Flegeljahre

von Jean Paul

JEAN PAUL FESTIVAL

Eigentlich soll sich der junge Dorfnotar Walt gerade in neun Berufen bewähren. Wenn er diese Prüfungen erfolgreich besteht, so der letzte Wille des reichen Van der Kabel, dann kann er dessen sagenhaftes Erbe antreten. Doch Walts Wiedersehen mit seinem ungleichen Zwillingsbruder Vult, der als Musiker durch die Lande zieht, ihr gemeinsames Romanprojekt, mehrere Verliebungen und plötzliche Wanderlust lassen nicht nur diesen Plan aus dem Ruder laufen.

Der Held verliert seinen Auftrag aus den Augen, die romantische Liebe verläuft nicht nach den üblichen Standards und überhaupt: "Der Stein der Weisen ist der Grundstein zum Narrenhaus" (Jean Paul). Mäandernd zwischen Bruderliebe und Künstlerprekariat, Telenovela und Possenspiel, Abendrot und Wirtshaus ist "Flegeljahre" ein Weihespiel, das sich selbst verlacht.

 

 

  • Vorstellungsdauer ca. 1 std. 40
  • Regie Robert Gerloff
  • Bühne Maximilian Lindner
  • Kostüme Johanna Hlawica
  • Musik Cornelius Borgolte
  • Licht Georgij Belaga
  • Video Stefan Muhle
  • Dramaturgie Veronika Maurer
mit
  • Franz Pätzold Gottwalt Peter Harnisch, genannt Walt
  • Miguel Abrantes Ostrowski Quoddeus Vult, genannt Vult
  • Andrea Wenzl Wina, Jakobine, Raphaela, Knoll
  • Götz Schulte Vater, Zablocki, Bürgermeister
  • Arthur Klemt Graf Klothar, Flitte, Wirt
  • Cornelius Borgolte Musiker

Bayerischer Kunstförderpreis 2014 für Resi-Schauspieler Franz Pätzold

Franz Pätzold erhält für seine Arbeit am Residenztheater den bayerischen Kunstförderpreis 2014 in der Sparte Darstellende Kunst. Die mit je 6.000 Euro dotierten Preise gehen an Franz Pätzold, Anna Drexler, Cathrin Lange und Anna-Maria Thoma. "Mit den Bayerischen Kunstförderpreisen zeichnen wir herausragende bayerische Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus", betont Bayerns Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle. "Unsere Preisträger in der Sparte Darstellende Kunst haben durch ihr Spiel auf der Bühne nicht nur die Jury beeindruckt. Der Preis soll für unsere jungen Talente nicht nur Anerkennung, sondern auch ein Ansporn für ihre weitere Entwicklung sein", so Spaenle weiter.

Bayerischer Kunstförderpreis 2014 für Resi-Schauspieler Franz Pätzold
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Vorhang auf für die erste Twitter-Theater-Woche!

Premiere auf Twitter: In der Woche vom 9. bis 13. Dezember 2013 laden wir mit vier anderen Bühnen zur ersten Twitter-Theater-Woche Deutschlands ein! Das heißt: 5 Städte, 5 Theater, 5 Tage und v.a. auch 5 Inszenierungen via Twitter. Und ihr könnt bei uns live auf der Bühne mit dabei sein und darüber twittern. MEHR ...
Vorhang auf für die erste Twitter-Theater-Woche!

Kurt-Meisel-Preis 2013 für Birgit Minichmayr

Förderpreise für Friederike Ott und Franz Pätzold

Birgit Minichmayr erhält den diesjährigen Kurt-Meisel-Preis. Die Mitglieder des Vereins der Freunde des Residenztheaters würdigen damit ihre schauspielerischen Leistungen in den letzten beiden Jahren. Der Förderpreis für junge Theatertalente geht in diesem Jahr an die beiden Ensemblemitglieder Friederike Ott und Franz Pätzold für ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen als "Pünktchen und Anton" in der Inszenierung von Thomas Birkmeir.

Kurt-Meisel-Preis 2013 für Birgit Minichmayr

Romantische Ironie und unendlicher Spaß in den "Flegeljahren"

von Veronika Maurer

Zu Beginn der "Flegeljahre" wird ein Held von seiner Geschichte gefunden: Walt, der sich gerade der Prüfung zum Notar unterzieht, soll unverhofft Universalerbe des reichen Van der Kabel werden, wenn er sich in neun Berufen bewährt hat. So steht es im Testament des jüngst verstorbenen Erblassers geschrieben. Doch kurz darauf kommt es zur hochemotionalen Wiederbegegnung mit seinem Zwillingsbruder Vult, den der Vater aus dem Haus gejagt hat, als Vult mit 14 Jahren Flötenspieler geworden war, statt einen finanziell einträglichen Beruf zu wählen und die Familie zu unterstützen.

Romantische Ironie und unendlicher Spaß in den "Flegeljahren"

Heißluftballonfahren und Theater – welch zwillingshafte Ähnlichkeit!

"Flegeljahre - Dreh Heißluftballon, Abfahrt 7 Uhr Bühnenpforte", stand auf dem Probenplan. Was danach passierte: eine Produktion fährt Korb. Der Kurztrip des "Flegeljahre"-Teams in den Himmel. Von Veronika Maurer und Robert Gerloff. MEHR ...
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Fragen Sie Reich-Ranicki

Ein Leser fragt Marcel Reich-Ranicki in dessen FAZ-Kolumne, ob er sich immer wieder Jean Paul vornehmen soll: "Ich erbitte einen Rat in Sachen Jean Paul. Wann immer ich einen Leseversuch unternahm - nie bin ich über die Seite fünfzig hinausgekommen. Ist es dennoch richtig, ihn immer wieder als Romanleser zu behelligen?"

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FLEGELJAHRE (FOTOGALERIE)

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