diesem westlichen Markt behaupten und anbieten muss."

Identität und Heimatverlust

Balkan macht frei Programmheft (PDF)

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BALKAN MACHT FREI (FOTOGALERIE)

ICH ICH ICH (FOTOGALERIE)

TAG DER KULTURELLEN VIELFALT

21. Mai 2015: Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co

Seit Juli 2013 finden die Verhandlungen zu TTIP – der geplanten Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft – zwischen den USA und der EU statt. Ziel dieses Freihandelsabkommens ist insbesondere der Abbau von Handelshemmnissen innerhalb des gemeinsamen Wirtschaftsraumes.

Welche Auswirkungen TTIP auf den europäischen Kulturbetrieb haben wird, ist unklar. Zwar wird in der Präambel der Leitlinien für die Verhandlungen den Vertragsparteien ausdrücklich das Recht eingeräumt, Maßnahmen u. a. zur Förderung der kulturellen Vielfalt – wie im UNESCO-Übereinkommen von 2005 festgeschrieben – zu treffen; ob der Kulturbereich damit von TTIP ausgenommen ist, ist jedoch offen. Wird Kultur als Ware gesehen und die öffentliche Förderung von Kulturinstitutionen damit als Handelshemmnis gewertet, das zu einer Wettbewerbsverzerrung führt? In der Finanzierung durch die öffentliche Hand im Gegensatz zu privatem Mäzenatentum und Sponsoring liegt einer der Hauptunterschiede im Kulturbetrieb zwischen Europa und den USA.

Reden Sie mit bei der Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Informieren Sie sich und beteiligten Sie sich an der Debatte!

TAG DER KULTURELLEN VIELFALT

"Alle denken nur an sich. Nur ich denke an mich." 
Eugéne Labiche, "ICH ICH ICH"

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Endlich wieder TheaterBar!

Nächste offene Bühne am Donnerstag, 29. Juli im Marstall Café

Du bist kreativ, mutig und witzig?
Du hast eigene Songs geschrieben und möchtest diese der Welt nicht vorenthalten?
Du kannst den Moonwalk besser als Michael Jackson?
Du kannst in 7 Minuten ein Ikea-Regal aufbauen?
Du hast ein Gedicht über die Geschwindigkeit der Schnecke geschrieben?
Du hast eine einzigartige Performance einstudiert?
Du gehst gerade Vorsprechen und möchtest deinen Monolog vor Publikum ausprobieren?
Du hast deinem Hund das Rechnen beigebracht?
Du kannst mit Gießkannen jonglieren und es aus deinem Hut regnen lassen?

Endlich wieder TheaterBar!

Wir sind die Klasse!

Die intergroup des JUNGEN RESIS hat Franҫois Bégaudeaus Roman "Die Klasse" auf die Bühne gebracht. Wie in der Romanvorlage haben sich die Jugendlichen über die Dokumentation persönlicher Erfahrungen und biografischer Erzählungen an den Schulalltag angenähert. MEHR ...
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12 Mai 15
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unsere nächste Premiere: Eugène Labiches Komödie "ICH ICH ICH" ab 21. Mai im Residenztheater!